Otto Wiesheu
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[bearbeiten] Person
Otto Wiesheu, 1944 geborener Jurist, Todesfahrer mit 1,75 Promille und 1 Toten, hat am 29. Oktober 1983 gezeigt, daß Saufen einer Karriere als Politiker im Allgemeinen und in der Partei CSU im Besonderen nicht abträglich sein muß. Obwohl Otto Wiesheu zu 12 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt wurde, ist von einer erfolgreichen Therapie nichts bekannt und trotzdem konnte er seine politische Karriere fortsetzen. Otto Wiesheu ist verheiratet und hat vier Kinder.
[bearbeiten] Karriere
Nach dem er den tödlichen Verkehrsunfall verursacht hatte, wurde er als Generalsekretär der CSU zurückgetreten. Seine Mandate als Landtagsabgeordneter in Bayern und Mitglied des Kreistags im Landkreis Freising behielt er jedoch. 1993 machte ihn Edmund Stoiber dann zum Verkehrsminister von Bayern. Seit dem 1.1.2006 ist Otto Wiesheu im Vorstand der Bahn unter anderem für politischen Lobbyismus zuständig.
[bearbeiten] Leistungen
1999 kritisierte Otto Wiesheu die Atomausstiegs-Politik der rot-grünen Bundesregierung mit Hitlers "Endlösung der Judenfrage": "Es hat in diesem Jahrhundert einen gegeben, der Fragen endgültig lösen wollte; er war nach zwölf Jahren am Ende".
[bearbeiten] Seilschaften
Am 7. Mai 2004 wurde Otto Wiesheu zum Nachfolger von Jürgen Möllemann als Präsident der Deutsch-Arabischen Gesellschaft gewählt.
[bearbeiten] Ehrungen
Otto Wiesheu wurde u.a. mit dem Bundesverdienstkreuz und dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet.
Am 22. März 2007 verlor Otto Wiesheu auf der Generalversammlung der Deutsch-Arabischen Gesellschaft (DAG) das Vertrauen der Mitglieder; die Mehrzahl entschied sich gegen seine Neukonzeption, mit der er dem Verein einen wirtschaftpolitischen Lobbystempel aufprägen wollte. Er trat zurück; sein Nachfolger wurde Peter Scholl Latour, der einstimmig per Akklamation gewählt wurde.
[bearbeiten] Links
Tagesschau.de 26.02.2006: Wiesheu vermittelt erfolgreich im AEG-Streit