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Thomas Mirow

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[bearbeiten] Person

Thomas Mirow, geboren am 6. Januar 1953 in Paris, ist ein deutscher Politiker der Partei SPD. Seit November 2005 ist er als Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen für die Europapolitik sowie für Finanzmarkt- und Währungspolitik zuständig. Seine politische Heimat ist Hamburg. Mirow ist seit 1979 verheiratet mit Barbara Mirow, der derzeitigen Leiterin des Radioprgramms NDR Kultur und hat zwei Töchter.

[bearbeiten] Karriere

Mirow ist der Sohn eines Diplomaten und wuchs zweisprachig auf. Er studierte zunächst in Bonn Politikwissenschaft, Soziologie und Romanistik. Anschließend promovierte er zum Thema "Die Europapolitik Frankreichs in der Fünften Republik".

1971 trat Mirow in die SPD ein. Nach Abschluss seines Studiums wurde er 1975 zunächst Referent des damaligen Parteivorsitzenden Willy Brandt und später dessen Büroleiter.

1983 wurde er auf Bitte des Ersten Bürgermeisters Klaus von Dohnanyi Regierungssprecher in Hamburg. Nach dem Rücktritt Dohnanyis zog sich Mirow aus der Politik zurück und arbeitet als selbstständiger Politik- und Unternehmensberater.

Für den Wahlkampf zur Bürgerschaftswahl 1991 holte Bürgermeister Henning Voscherau Mirow in das Team der SPD. Nach dem Gewinn der absoluten Mehrheit wurde er Senator und Chef der Senatskanzlei. Nach den Neuwahlen von 1993 übernahm er zudem das Ressort Stadtentwicklung. In dieser Funktion war er wesentlich an der Befriedung des Konflikts um die Hafenstraße beteiligt.

Unter Ortwin Runde übernahm Mirow von 1997 bis 2001 den Posten des Wirtschaftssenators. In seine Amtszeit fiel die Entscheidung des Airbus-Konsortiums, das geplante Großflugzeug Airbus A380 in Hamburg zu bauen.

Im Oktober 2003 nominierte ihn der Hamburger Landesverband als Spitzenkandidaten. Bei den vorgezogenen Wahlen zur Bürgerschaft am 29. Februar 2004 trat er erfolglos gegen Amtsinhaber Ole von Beust an. Mirow galt als ausgewiesener Fachmann der Landespolitik, aber die meisten Kritiker attestierten ihm mangelndes Charisma.

Nach der Wahlniederlage war er zunächst wieder als Berater in der Wirtschaft tätig. Im April 2004 wurde er zudem als Vertreter Deutschlands in eine Kommission der EU unter dem Vorsitz des ehemaligen niederländischen Premierministers Wim Kok entsandt, die die Umsetzung der so genannten Lissabon-Strategie zur Verbesserung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit der EU-Staaten überprüfen sollte und im November 2004 ihren Bericht vorlegte.

Von März bis November 2005 war Mirow Leiter der Wirtschafts- und Finanzabteilung im Bundeskanzleramt und damit engster wirtschaftspolitischer Berater von Gerhard Schröder.

Im Dezember 2006 wird ein Brandanschlag vor dem Haus Mirows in Hamburg ausgeübt bei dem niemand verletzt wird. Das daraufhin veröffentlichte Bekennerschreiben ist globalisierungkritisch und richtet sich gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm in Mecklenburg-Vorpommern 2007.

[bearbeiten] Weblinks

Harald Haack am 28.12.2006 beim oraclesyndicate-Blog: Brandanschlag: Thomas Mirow gezielt ausgesucht

Thomas Mirow in Die Zeit 46/2004: Europa kann noch wachsen. So könnten die Lissaboner Ziele der EU erreicht werden

Wikipedia: Thomas Mirow

Von „http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Thomas_Mirow

Diese Seite wurde bisher 583-mal abgerufen. Diese Seite wurde zuletzt am 28. Dezember 2006 um 19:20 Uhr geändert.


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