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Sieglinde Buchner-Hohner

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Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Person

Sieglinde Buchner-Hohner ist eine Rechtsanwältin aus München.

[bearbeiten] Kanzlei

Sieglinde Buchner-Hohner präsentiert sich zusammen mit dem Vizepräsideten des Landgerichts Leipzig a. D., Rechtsanwalt Jürgen Niemeyer, auf einer Internetseite mit Titel "Rechtsanwälte Sieglinde Buchner-Hoher & Jürgen Niemeyer" unter einer Adresse in München.

[bearbeiten] Sächsischer Sumpf

In der Presse finden sich einige Artikel zum sächsischen Sumpf, in denen eine Rechtsanwältin Sieglinde Buchner-Hohner oder eine Lebensgefährtin eines Vizepräsidenten des Landgerichts Leipzig erwähnt wird.

[bearbeiten] Riemannstraße 52

Uwe Müller berichtete am 17.06.2007 bei Welt Online von den Maklern Schmied und Schneider und einer Rechtsanwältin Sieglinde Buchner:

"Zum Verkauf stand seinerzeit ein Eckhaus in der Riemannstraße 52. Die Makler Schmied und Schneider hatten dafür 680000 Mark geboten. Den Zuschlag erhielt mit der Rechtsanwältin Sieglinde Buchner die Lebensgefährtin des damaligen Vizepräsidenten des Landgerichts Leipzig – für 345.000 Mark. Rein rechnerisch war das für die LWB ein herbes Verlustgeschäft. Es heißt, ausschlaggebend sei das bessere Konzept gewesen. Die Erwerberin habe das Haus altersgerecht sanieren wollen. Altersgerechte Wohnungen gibt es jedoch in der Riemannstraße 52 nicht."

Der Stern 26/2007 erklärt das Motiv für das als "Abreibung" geplante, beinahe tödliche Attentat auf den LWB-Manager Martin Klockzin 1994 im Beitrag "Leipziger Völlerei" so:

"Die Nebenklage für das Attentatsopfer vertritt eine Anwältin aus München. Es ist das Mindeste, was sie für Martin tun kann. Immerhin hat sie ihm das LWB Haus in der Riemannstraße 52 zu verdanken, weshalb die Käse-Spekulanten so sauer waren. Die Anwältin musste mit 350 000 Mark nur etwa die Hälfte von dem bezahlen, was die Allgäuer für die Riemannstraße 52 schätzen ließen. Sie hatte sich dafür verpflichtet, behindertengerechte Sozialwohnungen zu bauen. Gleichzeitig sollten wohl noch andere Geldforderungen an die LWB mit diesem Schnäppchen kompensiert werden. In den Augen der beiden Immobilienhaie gibt es dafür nur eine Erklärung: Mauschelei. Aus eigener Erfahrung wissen sie, was zu dieser Zeit in Leipzig über Bestechung, Einschüchterung und Freundschaftsdienste alles läuft, und tatsächlich verfügt ihre Konkurrentin über beste Verbindungen: Ihr Lebensgefährte ist Vizepräsident am Landgericht, das die Beschwerde, mit der sich die Allgäuer zunächst legal gegen Martins Entscheidung wehren, abweist. Den Fall hat ausgerechnet eine Richterin auf dem Tisch, die mit einem gewissen Norbert zusammenlebt, der dort auch Richter ist und zudem der beste Freund des Vizepräsidenten. Jeden Mittag gehen die beiden essen, ein Ritual, das heute wie das einzig gültige Gesetz in Leipzig anmutet. Gegen diesen Juristenklüngel haben die Allgäuer keine Chance, sie rächen sich an Martin.

[bearbeiten] Strafanzeige

Am 23.01.2008 schrieb Uwe Müller in Welt Online von einer Strafanzeige:

"Jedenfalls hatte der LWB-Manager, eine der vielen merkwürdigen Querverbindungen in diesem Fall, einst gute Beziehungen zu einer Anwältin, die Lebensgefährtin des Richters ist, der „Ingo“ gewesen sein soll. Diese Anwältin, die Anfragen von WELT ONLINE unbeantwortet ließ und im vergangen Jahr Strafanzeige gestellt hat, weil sie sich verleumdet fühlt, gereichte der Kontakt zu dem LWB-Manager nicht zum Nachteil. Sie erhielt von dem Leipziger Kommunalbetrieb Mitte der 90er Jahre ein Gründerzeithaus zum Preis von 345.000 D-Mark, obwohl andere Interessenten 680.000 D-Mark geboten hatten."

[bearbeiten] 25.000 DM Erfolgshonorar

Weiter schrieb Uwe Müller am 23.01.2008 bei Welt Online etwas von 25.000 DM Erfolgshonorar:

"Der LWB-Manager vermittelte der Lebensgefährtin des ehemaligen Richters einen Mandanten, der ein Haus kaufen wollte, und schon alle Eigentumsrechte geklärt glaubte, bis sich die LWB unverhofft quer stellte. Die Anwältin verlangte ein happiges Erfolgshonorar von 25.000 D-Mark von dem Mann; der zunächst auch zahlen wollte. Allerdings platzte ihm der Kragen, als die Anwältin zusätzlich Mehrwertsteuer und sonstige Kosten in Rechnung stellte. Die Sache ging vor Gericht – und zwar vor das Gericht, wo der Lebensgefährte der Anwältin, der mutmaßliche „Ingo“, eine hohe Position bekleidete. An dem Urteil selbst war der ehemalige Richter nicht beteiligt. Die Lebensgefährtin siegte in dem Rechtsstreit und hätte beinahe die opulente Summe kassieren können - wenn die Sache nicht zum Dresdner Oberlandesgericht gegangen wäre, wo das Leipziger Urteil nach allen Regeln der Kunst zerpflückt wurde."

[bearbeiten] Weblinks

Uwe Müller am 23.01.2008 in der Welt online: Justiz-Affäre - Bordell-Enthüllung schockiert Sachsen

Stern 26/2007, 21.6.2007 (Von Holger Witzel und Martin Jehnichen): Leipziger Völlerei

Uwe Müller am 17.06.2007 in der Welt online: Wohnungsbaugesellschaft trennt sich von Chefjustiziar

Von „http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Sieglinde_Buchner-Hohner

Diese Seite wurde bisher 391-mal abgerufen. Diese Seite wurde zuletzt am 24. Januar 2008 um 04:25 Uhr geändert.


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