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Reiner Burger

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Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Person

Reiner Burger, geboren am 04.03.1969 in Konstanz, ist ein deutscher Journalist, der seit 1998 bei der FAZ ist und inzwischen als Korrespondent in Dresden für die FAZ schreibt.

[bearbeiten] Ausbildung

Auf der Webseite der TU-Dresden wurde über die Ausbildung von Reiner Burger folgendes publiziert:

"Studium der Journalistik, Politik, Geschichte und Kunstgeschichte an der Katholischen Universität Eichstätt und der Drake University in Des Moines (USA). Stipendiat des Rotary-Clubs (Auslandsstudium) und des bayerischen Landesgraduiertenprogramms (Promotionsstudium). 1999 Promotion mit einer Arbeit über Theodor Heuss." (Links nicht im Original)

[bearbeiten] Outing von Staatsanwalt Ball

Die Neue Richtervereinigung publizierte am 24.10.2005 einen offenen Brief an den sächsischen Justizminister Geert Mackenroth, der gleichzeitig eine Dienstaufsichtsbeschwerde war, erklärte darin, dass die FAZ am 01.09.2005 berichtete, der im Zuge der Ermittlungen gegen den CDU-Politiker Karl Josef Schommer versetzte INES-Staatsanwalt Andreas Ball habe „in einer Vernehmung eingestanden, vorher mit dem Journalisten (der Dresdner Morgenpost) telefoniert und die geplante Durchsuchung versehentlich ausgeplaudert zu haben“ und fragte, ob Geert Mackenroth die Auffassung teile, dass Reiner Burger die Informationen zum Ermittlungsverfahren nur durch eine Indiskretion aus seinem Geschäftsbereich haben könne.

[bearbeiten] Vertuschungsversuche im Sachsen-Sumpf

Im Jahre 2007 hat Reiner Burger mit einer großen Artikelserie in der FAZ versucht, Regierungskriminalität in Sachsen zu vertuschen, den sächsischen Sumpf zu verharmlosen, Kriminelle reinzuwaschen sowie die auf der Seite der Opfer engagierten durch ihre Vergangenheit in der DDR unglaubwürdig zu machen.

[bearbeiten] Verharmlosung von Angebinn an

Schon in einem FAZ-Artikel vom 14.06.2007 zeigte Reiner Burger, in welche Richtung er seine Kampagne zur Verharmlosung des Sachsen-Sumpfes fahren wird:

"Die in den Medien detailliert ausgebreiteten und durch PKK-Mitglieder indirekt bestätigten Vorwürfe aus den Akten ergeben nicht annähernd das, was in der Kriminalistik unter organisierter Kriminalität im Sinne mafia-ähnlicher Strukturen verstanden wird."

[bearbeiten] Befangenheitskampagne gegen Klaus Bartl

Am 20.07.2007 startete Reiner Burger in der FAZ eine Kampagne für eine Befangenheitsdikussion von Klaus Bartl als U-Auschussvorsitzender mit dem vorgeschobenen Argument, dass Klaus Bartl Rechtsbeistand zweier möglicher Zeugen gewesen sei:

"Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bestätigt Rechtsanwalt Bartl, dass einer der potentiellen Hauptzeugen, der Leipziger Polizist Georg W., in der Vergangenheit sein Mandant war. Es ging um eine mit dem Ausschussauftrag verbundene Angelegenheit. Ebenso gibt Bartl zu, erst Anfang dieses Jahres der Rechtsbeistand einer weiteren möglichen Zeugin aus Leipzig gewesen zu sein, die schon bei den Ermittlungsbehörden gegen einen der Hauptbeschuldigten in der mutmaßlichen Korruptionsaffäre aussagen wollte."

[bearbeiten] Verdrehung des Sachsen-Sumpfes zur Medienlegende

Am 15.08.2007 versuchte Reiner Burger mit einem FAZ-Artikel "Medienlegende „Sachsen-Sumpf“ - Das erinnert fatal an den Fall Sebnitz" den Eindruck zu erwecken, der sächsische Sumpf sei insgesamt eine Erfindung der Medien und Jürgen Roth unglaubwürdig. Zum Beweis der Unglaubwürdigkeit von Jürgen Roth führte Reiner Burger ausgerechnet ein Verfahren an, das Jürgen Roth zu einem früheren Buch vor der höchst umstrittenen Pressekammer des Landgerichts Hamburg verloren hatte.

[bearbeiten] Verhöhnung von minderjährigen Opfern gewerblicher Sexualstraftaten

Am 28.09.2007 kritisierte Reiner Burger in der FAZ die Bezeichnung des Bordells Jasmin als Kinderbordell mit folgenden Worten:

"Im Fall der Susan I., an der sich W. einmal selbst vergangen hatte, erkannte das Gericht auf sexuellen Missbrauch von Kindern, nahm aber den minderschweren Fall an, da sie die Handlungen freiwillig duldete oder vornahm, sexuelle Erfahrungen hatte und kurz vor ihrem 14. Geburtstag stand. Susan I. war übrigens das einzige Kind im auch von Geheimdienstlerin Simone H. dennoch durchweg als „Kinderbordell“ bezeichneten Etablissement. Obwohl Bartl und Külow aus den Vernehmungsprotokollen der Prostituierten deren Lebensdaten kennen, verwenden sie den Begriff ebenfalls."

Am 13.10.2007 schrieb Markus Bernhardt in der jungen Welt über die Hintergründe des Artikels von Reiner Burger:

"... am Donnerstag wurde bekannt, daß Reiner Burger, Dresdner Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), einen seiner Artikel, den die Zeitung am 28. September veröffentlichte, bereits tags zuvor an den Dresdner Staatsanwalt Christian Avenarius sandte."

Zur von Reiner Burger kritisierten Bezeichnung des Bordells Jasmin als Kinderbordell schrieb Markus Bernhardt im gleichen Artikel in der jungen Welt folgendes:

"Mit keinem Wort jedoch geht der Journalist auf die Zeugenaussage von Susan I. ein, die diese am 23. Januar 1993 bei der Polizeidirektion Leipzig, Kriminalpolizei/Dezernat 13, zu Protokoll gab. In der jW vorliegenden Aussage heißt es auf Seite vier, daß in dem Bordell insgesamt fünf Mädchen anwesend gewesen seien. »Hierbei mit mir und meiner Freundin vier Minderjährige«. Auch berichtet Susan I. sehr wohl über Gewalterfahrungen. Der Bordellbetreiber Michael W. habe die Mädchen, die nicht mit ihm hätten schlafen wollen, »mit einer Peitsche bzw. mit dem Gürtel geschlagen«."

[bearbeiten] Weblinks

Mein Parteibuch am 14.10.2007: Verhöhnung der Opfer von Kinderfickern in der FAZ

Markus Bernhardt am 13.10.2007 in der Jungen Welt: Front der Vertuscher

Reiner Burger am 28.09.2007 in der FAZ: Leipziger Korruptionsskandal - Was nicht passt, wird weggelassen

Reiner Burger am 15.08.2007 in der FAZ: Medienlegende „Sachsen-Sumpf“ - Das erinnert fatal an den Fall Sebnitz

Reiner Burger am 20.07.2007 in der FAZ: Bartls Doppelrolle im Untersuchungsausschuss

Reiner Burger am 14.06.2007 in der FAZ: „Sächsischer Sumpf“ - Gekränkte Eitelkeiten und Existenzängste

Neue Richtervereinigung am 24.10.2005: Offener Brief an Geert Mackenroth

Von „http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Reiner_Burger

Diese Seite wurde bisher 1.187-mal abgerufen. Diese Seite wurde zuletzt am 14. Oktober 2007 um 16:27 Uhr geändert.


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