Winfried Hassemer
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[bearbeiten] Person
Winfried Hassemer, geboren am 17.02.1940 in Gau-Algesheim, ist seit 1996 Richter am Bundesverfassungsgericht und seit 2002 Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts und Vorsitzender des 2. Senats. Um die Nachfolge des 2008 in Pension gehenden Winfried Hassemer gab es im Frühjahr 2007 politische Grabenkämpfe.
Winfried Hassemer ist verheiratet mit Kristiane Weber-Hassemer, der Vorsitzenden Richterin eines Strafsenates am Oberlandesgericht Frankfurt am Main und Vorsitzenden des Nationalen Ethikrat Deutschlands. Sein Bruder Volker Hassemer war als Politiker der Partei CDU Senator in Berlin.
[bearbeiten] Karriere
Nach bestandenem 1. Staatsexamen war Winfried Hassemer zunächst von 1964 bis 1969 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Rechts- und Sozialphilosophie der Universität des Saarlandes. 1967 wurde er in Saarbrücken mit einer Arbeit über Tatbestand und Typus. Untersuchungen zur strafrechtlichen Hermeneutik promoviert.
Nach Ableistung des juristischen Vorbereitungsdienstes legte Winfried Hassemer 1970 das 2. Staatsexamen ab. 1972 folge seine Habilitation mit einer Arbeit über Theorie und Soziologie des Verbrechens. Ansätze zu einer praxisorientierten Rechtsgutslehre. Im Jahr 1973 erhielt er einen Ruf auf eine Professur für Rechtstheorie, Rechtssoziologie, Strafrecht und Strafverfahrensrecht an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt a. M..
Von 1991 bis 1996 war Winfried Hassemer zudem in der Nachfolge Spiros Simitis der Landesbeauftragte für den Datenschutz des Bundeslandes Hessen.
[bearbeiten] Leistungen
Wie Radio Utopie berichtet, war der Datenschützer Winfried Hassemer als Richter für die Legalisierung von IMSI-Catchern verantwortlich, mit denen jeder jedermann per Handy orten darf.
[bearbeiten] Weblinks
Daniel Neun am 12.03.2007 bei Radio Utopie: Hassemer, Zypries, Scholz: Rochade der Polizeistaatler
Mein Parteibuch am 12.03.2007: Brigitte Zypries dementiert Wechsel nach Karlsruhe