Norbert Geis
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[bearbeiten] Person
Norbert Geis, geboren am 13.01.1939 in Großwallstadt, ist ein deutscher Rechtsanwalt und Politiker der Partei CSU und vertritt als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Aschaffenburg die Interessen des Opus Dei im Bundestag[1].
[bearbeiten] Familie
Norbert Geis ist laut Wikipedia verheiratet und hat vier Kinder.
[bearbeiten] Artikel zu Anneliese Brand
In verschiedenen Forenbeiträgen wird ein Spiegel-Artikel zu Anneliese Brand zitiert, die angeblich 35,7 Millionen Euro für angeblich in den Wirren des Zweiten Weltkrieges verloren gegangenes Aktienvermögen zu Unrecht aus der Staatskasse bekommen haben soll, aus dem Jahr 2004 zitiert, in dem es heißt, die Berliner Rechtsanwältin Barbara Kauka sei Tochter von Norbert Geis[2]:
Im Berliner Finanzministerium gab es denn auch immer wieder den einen oder anderen Beamten, der die Causa Brand endgültig zu den Akten legen wollte. Zum einen kostete der Rechtsstreit den Bund bisher Millionen, zum anderen waren es ja peinlicherweise vermutlich käufliche Bundesbeamte, die das Millionenfüllhorn über Anneliese Brand ausgeschüttet hatten.
Den letzten Versuch, einen Schlussstrich zu ziehen, unternahm der CSU-Bundestagsabgeordnete Norbert Geis. Er intervenierte 2001 beim hessischen Justizminister gegen den Frankfurter Prozess, um, wie er sagt, "Schaden von der Bundesrepublik Deutschland abzuwenden".
Bemerkenswert: Nach seiner Aktion erhielt die Tochter von Geis, die Berliner Rechtsanwältin Barbara Kauka, ein Mandat von Anneliese Brand.
[bearbeiten] Internierung ohne Gerichtsverfahren gefordert
Das Lawblog machte am 10.07.2007 darauf aufmerksam, dass nach Vorstellung von Norbert Geis sogenannte "Gefährder" ohne Gerichtsverfahren dauerhaft inhaftiert werden sollen.
[bearbeiten] Sonstige politische Positionen
[bearbeiten] Gegen Lebenspartnerschaftsgesetz
Norbert Geis sprach sich gegen das Lebenspartnerschaftsgesetz aus, da er eine rechtliche Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften ablehnt.
[bearbeiten] Für Martin Hohmann
Norbert Geis wandte sich auch gegen den Parteiausschluss des CDU-Abgeordneten Martin Hohmann, da dessen antisemitische Rede missverstanden worden und Hohmann kein Antisemit sei.
[bearbeiten] Für Rail-Marshalls
Im August 2006 schlug Norbert Geis vor, sogenannte "Rail-Marshalls" (bewaffnete Zugbegleiter) zur Abwehr von Terroranschlägen auf den Bahnverkehr einzusetzen.
[bearbeiten] Für präventiven staatlichen Mord
Am 9. Juli 2007 befürwortete er in einem Interview die „gezielte Tötung von potenziellen Aggressoren" als Präventivmaßnahme sowie die Sicherungsverwahrung von "Gefährdern" ohne Prozess.
[bearbeiten] Abgeordneter
Norbert Geis ist seit 1987 Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war er von 1990 bis 2002 Vorsitzender der Arbeitsgruppe Recht der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
[bearbeiten] Kirchliches Engagement
Norbert Geis ist Präsident der dem Opus Dei nahestehenden Rhein-Donau-Stiftung[3], Mitglied im Kuratorium des Forums Deutscher Katholiken e.V. sowie im Vorstand von Kirche in Not.
[bearbeiten] Ehrungen
Norbert Geis ist Träger des Bayerischen Verdienstordens und des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland am Bande.
[bearbeiten] Quellen
- ↑ Marvin Oppong und Peter Wensierski am 04.11.2008 im Spiegel: Entwicklungshilfe für Opus Dei
- ↑ Google: Suche nach "Barbara Kauka" "Norbert Geis" Tochter
- ↑ Kirchensumpf am 09.11.2008: Steuergelder für Opus Dei
[bearbeiten] Zitate
"Ich schätze das Opus Dei sehr, bin seinen Mitgliedern freundschaftlich verbunden und würde dem Opus Dei auch das allerbeste Zeugnis ausstellen."[1]
[bearbeiten] Weblinks
Lawblog am 10.07.2007: Das geht schwer runter
Deutschlandfunk am 09.07.2007: Geis hält Freiheitsentzug ohne Prozess für gerechtfertigt