Piper Verlag
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[bearbeiten] Wesen
Der Münchner Piper Verlag ist seit 1995 Teil des schwedischen Unternehmens Bonnier AB.
[bearbeiten] Leitung
Seit 2003 hat der 1955 geborene Wolfgang Ferchl die verlegerische Leitung des Verlages, der gemeinsam mit Hans-Joachim Hartmann vertretungsberechtigter Geschäftsführer der Piper Verlag GmbH ist.
[bearbeiten] Vorkriegsgeschichte
Der Piper Verlag wurde 1904 vom damals 24-jährigen Reinhard Piper gegründet. Sein Schwerpunkt lag in den Jahren bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges bei der künstlerischen Avantgarde Deutschlands. Besonders zu nennen ist hier Christian Morgenstern, der viele seiner Werke im Piper Verlag veröffentlichte. Während der Zeit des Nationalsozialismus war es dagegen nötig sich auf neutrale „Unterhaltungsliteratur“ und unbekanntere, oft ausländische Autoren zu beschränken, da viele der bisher vom Piper Verlag vertretene Künstler nun unter die so genannte „entartete Kunst“ fielen.
[bearbeiten] Nachkriegsgeschichte
Nach der Übernahme durch das schwedische Medienunternehmen Bonnier 1995 hat der Piper Verlag 1996 den Malik-Verlag und 1997 den Kabel Verlagübernommen. 2004 hat der Piper Verlag auch noch die Heyne-Fantasy-Reihe übernommen.
[bearbeiten] Bücher
Jürgen Roth, Piper Verlag, 1998: Die roten Bosse. Rußlands Tycoone übernehmen die Macht in Europa
[bearbeiten] Weblinks
Webseite des Piper Verlages: www.piper.de