Sondermeldung
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[bearbeiten] Wesen
Eine Sondermeldung ist eine spezielle Art von Eilmeldung. Während des Zweiten Weltkrieges brachte der Großdeutsche Rundfunk Sondermeldungen über militärische Erfolge, zu deren Verbreitung das laufende Radioprogramm unterbrochen wurde und die durch charakteristische Fanfarenstöße („Sondermeldungsfanfare“) angekündigt wurde.
[bearbeiten] Geschichte
[bearbeiten] Drittes Reich
Die erste Sondermeldung des Zweiten Weltkrieges lautete: „Durch das schnelle Zugreifen der deutschen Truppen wurde der Pole gehindert, seine aus Gefangenenaussagen bestätigte Absicht durchzuführen, die ausgebaute Warthe-Stellung zu halten. Ostrowo, Krotoschin und Lissa sind in deutscher Hand. Heute haben erstmalig Truppen aus dem Reich auf dem Landwege ostpreußischen Boden erreicht.[1]. Nach Stalingrad gab es keine Sondermeldungen mehr im Großdeutschen Rundfunk[2].
[bearbeiten] Hessen
In der Bundesrepublik Deutschland pflegt vor allem das Polizeipräsidium Südosthessen die Tradition der Sondermeldungen[3]. Vielleicht hat es sich eben im Apparat von Volker Bouffier einfach noch nicht überall rumgesprochen, dass der Führer tot ist[4].
[bearbeiten] Fanfare
Bei der im dritten Reich benutzten Fanfare handelte sich anfangs um die ersten acht Töne der Wacht am Rhein. Ab Mitte 1941 wurde statt dessen der Anfangsteil der Schlusspassage aus Les Préludes von Franz Liszt verwendet („Russland-Fanfare“).
[bearbeiten] Weblinks
Principiis Obsta am 30.10.2008: Und hier eine Sondermeldung aus dem Hauptquartier der Arbeitsagentur:
[bearbeiten] Quellen
- ↑ Die Wehrmachtsberichte 1939-1945. 3 Bde. Unveränd. Nachdr. Köln 1989, Bd. 1, S. 8.
- ↑ Deutsches Rundfunkarchiv: Durchhalteparolen statt Siegesmeldungen
- ↑ http://www.google.de/search?q=sondermeldung+Polizeipr%C3%A4sidium+S%C3%BCdosthessen
- ↑ Althand: Wolfsangel, Polizei und Staatsanwaltschaft
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