Transatlantic Policy Network
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[bearbeiten] Wesen
Das Transatlantic Policy Network (TPN) ist eine transatlantische Lobby- europäischer und US-amerikanischer Großkonzerne, die Einfluss auf die Zusammenarbeit zwischen den EU und den USA nehmen wollen. Mitglieder sind auch Wirtschaftsinstitute und Abgeordnete des amerikanischen Kongresses sowie Mitglieder des Europäischen Parlaments, die die Umsetzung der im TPN erarbeiteten Projekte (z.B. der Transatlantischen Freihandelszone) in den Parlamenten verfolgen. Bekannte Mitglieder aus Deutschland sind der nordrhein-westfälische CDU-Europabgeordnete Elmar Brok und der SPD-Abgeordnete Jo Leinen.
[bearbeiten] Mitglieder
[bearbeiten] EU-Parlamentarier
Insgesamt gehören laut Corporate Europe Observatory mehr als 80 EU-Parlamentarier dem TPN an. Mitglieder seien neben Elmar Brok und Jo Leinen beispielsweise EU-Parlamentspräsident Pat Cox und TPN-Vize Erika Mann.
[bearbeiten] US-Kongressabgeordnete
Die TPN-Kongressgruppe in den USA hat laut Corporate Europe Observatory über 45 Mitglieder, meist Republikaner, aber auch etwa ein Dutzend Demokraten.
[bearbeiten] Unternehmen
Folgende Konzerne sind Mitglieder des TPN (Stand 12/05):
ABB; Accenture; Alcan Inc.; BASF; Bayer; Bertelsmann AG; Boeing; BP; BT; Caterpillar Systems; Coca-Cola; DaimlerChrysler; Deutsche Bank; Dow Chemical; EDS; GE; Honeywell; IBM; Johnson & Johnson; Merck; Michelin; Microsoft; Nestlé; Oracle; Orasure Technologies; Pfizer International; Rolls Royce; SAP AG; SAS Institute; Siemens AG; Telefónica; Time Warner; Unilever; United Technologies Corporation; UPS; Veolia Environment; Volvo Group; Wal Mart; Walt Disney; Xerox.
[bearbeiten] Weblinks
Corporate Europe Observatory, Juni 2004: TPN-TABD - EU-US free trade talks ahead?
[bearbeiten] Quellen
Artikel basiert auf Wikipedia Transatlantic Policy Network unter GNU-GPL