Porsche
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[bearbeiten] Unternehmensprofil
Das Unternehmen Porsche, das eigentlich Dr. Ing. h. c. F. Porsche Aktiengesellschaft heißt und umgangssprachlich auch als Porsche AG bezeichnet wird, ist ein Automobilhersteller mit Hauptsitz in Stuttgart-Zuffenhausen in Baden-Württemberg.
[bearbeiten] Eigentümer
Die Aktien der Porsche AG sind in stimmrechtbehaftete Stammaktien und stimmrechtlose Vorzugsaktien zu unterteilen. Die Stamaktien gehören den Familien Porsche und Piëch. Da die börslich notierten Papiere Vorzugsaktien sind und daher kein Stimmrecht besitzen, können nur die Familien Porsche und Piëch auf das Unternehmen Einfluss nehmen. Eine Einflussnahme über die an der Börse gehandelten Aktien ist nicht möglich.
[bearbeiten] Management
Die Manager von Porsche sind dazu da, für die Familien Porsche und Piëch die anstrengende Arbeit zu machen. Dass die Mitglieder der Familien in den Gremien nur verstreut vertreten sind, darf nicht darüber hinwegtäuscen, dass die Familien der Erben der Gründer bei Porsche die Hosen anhaben. Schließlich können sie Mnagement und Aufsichtsrat nach belieben austauschen.
Als eigentlich starker Mann von Porscher gilt der ehemalige Vorstandsvorsitzende und jetztige Aufsichtsratsvorsitzende von VW, Ferdinand Piëch, obwohl er bei Porsche lediglich einfaches Aufsichtsratsmitglied ist.
[bearbeiten] Vorstand
Vorstandsvorsitzender ist Wendelin Wiedeking, der mit grob geschätzten 15 Mio Euro Jahresgage als bestbezahlter Automanager Deutschlands gilt und sich deshalb Anfang 2005 öffentlich vehement gegen eine geplante gesetzliche Offenlegungspflicht von einzelnen Vorstands-Bezügen einsetzte. Er äußerte im Februar 2005, dass mit der Verwirklichung dieser Pläne der Sozialismus auf Vorstandsetagen Einzug halte.
[bearbeiten] Aufsichtsrat
Vorsitzender des Aufsichtrates ist Helmut Sihler von der Novartis AG.
[bearbeiten] Geschäftsmodell
Nach dem für Porsche segensreichen Wirken von Ferdinand Piëch als Vorstandsvorsitzender von Volkswagen, besteht das Geschäftsmodell von Porsche im wesentlichen aus dem Aufpolieren von billig eingekauften VW-Teilen. Porsche verkauft Autos aus VW-Teilen, die mit einem überdimensionierten Motor, einem lauten Auspuff, breiten Reifen und einer nicht so billig wirkenden Inneneinrichtung versehen wurden, im Hochpreissegment. Da Ferdinand Piëch die Verträge mit VW praktischerweise quasi gleich mit sich selbst ausgehandelt hat, sind die Verträge mit VW so ausgestaltet, dass Gewinne bei Porsche privatisiert werden, während die Kosten nach Möglichkeit bei VW sozialisiert werden.
[bearbeiten] VW-Einstieg
In der Situation wäre es natürlich ganz dumm, wenn ein Finanzinvestor bei VW einsteigen würde, und dan als erstes durch eine Neuverhandlung der Verträge mit Porsche dafür sorgen würde, dass Gewinne von VW auch bei VW hängen blieben. Um das drohende Szenario zu vermeiden, mußte Porsche selbst so viele der dümpelnden VW-Aktien kaufen, dass Porsche Preiserhöhungen von VW verhindern konnte.
Ende September 2005 teilte Porsche der Öffentlichkeit mit, dass der Konzern ungefähr 19% der Stammaktien von VW übernehmen wolle und somit größter Aktionär vor dem Land Niedersachsen werde. Bereits 3 Tage später besaß Porsche 10% der Aktien und im Oktober hatte Porsche schließlich 18,53% der stimmberechtigten VW-Aktien erworben.
[bearbeiten] Leistungszahlen
Im Geschäftsjahr 2004/2005 erwirtschaftete Porsche nach eigenen Angaben mit 11.668 Beschäftigten bei einem Umsatz von 6,5 Mrd € einen Vorsteuergewinn in Höhe von 1,2 Mrd Euro.
[bearbeiten] Mobbing
Wie man den Informationen des Solidaritätskreises Porschekollegen entnehmen kann, ist Mobbing durch Vorgesetzte bei Porsche genau wie bei VW die übliche Verhaltensweise, um der Unternehmensleitung mißliebige Kollegen loszuwerden. Um psychischen Druck auszuüben, werden bei Porsche in Mißkredit geratene Kollegen mit abwegigen Abmahnungen und Kündigungen überhäuft und müssen sich fortan jegliches Gehalt vor Gericht einklagen.
[bearbeiten] Weblinks
Mobbing-Gegner Blog am 18.12.2006: Porsche Anwälte beteiligen sich offensichtlich am Kündigungsmobbing gegen Porsche Mitarbeiter
Rote Fahne am 08.12.2006: Porsche holt schon wieder die Polizei
stattweb am 06.12.2006: Zuffenhausen: Porsches Anwälte bekämpfen erbittert Schirmers Weiterbeschäftigung
Mein Parteibuch am 09.10.2006: Wendelin Wiedeking: Anders ist besser - eine Rezension von Hans-Joachim Selenz
Mein Parteibuch am 25.06.2006: Solikreis für gemobbte Kollegen bei Porsche
Solidaritätskreis für die gemaßregelten Kollegen bei Porsche in Zuffenhausen: Solikreis Porschekollegen
stattweb am 21.05.2006: Zuffenhausen: Kündigungsrituale bei Porsche
Ferdinand Dudenhöfer am 26.01.2006 im Rheinischen Merkur: Das System Wiedeking - Wie viel „Deutschland“ steckt in einem Porsche?