Reinhard Bütikofer
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[bearbeiten] Person
Reinhard Hans Bütikofer, geboren am 26.01.1953 in Mannheim, ist ein deutscher Politiker der Partei Bündnis 90/Die Grünen und seit dem 08.12.2002 einer der Bundesvorsitzenden der Grünen.
[bearbeiten] Familie
Reinhard Bütikofers Vater war Postbeamter, seine Mutter Hausfrau. Er ist Vater von drei Töchtern aus der Beziehung mit Henriette Katzenstein und seit 2001 mit Renée Krebs verheiratet.
[bearbeiten] Ausbildung und Beruf
Reinhard Bütikofer hat in Heidelberg ein Studium der Philosophie, Sinologie und Geschichte begonnen, es jedoch nicht abgeschlossen.
[bearbeiten] Politkarriere
[bearbeiten] Kommunistischer Bund
In der deutschen Studentenbewegung der 1960er Jahre war Reinhard Bütikofer beim Kommunistischen Bund Westdeutschland aktiv.
[bearbeiten] Grüne
1982 engagierte Reinhard Bütikofer sich dann bei der Grün-Alternativen Liste in Heidelberg, wurde 1984 als Kandidat der Grün-Alternativen Liste Mitglied des Stadtrats von Heidelberg und trat der grünen Partei bei. Von 1988 bis 1996 saß er als Abgeordneter im Landtag von Baden-Württemberg, wo er finanzpolitischer Sprecher der Grünen war. Von 1997 bis 1998 war er Landesvorsitzender in Baden-Württemberg. Danach war er bis 2002 Politischer Geschäftsführer im Bundesvorstand und Vorsitzender der Grundsatzprogrammkommission. Am 08.12.2002 wurde Reinhard Bütikofer zusammen mit Angelika Beer einer der Bundesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen und am 02.10.2004, nun zusammen mit Claudia Roth, bestätigt.
[bearbeiten] Leistungen
[bearbeiten] Vermittler
In seiner Zeit Politischer Geschäftsführer im Bundesvorstand galt Reinhard Bütikofer als Vermittler zwischen den verschiedenen Parteiflügeln. Dabei ist unter anderem das 30-jährige Kompromiss-Konzept zum Atomkraft-Ausstieg herausgekommen.
[bearbeiten] Umgang mit Kommunisten
Ex-Kommunist Reinhard Bütikofer erklärte im Hamburger Bürgerschaftswahlkampf 2008 - freilich ohne seine eigene kommunistische Vergangenheit zu erwähnen -, dass die Linke im Umgang mit ihrer stalinistischen Tradition Doppelstandards anlege. Ein ungenannter Journalist der Nachrichtenagentur AP verbreitete am 19.02.2008 via FTD:[1]:
"Grünen-Chef Reinhard Bütikofer forderte von der Linkspartei im Umgang mit DKP-Mitgliedern Konsequenzen auch in Hamburg. Die Linke lege "im Umgang mit ihrer stalinistischen Tradition Doppelstandards an", sagte Bütikofer der "Passauer Neuen Presse"."
[bearbeiten] Seilschaften
[bearbeiten] Aspen Institut
Reinhard Bütikofer ist Mitglied im Berliner Kuratorium des unter anderem von der als CIA-Tarnorganisation aufgeflogenen Ford Foundation großzügig gesponsorten Aspen Instituts.
[bearbeiten] Quellen
- ↑ AP via FTD am 19.02.2008: Linke will Zusammenarbeit mit DKP beenden
[bearbeiten] Weblinks
37.6 Blog am 22.02.2008: Ein Kommunist ohne Erinnerung: Reinhard Bütikofer (Grüne/B 90)
Die Grünen: Gruene-Partei.de: Offizieller Lebenslauf
Artikelbasis Wikipedia: Reinhard Bütikofer unter GNU-FDL