Peter Danckert
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[bearbeiten] Person
Peter Wilhelm Danckert, geboren am 08.07.1940 in Berlin, ist ein deutscher Rechtsanwalt, Notar und Politiker der Partei SPD, seit 1998 MdB für Brandenburger Wahlkreise und seit 2005 ist er Vorsitzender des Sportausschusses des Deutschen Bundestages. Peter Danckert ist verheiratet und hat vier Kinder.
[bearbeiten] Leben und Beruf
Nach dem Abitur 1959 in Berlin absolvierte Peter Danckert ein Studium der Rechtswissenschaft in Berlin und München. Nach dem Referendariat bestand er 1967 das zweite juristische Staatsexamen. Im selben Jahr erfolgte seine Promotion zum Dr. jur. an der Universität Köln mit der Arbeit Die Grenze zwischen der extensiven Auslegung und der Analogie im Strafrecht. Im Jahre 1968 nahm er die Tätigkeit als Rechtsanwalt auf, seit 1978 ist er auch Notar.
[bearbeiten] Spektakuläre Prozesse
In den 90er Jahren war die Kanzlei Danckert-Böx-Meier an Prozessen von öffentlichem Interesse beteiligt. So wurden Steffi und Peter Graf, Alexander Schalck-Golodkowski und Rudolfine Steindling vor Gericht vertreten. Zwischen 1993 und 2007 war Danckert Mitglied in einigen Aufsichtsräten[1].
[bearbeiten] Partei
Seit 1975 ist Peter Danckert Mitglied der SPD und seit 2002 Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Dahme-Spreewald.
[bearbeiten] Abgeordneter
Seit 1998 ist Peter Danckert Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier ist er seit 2002 Sprecher der Landesgruppe Brandenburg in der SPD-Bundestagsfraktion. Seit 2005 ist er Vorsitzender des Sportausschusses des Deutschen Bundestages.
Peter Danckert ist nach der Bundestagswahl 1998 als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Luckenwalde - Zossen - Jüterbog - Königs Wusterhausen und seit der Bundestagswahl 2002 des Wahlkreises Dahme-Spreewald - Teltow-Fläming III - Oberspreewald-Lausitz I in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2005 erreichte er hier 42,8 % der Erststimmen.
[bearbeiten] Nebentätigkeiten
Neben seiner Tätigkeit als Abgeordneter ist Peter Danckert weiterhin als Rechtsanwalt und Notar tätig. Darüber hinaus ist er Mitglied des Kuratoriums der Nationalen Anti-Doping-Agentur (Nada) und des Stiftungsrates und des Fördervereins des Brandenburgischen Haupt- und Landgestüts in Neustadt (Dosse), Präsident des Landesverbandes Pferdesport Berlin-Brandenburg e.V. sowie Mitglied in der Arbeiterwohlfahrt (AWO).
[bearbeiten] Leistungen
[bearbeiten] Klage gegen Transparenz von Abgerdnetennebentätigkeiten
Im Oktober 2005 trat eine Neuregelung des Abgeordnetengesetzes in Kraft. Um die Abhängigkeiten der Volksvertreter für den Wähler transparent zu machen, schreibt § 44a samt zugehöriger Verhaltensregeln nun vor, dass die Parlamentarier sämtliche Nebentätigkeiten und die Höhe der daraus erzielten Einkünfte der Allgemeinheit offenzulegen haben. Gemeinsam mit acht weiteren Abgeordneten aus den Reihen der Union und der FDP klagte Danckert vor dem Bundesverfassungsgericht erfolglos gegen diese Regelung.
[bearbeiten] In Frage stellen der Förderung des Leistungssports
Am 19.07.2007 berichtete Tagesschau.de, dass Peter Danckert nach einer wieder mal positiven Doping-Probe im Radsport die öffentliche Förderung des Leistungssportes in Frage stellte:
"Die Frage, ob öffentliche Mittel für den Leistungssport insgesamt in Frage stünden, beantwortete der SPD-Politiker mit "eindeutig ja"."
[bearbeiten] Quellen
[bearbeiten] Weblinks
Mein Parteibuch am 19.07.2007: Peter Danckert stellt Förderung von Leistungssport in Frage
Tagesschau.de am 19.07.2007: Keine Steuergelder mehr für den Sport?
Mein Parteibuch am 06.07.2007: Placebo-Gesetz zur Offenlegung von Nebeneinkünften von Abgeordneten verfassungsgemäß