ProSiebenSat.1
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[bearbeiten] Wesen
Die ProSiebenSat.1 Media AG ist ein Medienunternehmen mit Sitz im bayerischen Unterföhring, dem unter anderem die deutschen Fernsehsender ProSieben, Sat.1, kabel eins, N24 und 9Live gehören.
[bearbeiten] Größe
ProSiebenSat.1 erzielte 2006 mit gut 3000 Mitarbeitern einen Umsatz von etwas mehr als 2 Mrd Euro und ist damit das größte private Fernsehunternehmen in Deutschland. ProSiebenSat.1 übernahm im Sommer 2007 außerdem 100% der SBS für insgesamt 3,3 Milliarden € und wurde dadurch zum zweitgrößten Fernsehanbieter in Europa mit einem jährlichen Umsatz von ca. 3,1 Milliarden €.
[bearbeiten] Eigentümer
Die Eigentümer von ProSiebenSat.1 sind unbekannt. Der KEK ist Anfang 2008 ledglich bekannt[1], dass am Ende einer Kette anonymer Briefkastenfimren die Lavena 1 S.A.R.L. steht, deren Eigentümer unter dem Label Permira und KKR in Guernsey und auf den Cayman Islands wie folgt firmieren:
- Permira IV L.P.2 ( 39.26% )
- KKR Glory (European II) Ltd. ( 31.76% )
- KKR Glory (KPE) Ltd. ( 12.44% )
- P4 Sub L.P.1 ( 9.7% )
- KKR Glory (2006) Ltd. ( 5.8% )
- Permira Investments Ltd. ( 0.79% )
- P4 Co-investments L.P.
Volker Lilienthal schrieb dazu am 21.07.2007 im epd[2]:
Die Gerüchte, die in der Branche kursieren, speisen sich auch aus einer Spur Empirie. Randbeobachtungen scheinen sich zu einem Bild zu formen. Bekannt ist, dass KKR-Europa-Chef Johannes Huth derzeit fleißig Russisch lernt - laut "Wirtschaftswoche" seine sechste Fremdsprache. Als der scheidende bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber zum Abschiedsbesuch in Moskau war und mit großem Pomp von Staatspräsident Wladimir Putin im Kreml empfangen wurde, gehörte Guillaume de Posch zu seiner Delegation. Der Vorstandschef habe sich geradezu aufgedrängt und auch den russischen Botschafter getroffen, heißt es.
[bearbeiten] Management
Vorstandschef ist Guillaume de Posch. Vorstand für Sales und Marketing ist Peter Christmann, über den im Januar 2008 bekannt wurde, dass Oberstaatsanwältin Brigitte Schröder von der Staatsanwaltschaft München gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bestechung im geschäftlichen Verkehr führt.[3]
[bearbeiten] Sender
[bearbeiten] Deutschsprachige Fernsehsender
| Deutschland | Österreich | Schweiz | USA und Kanada |
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| Free-TV | |||
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| Bezahlfernsehen | |||
| Transaktionsfernsehen | |||
[bearbeiten] Europäische Sender
| Belgien | Bulgarien | Dänemark | Finnland | Griechenland | Niederlande | Norwegen | Rumänien | Schweden | Ungarn |
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| Free-TV | |||||||||
| Bezahlfernsehen | |||||||||
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| Hörfunk | |||||||||
[bearbeiten] Vermarkter
Die Werbezeiten von ProSiebenSat.1 werden von ihrer Tochter SevenOne Media vermarktet.
[bearbeiten] Quellen
- ↑ KEK: Beteiligungen der ProSiebenSat.1 Media AG
- ↑ Volker Lilienthal am 21.07.2007 im epd: Mesalliance - Finanzinvestoren vs. Konzentrationskontrolle?
- ↑ Boocompany am 13.01.2008: Pro7Sat1 und RTL haben eins gemeinsam - kriminelle Energie