Patricia Riekel
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[bearbeiten] Person
Patricia Riekel, geboren am 19.06.1949 in Haarlem, Niederlande, ist eine deutsche Journalistin und Chefredakteurin der Zeitschrift Bunte.
[bearbeiten] Leben
Nach der Schule absolvierte Riekel 1968 bis 1970 ein Volontariat beim Münchner Merkur. Im Anschluss daran war sie für ein Jahr bei der Augsburger Allgemeinen als Redakteurin tätig.
Daraufhin wechselte Riekel in das Redaktionsteam der Zeitschrift Quick. 1974 trat sie in den Burda-Verlag ein, wo sie in der Redaktion der Frauenzeitschrift freundin arbeitete.
Nach drei Jahren verließ Riekel die "freundin"-Redaktion, um sich als freie Redakteurin zu betätigen. In dieser Position lieferte sie weiterhin Beiträge für die freundin, aber auch für Printmedien wie Elle, Bild am Sonntag, Gong, Quick, Für Sie, Petra und andere. In dieser Zeit rief sie auch das "Radio der Frau" ins Leben und war bei Radio Gong 2000 tätig. Außerdem verfasste Riekel Sach- und Drehbücher.
Im Jahr 1991 gab Riekel dann ihre freiberufliche Redakteurstätigkeit auf und wurde stellvertretende Chefredakteurin von "die aktuelle", "die zwei" und "TV-Serien". 1995 berief man sie zur Chefredakteurin von "die aktuelle".
Zwei Jahre später wechselte Riekel wieder zu Hubert Burda Media. Dort übernahm sie 1997 die Position der Chefredakteurin der Zeitschrift Bunte.[1] Im gleichen Jahr kam die redaktionelle Leitung von "InStyle" hinzu, deren Chefredakteurin sie - zusätzlich zur "Bunte" - 1999 wurde.
Als Chefredakteurin der Bunten legt sie mehr Wert auf einen dramatischen Erzählton in den Geschichten über prominente Persönlichkeiten als auf die Wiedergabe sachlicher Informationen. Bekannt geworden ist sie im Rahmen dieser Tätigkeit auch durch einen 1998 mit großflächigen Anzeigen in der FAZ ausgefochtenen Streit mit Ernst August von Hannover aufgrund einer Berichterstattung über dessen Frau Prinzessin Caroline.[2]
Im November 2003 startete mit Riekel als Moderatorin in der ARD die Sendung "Bunte-TV", die jedoch im Frühjahr 2004 wegen geringer Zuschauerresonanz wieder eingestellt wurde. Die Sendereihe stellte im Stil des Printmagazins wöchentlich zwei prominente Personen in einer Homestory vor.
Patricia Riekel ist mit Helmut Markwort, dem Chefredakteur des Nachrichtenmagazins Focus, liiert und lebt in München-Herzogpark.
[bearbeiten] Zitate
Am 20.05.2008 erklärte Particia Riekel[3]:
"Niemand hat die Möglichkeit, gegen eine Zahlung an Bunte dort einen Artikel mit verdeckter Medikamentenwerbung zu platzieren."
[bearbeiten] Veröffentlichungen
Patricia Riekel, Jens Corssen: Ab heute ändere ich mich: Problemlösung in Lebenskrisen. Heyne, München 1988, ISBN 3453031083.
[bearbeiten] Sekundärliteratur
Steffen Burkhardt: Das Orakel vom Arabellapark: Steffen Burkhardt über Patricia Riekel. In: Stephan Weichert, Christian Zabel (Hrsg.): Die Alpha-Journalisten: Deutschlands Wortführer im Porträt. Herbert von Halem Verlag, Köln 2007, ISBN 978-3-938258-29-3, S. 314-323.
[bearbeiten] Quellen
- ↑ Christian Mayer: Patricia Riekel über Stars. In: Süddeutsche Zeitung 143/2008, 21. Juni 2008, Seite VIII.
- ↑ Aufgrund des Beitrages in der Bunten mit dem Titel Sonderflug mit einer Toten schaltete Ernst August von Hannover Anzeigen in der FAZ und beschwerte sich über unseriösen Journalismus von Seiten der Bunten. Mit Unterstützung des Bunte-Verlegers Hubert Burda ließ daraufhin Patricia Riekel Gegenanzeigen (ebenfalls in der FAZ) schalten und warf ihrem Gegner vor, Zensur betreiben zu wollen (vgl. hierzu Gisela Freisinger: Hubert Burda: Der Medienfürst. Campus, Frankfurt, New York 2005, ISBN 359337417X, S. 360-361.)
- ↑ Caroline Walter und Alexander Kobylinski am 08.05.2008 im rbb: Den Patienten im Visier – die Tricks der Pharmaindustrie
Artikel basiert auf Wikipedia Patricia Riekel unter GNU-FDL