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VW

im Parteibuch Lexikon, dem parteiischen Wiki mit wertenden Informationen in deutlicher Sprache

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Abgemahnt

Dieser Artikel wurde am 26.08.2006 von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel abgemahnt.


[bearbeiten] Unternehmensprofil

Das Unternehmen VW, eigentlich Volkswagen AG, ist ein Automobilhersteller mit Hauptsitz in Wolfsburg in Niedersachsen.

[bearbeiten] Leistungszahlen

2004 erwirtschaftete VW nach eigenen Angaben mit 343.000 Beschäftigten bei einem Umsatz von 88,96 Mrd € einen Jahresgewinn nach Steuern von 0,72 Mrd Euro.

[bearbeiten] Eigentümer

VW ist eine Aktiengesellschaft, die stimmberechtigte Stammaktien und stimmlose Vorzugsaktien ausgegeben hat. Die Vorzugsaktien befinden sich komplett im Streubesitz. Die Eigentümerstruktur der VW Stammaktien zum 31.12.2004 stellt Wikipedia Anfang 2006 so dar, dass das Land Niedersachsen 13,7% hält, eigene Stammaktien 9,8% ausmachen, institutionelle Anleger des Inlands 7,4% halten, institutionelle Anleger aus dem Ausland 38,9% haltenund sich 30,2% als Streubesitz in Händen unbekannter befinden. Aufgrund des VW-Gesetzes kann kein Eigentümer für mehr als 20% der Anteile das Stimmrecht ausüben.

[bearbeiten] Management

Vorsitzender eines siebenköpfigen Vorstands ist Bernd Pischetsrieder, den Vorsitz des 20-köpfigen Aufsichtsrats der Volkswagen AG hat Ferdinand K. Piëch inne.

[bearbeiten] Verhältnis zu Porsche

Das Verhältnis von VW zu Porsche läßt sich so zusammenfassen, dass bei VW möglichst viele Kosten anfallen, mit denen die Verschlechterung von Arbeitsbedingungen und Löhnen bei VW gerechtfertigt werden können, und bei Porsche möglichst die Gewinne privatisiert werden.

[bearbeiten] Kosten sozialisieren, Gewinne privatisieren

Damit die Gewinne bei Porsche privatisiert werden können, hat Porsche-Eigentümer Ferdinand Piëch als Vorstandsvorsitzender von VW für die Eigentümer von Porsche sehr günstige Verträge mit sich selbst ausgehandelt.

Weil die Familien der Erben den Hals nicht voll genug bekommen konnten, entwickelt und liefert VW nicht nur die Teile, aus denen Porsche seine hochpreisigen Autos zusammenschraubt, sehr billig an VW, sondern haben die Familien Piëch und Porsche haben über die Salzburger Porsche Holding OHG auch noch das exklusive Vertriebsrecht von VW für Österreich bekommen.

[bearbeiten] Porsche-Einstieg

Mit dem Fall des VW-Gesetzes und dem drohenden mehrheitlichen Einstieg von finanzstarken Investoren bei VW, bestand die Gefahr, dass die neuen Investoren ihren Einfluß bei VW dazu genutzt hätten, die für VW wenig vorteilhaften verträge mit Porsche neu zu verhandeln. So blieb Porsche nichts weiter übrig, als möglichst viele der dümpelnden VW-Aktien selbst zu kaufen.

Ende September 2005 teilte Porsche der Öffentlichkeit mit, dass der Konzern ungefähr 19% der Stammaktien von VW übernehmen wolle und somit größter Aktionär vor dem Land Niedersachsen werde. Bereits 3 Tage später besaß Porsche 10% der Aktien und im Oktober hatte Porsche schließlich 18,53% der stimmberechtigten VW-Aktien erworben.

[bearbeiten] Verhältnis zur Politik

Zur Wahrung seiner Interessen führt VW bis zu 100 nicht namentlich genannte Politiker auf seinen Gehaltslisten, darunter bis zu einem Dutzend deutsche Bundes- und Landespolitiker aller Parteien. Wie der niedersächsische Landtagspräsident Jürgen Gansäuer (CDU) im April 2005 mitteilte, müssen die beiden SPD-Abgeordneten Ingolf Viereck und Hans-Hermann Wendhausen wegen Zusatzgehältern von VW Diäten in Höhe von 343.519,32 Euro beziehungsweise 422.954,70 Euro zurückzahlen. Der ehemalige Ministerpräsident von Niedersachsen und jetztige Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat eingeräumt, zum 1. November 2003 Gesellschafter und Geschäftsführer einer Gesellschaft bürgerlichen Rechtes geworden zu sein, die jüngst zu dem Zeitpunkt, als Sigmar Gabriel Mitglied wurde, einen Auftrag über 100.000 Euro von VW durch Peter Hartz bekommen hat. Durch den ehemaligen Konzernbetriebsrat, Hans-Jürgen Uhl, der auch für viel Lust auf Partys bekannt war und gegen den im Zuge der VW-Affäre ebenfalls ermittelt wird, ist VW auch im Bundestag vertreten.

[bearbeiten] Rechtsbeugungen

Ermittlungsverfahren gegen VW gelten in Niedersachsen als nahezu unmöglich, da viele Politiker in Niedersachsen am Tropf von VW hängen, und Richter und Staatsanwälte von Politikern ausgewählt und geführt werden. In dem Zusammenhang tauchten auch - natürlich gerichtlich unbewiesene - Vorwürfe gegen Teile der Justiz in Niedersachsen auf, es sei auch zu strafbaren Rechtsbeugungen durch Richter gekommen.

[bearbeiten] Sexorgien auf Betriebskosten

Im Sommer 2005 ist aufgeflogen, dass der damalige Personalmanager Klaus-Joachim Gebauer vermutlich im Auftrag von Personalchef Peter Hartz jahrelang mit Millionen dafür gesorgt hat, dass Mitglieder des Betriebsrates mit finanziellen Zuwendungen, Luxusreisen und Dienstleistungen von Prostituierten bestochen wurden und dafür vom Betriebsarzt auch noch kostenlos das Potenzmittel Viagra bekommen haben. Nachdem anfänglich nur gegen den entlassenen Klaus-Joachim Gebauer und Skoda Personal-Chef Helmuth Schuster wegen des Verdachts von Untreue und Betrug ermittelt wurde, führten seine Aussagen dazu, dass die Staatsanwaltschaft Braunschweig im Oktober 2005 gegen Peter Hartz ein Ermittlungsverfahren wegen Untreue eröffnet hat. Die Braunschweiger Staatsanwaltschaft beantragte im Oktober 2005 auch die Aufhebung der Immunität des niedersächsischen SPD-Landtagsabgeordneten Günter Lenz und des SPD-Bundestagsabgeordneten Hans-Jürgen Uhl.

[bearbeiten] K5

Bei VW hatte offenbar kaum jemand Probleme damit, Bordellrechnungen zu bezahlen. Im Stern 26/2007 steht:

"VW erstattete ihm (Personalmanager Klaus-Joachim Gebauer) die Ausgaben anstandslos und - wie sich jetzt zeigt - teilweise nach Einreichung von Originalbelegen etwa aus dem K5."

[bearbeiten] Preßwerk

Der Planer im Preßwerk Kurt Fritz Hetschko wurde 2002 zu einer Haftstrafe verurteilt, weil er Zulieferern Aufträge gegen Schmiergelder zugeschanzt haben soll. Seine für VW als Auftragnehmerin tätige Ehefrau Adelheid Hetschko wurde ebenfalls verurteilt. Als Grundlage für die Verurteilung reichten angeblich Pauschalgeständnisse in der Form, dass gegen die Anklage der Braunschweiger Staatsanwältin Stang keine Einwendungen erhoben werden. Ungeklärt blieb deshalb der häßliche Verdacht, VW habe die strafrechtliche Verfolgung vor allem deshalb angestrebt, um größere Korruptionsdelikte von VW-Managern aus der Vorstandsetage zu vertuschen.

[bearbeiten] Inneneinrichtung

Die französische Firma Faurecia wurde anscheinend bei der Auftragsvergabe für die Innenausstattung gegen Bares bevorzugt, wie der NDR am 23.07.2006 berichtete..

[bearbeiten] Mobbing

VW engagiert sich öffentlich gegen Mobbing. Von Mobbing Betroffene werden in der schönen neuen Arbeitswelt als Lügner und Nestbeschmutzer hingestellt und schnellstmöglich aus dem Konzern rausgeekelt. Immer wieder werden dabei Vorwürfe laut, die Gewerkschaften, Medien, Politik und Justiz würden in Mobbing-Angelegenheiten grundsätzlich Partei für VW ergreifen.

[bearbeiten] Detlev Lengsfeld

Detlev Lengsfeld wurde bei VW gemobbt und engagiert sich seitdem über seine Plattform gegen Mobbing.

[bearbeiten] Betriebsräte für SPD-Grün-Linke

Die Gewerkschafter ermutigten die SPD-Vorsitzende Andrea Ypsilanti zu einer Regierungsübernahme. Der Baunataler VW-Betriebsratsvorsitzende Jürgen Stumpf - zu DDR Zeiten Spitzenfunktionär der DKP in Kassel - überreichte ihr auf dem von der IG Metall organisierten Treffen in in Mörfelden-Walldorf eine von 850 Betriebs- und Personalräten unterzeichnete Resolution für einen Politikwechsel.

[bearbeiten] Reiner Beutler

Reiner Beutler wurde als Schwerbehinderter bei VW rausgeworfen und hatte anschließend einen nicht unwesentlichen Anteil daran, dass Korruption und Vetternwirtschaft bei VW aufgedeckt wurde.Bei VW Kassel ist ist es besonders an der Tagesordnung die Personalleitung und das Verhalten ist Menschenunwürdig. Der Verantwortliche der Personalabteilung Harald Bongard früher bei der IGM in Frankfurt Beschäftigt, ein sehr GUTER Freund des früheren Betriebsratvorsitzenden Gerhard Kakalick ist jetzt im Mai 2007 endlich vom Unternehmen in Kassel aus der Personalabteilung ENTFERNT worden und darf nur noch Statistik machen. Mitarbeiter im Unternehmen sind alle ERLEICHTERT das er VERSCHWUNDEN ist.

[bearbeiten] Milan Petrovic

Milan Petrovic wurde in Spanien von VW kaltgestellt.

[bearbeiten] Bücher

Hans-Joachim Selenz: Schwarzbuch VW

[bearbeiten] Links

Mein Parteibuch am 16.11.2007: Ein bemerkenswerter Brief von Ferdinand Piëch

Johannes Röhrig im Stern 26/2007: Puffbesuche und Parfüm - VW zahlte

ARD am 23.05.2007: Die Macht, die Gier und der Größenwahn - Wie der Milliardär Piech und der Schmied Volkert VW beherrschten

Bernd Rüthers am 19.12.2006 in der FAZ: Gekaufte Betriebsräte verraten die Belegschaft

NDR am 23.07.2006: Neuer Korruptionsverdacht bei Volkswagen

Mein Parteibuch am 07.05.2006: Mobbing bei Volkswagen: Neues von Detlev Lengsfeld und Kurt Hetschko

ARD Börse 01.03.2006: VW: Wird Pischetsrieder abgesägt?

Mein Parteibuch 27.11.2005: Strafanzeige wegen Meineid gegen Sigmar Gabriel

Detlev Lengsfeld: Meine Geschichte

Hans-Joachim Selenz 2005: Strafanzeige gegen Gabriel, Pischetsrieder, Piech und Liesen

Carsten Krebs in newsclick.de 22.11.2004 zum Hetschko-Fall: VW-Millionen-Prozess wird zur Posse

Carsten Krebs in newsclick.de am 05.06.2004 zum Hetschko-Fall: Kurios: VW-Betrüger zeigt Konzern an

Baseblog 2005: xttp://www.deutsch.baseface.com/?p=20 Fat Siggy - Bald weg? (Link wegen Abmahnung durch Sigmar Gabriel entfernt)

Too Much Cookies Network: Jobs for the boys

Stern 09/2005: Ex-Personalmanager Gebauer belastet Hartz in der VW-Affäre schwer

NDR: Das VW-Gesetz

Detlev Lengsfeld: 27.05.06 Zusammenfassung einiger Fälle

Wikipedia: Wikipedia Eintrag zu VW

Mobbing-Gegner Wiki: Milan Petrovic

WirtschaftsWiki: Volkswagen

Von „http://www.mein-parteibuch.com/wiki/VW

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