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Reinhard Bütikofer

im Parteibuch Lexikon, dem parteiischen Wiki mit wertenden Informationen in deutlicher Sprache

2004 auf einem Landesparteitag in Trier
2004 auf einem Landesparteitag in Trier

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Person

Reinhard Hans Bütikofer, geboren am 26.01.1953 in Mannheim, ist ein deutscher Politiker der Partei Bündnis 90/Die Grünen und seit dem 08.12.2002 einer der Bundesvorsitzenden der Grünen.

[bearbeiten] Familie

Reinhard Bütikofers Vater war Postbeamter, seine Mutter Hausfrau. Er ist Vater von drei Töchtern aus der Beziehung mit Henriette Katzenstein und seit 2001 mit Renée Krebs verheiratet.

[bearbeiten] Ausbildung und Beruf

Reinhard Bütikofer hat in Heidelberg ein Studium der Philosophie, Sinologie und Geschichte begonnen, es jedoch nicht abgeschlossen.

[bearbeiten] Politkarriere

[bearbeiten] Kommunistischer Bund

In der deutschen Studentenbewegung der 1960er Jahre war Reinhard Bütikofer beim Kommunistischen Bund Westdeutschland aktiv.

[bearbeiten] Grüne

1982 engagierte Reinhard Bütikofer sich dann bei der Grün-Alternativen Liste in Heidelberg, wurde 1984 als Kandidat der Grün-Alternativen Liste Mitglied des Stadtrats von Heidelberg und trat der grünen Partei bei. Von 1988 bis 1996 saß er als Abgeordneter im Landtag von Baden-Württemberg, wo er finanzpolitischer Sprecher der Grünen war. Von 1997 bis 1998 war er Landesvorsitzender in Baden-Württemberg. Danach war er bis 2002 Politischer Geschäftsführer im Bundesvorstand und Vorsitzender der Grundsatzprogrammkommission. Am 08.12.2002 wurde Reinhard Bütikofer zusammen mit Angelika Beer einer der Bundesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen und am 02.10.2004, nun zusammen mit Claudia Roth, bestätigt.

[bearbeiten] Leistungen

[bearbeiten] Vermittler

In seiner Zeit Politischer Geschäftsführer im Bundesvorstand galt Reinhard Bütikofer als Vermittler zwischen den verschiedenen Parteiflügeln. Dabei ist unter anderem das 30-jährige Kompromiss-Konzept zum Atomkraft-Ausstieg herausgekommen.

[bearbeiten] Umgang mit Kommunisten

Ex-Kommunist Reinhard Bütikofer erklärte im Hamburger Bürgerschaftswahlkampf 2008 - freilich ohne seine eigene kommunistische Vergangenheit zu erwähnen -, dass die Linke im Umgang mit ihrer stalinistischen Tradition Doppelstandards anlege. Ein ungenannter Journalist der Nachrichtenagentur AP verbreitete am 19.02.2008 via FTD:[1]:

"Grünen-Chef Reinhard Bütikofer forderte von der Linkspartei im Umgang mit DKP-Mitgliedern Konsequenzen auch in Hamburg. Die Linke lege "im Umgang mit ihrer stalinistischen Tradition Doppelstandards an", sagte Bütikofer der "Passauer Neuen Presse"."

[bearbeiten] Seilschaften

[bearbeiten] Aspen Institut

Reinhard Bütikofer ist Mitglied im Berliner Kuratorium des unter anderem von der als CIA-Tarnorganisation aufgeflogenen Ford Foundation großzügig gesponsorten Aspen Instituts.

[bearbeiten] Quellen

  1. AP via FTD am 19.02.2008: Linke will Zusammenarbeit mit DKP beenden

[bearbeiten] Weblinks

37.6 Blog am 22.02.2008: Ein Kommunist ohne Erinnerung: Reinhard Bütikofer (Grüne/B 90)

Die Grünen: Gruene-Partei.de: Offizieller Lebenslauf

Artikelbasis Wikipedia: Reinhard Bütikofer unter GNU-FDL

Von „http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Reinhard_B%C3%BCtikofer

Diese Seite wurde bisher 204-mal abgerufen. Diese Seite wurde zuletzt am 6. März 2008 um 21:39 Uhr geändert.


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