Wahlen
im Parteibuch Lexikon, dem parteiischen Wiki mit wertenden Informationen in deutlicher Sprache
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[bearbeiten] Zweck von Wahlen
Politische Wahlen werden in einer Demokratie dazu abgehalten, um Gewählten eine Legitimation für die Ausübung von Macht zu verschaffen.
[bearbeiten] Nominierung
Damit es bei Wahlen nicht zu unliebsamen Überraschungen kommt, werden die Kandidaten vorher sorgfältig von den Machthabern aufgebaut.
[bearbeiten] Finanzierung
Gleichzeitig mit dem Aufbau des Kandidaten wird eine schwarze und eine weiße Kasse gefüllt, um die im Wahlkampf notwendigen Ausgaben bestreiten zu können und immer passendes Kleingeld parat zu haben.
Die weiße Kasse ist dazu da, Forderungen von offensichtlichen Ausgaben zu begleichen. Die schwarze Kasse ist dazu da, Zahlungen auch ohne Rechnung leisten zu können und für die Machthaber als Kompromat wichtig.
[bearbeiten] Wahlkampf
[bearbeiten] Lügen
Im Wahlkampf geht es darum, den Wählern möglichst glaubwürdig Lügen und Versprechen aufzutischen, die niemand gedenkt, einzuhalten. Wer es schafft, sich authentischer zu inszenieren, gewinnt die Wahl, wenn die Wahl nicht durch Zufall entschieden wird. Zufall ist es, wenn kurz vor der Wahl noch bei einem Kandidaten ein schwarzer Koffer gefunden wird.
[bearbeiten] Todesangst als Wahlkampfhilfe
Für Demagogen ist das Wecken von Todesangst beim Stimmvieh eine wichtige Wahlkampfhilfe. Wie Jeff Greenberg und Tom Pyszczynski von der University of Arizona in Tucson 2007 experimentell nachgewiesen haben, bevorzugen Probanden, denen eine Zeit vor der Wahl ihre eigene Vergänglichkeit vor Augen geführt wurde, konservative Politiker.
[bearbeiten] Gedächtnisschwund
Nach Wahlen leiden Politiker häufig unter Sachzwängen oder plötzlichem Gedächtnisschwund.
[bearbeiten] Weblinks
Fefe am 12.11.2007: Todesangst als Wahlkampfhilfe