Wolfgang Eißer
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[bearbeiten] Person
Wolfgang Eißer, geboren 1949, ist seit 01.12.2001 Präsident am Landgericht Waldshut-Tiengen.[bearbeiten] Nebentätigkeit
Wolfgang Eißer ist Vizepräsident des DBH e. V. - Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik.
[bearbeiten] Aufklärungsüberwacher im Sachsen-Sumpf
Wolfgang Eißer wurde vom Baden-Württembergischen Justizminister Ulrich Goll auf eine vom sächsischen Justizminister Geert Mackenroth vorgetragene Bitte um personelle Unterstützung in Teilzeit als Überwacher der Aufklärung in der 2007 als Sachsen-Sumpf bekannt gewordenen Korruptionsaffäre abgestellt.
Der rechtspolitische Sprecher der Linksfraktion, Klaus Bartl, nannte Eißer einer Pressemitteilung vom 31.05.2007 zufolge «Mackenroths Alibi-Aufklärer». Zudem äußerte Bartl einer Pressemitteilung vom 18.06.2007 zufolge Zweifel an der Unabhängigkeit des auf Wunsch von Mackenroth aus Baden-Württemberg nach Sachsen abgestellten Gerichtspräsidenten Wolfgang Eißer. Dessen Vize am Landgericht Waldshut-Tiengen sei einer der Aufbauhelfer der sächsischen Justiz gewesen, die versprochene Ferne Eißers zum Personal des Freistaats gebe es damit «natürlich nicht». Der Sprecher des Justizministeriums, Martin Marx, nannte Eißer indes «über jeden Zweifel erhaben».
[bearbeiten] Weblinks
PR-Inside am 18.06.2007: Linke will Auswechslung von Ermittlern in Korruptionsaffäre - Staatsanwälte im Visier
Lausitzer Rundschau am 01.06.2007: Chefermittler Drecoll gibt sich zur Korruptionsaffäre zugeknöpft - Das muss für heute genügen
Tino Moritz am 31.05.2007 bei Ad-Hoc-News: Korruptionsaffäre - Richter aus Baden-Württemberg als Beobachter nach Sachsen abgestellt