Reporter ohne Grenzen
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[bearbeiten] Wesen
Reporter ohne Grenzen ist eine international tätige NGO, die öffentlichkeitswirksame Kampagnen für die Illusion der Pressefreiheit in westlichen Ländern fährt. Besonders wichtig ist Reporter ohne Grenzen die eigene Glaubwürdigkeit.
[bearbeiten] Finanzierung
Die teilweise indirekte Finanzierung durch das US-Außenministerium, die der Glaubwürdigkeit sehr geschadet hat, wurde offiziell eingestellt.
Die Frage, warum Reporter ohne Grenzen die Unterdrückung der Meinungsfreiheit in westlichen Ländern nicht angeht, erklärte das Blog "Einfach Übel" am 03.05.2008 wie folgt[1]:
"In einem Interview aus dem Jahr 2001 erklärte der Generalsekretär Robert Ménard auf die Frage, warum „Reporter ohne Grenzen“ mit keinem Wort die Pressekonzentration in Frankreich kritisiert hat: „Damit würden wir das Risiko eingehen, einige Journalisten zu verstimmen, uns die großen Pressebarone zum Feind machen und uns den Zorn der Wirtschaft zuziehen. Aber um in die Medien zu kommen, brauchen wir die Mithilfe der Journalisten, die Unterstützung der Pressebarone und das Geld der Wirtschaft“"
[bearbeiten] Kampagnen
Reporter ohne Grenzen fährt besonders gerne und heftig Kampagnen gegen Regierungen von Ländern, die den Regierungen der USA und der EU nicht genehm sind.
Die UNESCO unterstützt Reporter ohne Grenzen wegen der auf Entwicklungsländer fixierten Kampagnen vorerst nicht mehr[2].
[bearbeiten] Kampagne gegen Kuba
Eine besonders schmutzige Kampagne führt "Reporter ohne Grenzen" in geheimer Zusammenarbeit mit Otto Reich gegen Kuba[3].
[bearbeiten] Beteiligung an der Venezuela-Lüge
"Reporter ohne Grenzen" war im Mai 2007 ganz vorn mit dabei, die Lüge von der Meinungsdiktatur durch Hugo Chavez in Venezuela zu verbreiten.
[bearbeiten] Propaganda gegen China
Jean-Luc Mélenchon erklärte im April 2008[4], wie Robert Ménard mit seiner Organisation "Reporter ohne Grenzen" die verlogene[5] CIA-Kampagne zur Destabilisierung Chinas[6] organisierte:
"Ich bringe hier meine klaren Vorbehalte zu den politischen Aktionen von Robert Ménard, dem Hauptorganisator der antichinesischen Kundgebungen in Frankreich, zum Ausdruck. Angeblich spricht er im Namen der »Reporter ohne Grenzen«. Aber diese Organisation scheint im Moment allein aus Herrn Ménard zu bestehen. Viele ehemalige Mitglieder des Verwaltungsrates könnten eine Menge über das Demokratieverständnis dieses Herrn gegenüber seinem eigenen Verband erzählen. Maxim Vivas hat eine sehr beunruhigende dokumentarische Analyse über Ménard und dessen Finanzierungsquellen erarbeitet. Wie dem auch sei, er scheint heute im Namen aller zu sprechen – des Journalistenverbandes, der internationalen Menschenrechtsorganisationen und selbst Amnesty International. Manchmal spricht er sogar für den Dalai Lama. Er fordert den Boykott der Spiele, was der Dalai Lama nicht tut. Der hat, im Gegenteil, erklärt, das chinesische Volk verdiene diese Spiele. Robert Ménard ist ein Verteidiger der Menschenrechte mit sehr variabler Geometrie. Hat er eine einzige Aktion gestartet, und sei sie auch nur symbolischer Art, als die USA die Folter legalisiert haben? Hat er sich ein einziges Mal dafür eingesetzt, daß die Häftlinge von Guantánamo das Recht auf anwaltlichen Beistand erhalten? Robert Ménards Verhalten wirft schwerwiegende Fragen danach auf, von welchen Motiven er sich leiten läst."
[bearbeiten] Media-Freedom-Index
Reporter ohne Grenzen gibt jährlich eine Rangliste der Pressefreiheit heraus, die oft zitiert wird, um zu beweisen, dass in einem Land sehr wenig Pressefreiheit herrsche. Die Liste kommt auf eine völlig intransparente Weise zustande, und wer das eine oder andere Land kennt, kann leicht erkennen, dass sie grob fehlerhaft ist. Eher gut bewertet werden Länder, die den Regierungen der USA und der EU nicht genehm sind, eher schlecht bewertet werden andere Länder.
[bearbeiten] Quellen
- ↑ Einfach übel am 03.05.2008: Tag der Pressefreiheit
- ↑ Harald Neuber in der Jungen Welt (via Amerika21): Blamage ohne Grenzen
- ↑ Diana Barahona am 17.05.2005 bei Counterpunch: Reporters Without Borders Unmasked - Its Secret Deal with Otto Reich to Wreck Cuba's Economy
- ↑ Jean-Luc Mélenchon am 15.04.2008 in der Jungen Welt: Tibet ist ein Vorwand
- ↑ Mein Parteibuch am 21.03.2008: "Wenn Bilder lügen"
- ↑ Mein Parteibuch am 14.03.2008: Anmerkung zu Tibet
[bearbeiten] Weblinks
Mein Parteibuch am 24.10.2008: Reporter ohne Grenzen, Klopapier und die Rangliste der Pressefreiheit 2008
Marie-Christine Tabet am 21.04.2008 im Figaro: Révélations sur le financement de RSF
Elke Groß und Ekkehard Sieker am 01.08.2007 in der Jungen Welt (via Hintergrund): Mission Desinformation
Mein Parteibuch am 16.10.2006: Kein Link zu Reporter ohne Grenzen
Ralf Streck 08.05.2005 bei Telepolis: Reporter ohne Grenzen im Dienste des US-Außenministeriums?
Cuba Sí zitiert 2003 Jean Guy: Reporter ohne Grenzen - Ein Betrachtungsweise von Jean Guy aus Cubadebate bei Rebelión - vom 29. September 2003