Wolfgang Hoffmann-Riem
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[bearbeiten] Person
Wolfgang Hoffmann-Riem, geboren am 04.03.1940 in Hannover, ist ein deutscher Rechtswissenschaftler und Politiker und wurde 1999 auf Vorschlag der Partei SPD Richter am Bundesverfassungsgericht.
[bearbeiten] Hochschulkarriere
Wolfgang Hoffmann-Riem studierte Rechtswissenschaften und daneben im Nebenfach auch Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Hamburg, Freiburg im Breisgau, München und Berkeley. In Berkeley erlangte er den Grad eines Master of Laws (LL.M.). Er legte im Jahr 1964 sein erstes Staatsexamen ab und promovierte 1968 zum Doktor der Rechte. Nach dem 2. juristischen Staatsexamen im Jahr 1970 war er zunächst bis 1974 als Rechtsanwalt tätig. Danach nahm er einen Ruf auf eine Professur für Öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaft an die Universität Hamburg an. Von 1977 bis 1979 war er Sprecher des Fachbereichs Rechtswissenschaften.
[bearbeiten] Hans-Bredow-Institut
Von 1979 bis 1995 war Wolfgang Hoffmann-Riem Direktor des Hans-Bredow-Instituts. Von Juli 1998 bis Dezember 1999 war er Vorsitzender des neu geschaffenen Direktoriums des Instituts. Seit seiner Ernennung zum Richter des Bundesverfassungsgerichts ist er Ehrenmitglied des Direktoriums.
[bearbeiten] Justizsenator in Hamburg
Von 1995 bis 1997 war Wolfgang Hoffmann-Riem auf Vorschlag der Statt-Partei Justizsenator von Hamburg[1]. In dieser Zeit hatte er auch den Vorsitz im Rechtsausschuss des Deutschen Bundesrats.
[bearbeiten] Bundesverfassungsgericht
Wolfgang Hoffmann-Riem wurde im Dezember 1999 auf Vorschlag der SPD Richter am Ersten Senat des Bundesverfassungsgerichts[2].
[bearbeiten] Auszeichnungen
Hoffmann-Riem erhielt 1998 den Emil-von-Sauer-Preis des Hamburgischen Anwaltvereins.
[bearbeiten] Quellen
- ↑ http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/senat/service/senate-seit-1945/senat-1993.html
- ↑ http://www.welt.de/print-welt/article587147/Hoffmann-Riem_soll_nach_Karlsruhe.html