Operation Susannah
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[bearbeiten] Wesen
Die Operation Susannah war eine fehlgeschlagene False-Flag-Operation des israelischen Militärgeheimdienstes Aman in 1954.
[bearbeiten] Operationsbeschreibung
Die deutsche Wikipedia berichtet beleglos über die Operation Susannah[1]:
"Eigentlich sollten in der vom Aman geleiteten „Operation Susannah“ israelische Agenten und Saboteure Anschläge auf westliche Einrichtungen in Ägypten verüben. Damit wollte man die guten Verbindungen zwischen den USA und dem ägyptischen Staatschef Gamal Abdel Nasser stören. Die USA sollten glauben, dass der ägyptische Staat gegenüber religiösen Organisationen machtlos wäre. Ägypten gelang es, den Agentenring zu sprengen. Zehn Mitglieder wurden 1955 verurteilt, zwei von ihnen zum Tode."
Das propagandistische Operationsziel ist jedoch bis heute umstritten. Dass tatsächlich nur die USA die Adressaten der Propaganda waren, wird von Fachleuten bezweifelt. Ein weiteres mögliches propagandistisches Ziel könnte darin bestanden haben, dass die britische Regierung ihre Truppen weiterhin am Suez-Kanal stationiert halten sollte. Auch ist es möglich, dass geheime Annäherungsgespräche zwischen dem israelischen Premier Moshe Sharett und Gamal Abdel Nasser torpediert werden sollten[2].
[bearbeiten] Folgen
Einen Monat später trat Verteidigungsminister Pinchas Lavon zurück, zwei Wochen danach auch der damalige Aman-Direktor Benjamin Gibli. Die Vertuschung der Verantwortungen der fehlgeschlagenen False-Flag-Operationen wurde als Lavon-Affäre bis in die 60er Jahre hin. 1963 gab Staatschef Ben Gurion sein Amt nicht zuletzt wegen der Lavon-Affäre auf.