Rainer Hess
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[bearbeiten] Person
Rainer Hess, geboren 1940 in Frankfurt am Main, ist ein deutscher Jurist und Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses der Krankenversicherungen.
[bearbeiten] Ausbildung
Rainer Hess studierte erst 1961/62 Mathematik, dann 1962-1965 Rechtswissenschaft, legte 1969 das 2. Staatsexamen ab und promovierte 1972 im Steuerrecht.
[bearbeiten] Karriere
Dr. jur. Rainer Hess war voon 1969-1971 Justitiar des Verbandes der leitenden Krankenhausärzte, von 1971-1987 Justitiar der gemeinsamen Rechtsabteilung von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung, von 1988-2003 Hauptgeschäftsführer der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und ist seit dem 01.01.2004 unparteiischer Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses der Krankenversicherungen nach § 91 SGB V.
[bearbeiten] Leistungen
In der Fernsehdokumentation "Zu Tode gespart?" (ARD, 18.10.2006) geht es um einen Tumorpatienten, der um sein Leben kämpft und dem "das Gesundheitssystem" die Übernahme der Kosten nachweislich lebensverlängernder Behandlungen verweigert wird. In dieser Dokumentation ist zu sehen wie Rainer Hess, in der Anwesenheit dieses gesetzlich versicherten Patienten, die Nerven hat den folgenden Satz zu sagen: "Wenn sie mal die generelle Situation in Deutschland nehmen, dann haben wir ein hervorragendes Gesundheitssystem. Dass da einzelne durch den Rost fallen können und dass sie immer einzelne finden können, wo das der Fall ist, das mag ja so sein."
Dr. jur. Rainer Hess scheint es akzeptieren zu können, dass Patienten durch das Rost fallen wenn sie es am Nötigsten haben und um ihr Leben kämpfen.
[bearbeiten] Weblinks
Georg Restle und Jan Schmitt für den WDR in der ARD am 18.10.2006: ARD-exclusiv: Zu Tode gespart? Verlierer und Gewinner im Gesundheitspoker