Rundfunkgebühren
im Parteibuch Lexikon, dem parteiischen Wiki mit wertenden Informationen in deutlicher Sprache
Die Kritik an der GEZ ist nicht mit Kritik an einer Rundfunkgebühr oder der Forderung nach der Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu verwechseln.
Eine Rundfunkgebühr könnte ebensogut von den Finanzämtern eingezogen werden. Auf der Steuererklärung ein Kreuzchen für Radio und Fernsehen, und schon kann eingezogen werden. Das kostet sicher keine 142 Millionen Euro jährlich und wäre wohl auch gerechter, weil das Finanzamt das Einkommen besser prüfen kann.
Ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk könnte übrigens anstelle von Gebühren auch durch Werbung finanziert werden. Man stelle sich vor, der Bund kauft die Mehrheit an SAT1 und unterstellt die Sender der Leitung durch einem Rundfunkrat ähnlich dem ZDF. Außerdem könnten die Gebietskörperschaften Sendelizenzen an Private unter Auflagen vergeben, wie beispielsweise die Einräumung von unentgeltlicher Sendezeit für öffentlich-rechtliche Sendungen, die möglicherweise auch für Werbung zur Finanzierung der Programmerstellung genutzt werden kann.
Ob das wünschenswert ist, ist eine andere Frage, aber machbar wäre das sicherlich, einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk gebührenlos zu finanzieren.