Transparency
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[bearbeiten] Wesen
Transparency International (TI) ist eine internationale Nichtstaatliche Organisation mit Sitz in Berlin. Die Organisation wurde 1993 von dem deutschen Juristen Peter Eigen gegründet. Peter Eigen hatte zuvor lange Jahre bei der Weltbank beobachtet, wie Entwicklungshilfegelder von korrupten Regierungen missbraucht wurden, ohne dass sein Arbeitgeber einschritt.
[bearbeiten] Ziel
Ziel ist die weltweite Bekämpfung der Korruptionswahrnehmung. Um zu erreichen, dass schmutzige Geschäfte nicht transparent werden, setzt Transparency auf die Unterdrückung der Meinungsfreiheit mit der juristischen Keule.
[bearbeiten] Korruptionswahrnehmungsindex
Um zu beurteilen, wie gut es gelingt, Korruption zu verschleiern, gibt Transparency International jährlich den Korruptionswahrnehmungsindex CPI heraus.
[bearbeiten] Struktur
Transparency International verfügt über ca. 90 nationale "Chapters" (Sektionen).
[bearbeiten] Budget
Das Budget von Transparency International liegt bei mehr als 6 Mio Euro jährlich.
[bearbeiten] Arbeitsweise
Transparency International hilft aus Prinzip nicht den Opfern von Korruption, sondern schmiedet im Sinne einer nicht-konfrontativen Strategie Koalitionen mit den Tätern.
[bearbeiten] Zensur
Glaubwürdigkeit ist das wichtigste Kapital von Transparency International, und deshalb paßt Transparency International gut auf, was über den eigenen Laden geschrieben wird.
[bearbeiten] Transparency Deutschland
[bearbeiten] Management
Vorstandsvorsitzender von Transparency Deutschland ist der ehemalige Geschäftsführer von Transparency International Hansjörg Elshorst; stellvertretender Vorstandsvorsitzender ist der ehemalige Allianz-Manager Peter von Blomberg.
Weitere Vorstandsmitglieder von Transparency Deutschland sind die Rechtsanwältin Sylvia Schenk, der Journalist Jochen Bäumel, der Unternehmensberater Caspar von Hauenschild, die Ex-Politikerin Anke Martiny, der Unternehmensberater Arne Schäffler, die "Art Consultin" Karenina Schröder und der Rechtsanwalt Michael H. Wiehen.
[bearbeiten] Finanzierung
TI bemüht sich, ihre Finanzen beispielhaft transparent zu halten. Eine umfassende Liste sämtlicher finanziellen Ströme ist auf der Homepage www.transparency.org einzusehen. Vorstand und Mitglieder arbeiten ehrenamtlich. Der größte Teil des Geldes kommt von
- dem Ministerium für Entwicklungshilfe (in Deutschland Ressort von Heidemarie Wieczorek-Zeul),
- EU-Geldern,
- Stiftungen wie der Bertelsmann-Stiftung, der Rockefeller-Stiftung oder der McArthur-Foundation,
- der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), die zu den Unterstützern der ersten Stunde gehört
- der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
- Spenden von kooperativen Firmen (welche ebenfalls in einer Liste auf der Homepage einzusehen sind und einen durchschnittlichen Beitrag von 10.000 € im Jahr leisten) und
- Spenden von Privatpersonen und Vereinsmitgliedern.
Zudem werden TI Deutschland Bußgelder von diversen Staatsanwaltschaften zur Verfügung gestellt. Die deutsche Sektion hat derzeit nach eigenen Angaben ein Jahresbudget von etwa 180.000 Euro.
[bearbeiten] Mitarbeiter
Transparency Deutschland setzt seine Ziele mit praktischen Vollzeit-Praktikanten, die sechs Monate am Stück arbeiten und dafür 300 Euro im Monat erhalten. Gibt es mal keine Vollzeitpraktikanten für die eine oder andere Aufgabe, so wird diese von qualifizierten Kräften, die 20 Stunden wöchentlich arbeiten und dafür 1000 Euro brutto monatlich erhalten, erledigt. Es soll ja schließlich noch was als Entlohnung für die Geschäftsführung übrig bleiben, denn die ist ganz ordentlich.
[bearbeiten] Arbeitszeitgesetz
Wer sich bei Transparency engagiert, der tut dies aus Freude an der Sache und pocht deshalb nicht auf Dinge wie eine 48 Stunden Woche oder Feierabend nach 10 Stunden täglich.
[bearbeiten] Unterdrückung von Meinungsfreiheit durch den Ethikbeauftragten
Die deutsche Sektion von Transparency International, Transparency Deutschland, hat ihren Justitiar und Ethikbeauftragten Prof. Dr. jur. Jürgen Marten damit betraut, einen Beitrag mit Titel "Transparency International" im Blog wasweissich von Moni S. aus der Welt zu schaffen. Wie berichtet, hat die E-Mail von Prof. Dr. jur. Jürgen Marten, der dann am Samstag auch noch ein Brief folgte, auch das Ziel erreicht und Moni hat den Beitrag "Transparency International" umbenannt und abgeändert.
Prof. Dr. jur. Jürgen Marten paßte der geänderte Beitrag auch nicht in den Kram und war auch nicht begeistert, dass der Inhalt seiner E-Mail von Moni anonymisiert veröffentlicht wurde. Also schrieb Prof. Dr. jur. Jürgen Marten wieder eine E-Mail an Moni.
Udo Vetter hat im Lawblog eine passende Antwort veröffentlicht. Danach hat Moni auch den ursprünglich aus Übervorsicht entfernten Beitrag wieder eingestellt.
[bearbeiten] Links
Mein Parteibuch am 27.06.2007: Auf welchem Planeten lebt eigentlich Hansjörg Elshorst?
Wasweissich - der Ersatzbeitrag: Transparentes Biotop
Wasweissich - Zensurversuch von Transparency: Unerwartete Email eines Justitiars, bis Sonntag Zeit zu entscheiden
Das bei wasweissich erfolgreich von Transparency Deutschland zensierte Posting: Screenshot
Zweites per E-Mail an Moni geschicktes Schreiben des Justitiars von Transparency International
Don 05.04.2006: Recherche zu Transparency International
Don 28.03.2006: Kritik von anderen NGOs an Transparency
Rebellmarkt 28.03.2006: Transparency International Deutschland: Die verlorene Pressemitteilung
Mein Parteibuch am 25.03.2006: E-Mail von Transparency International an die Klowände des Internets
Mein Parteibuch am 18.10.2005: Transparency International hat den Korruptionsindex CPI 2005 veröffentlicht