Neue Linke
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[bearbeiten] Wesen
"Neue Linke" ist ein Sammelbegriff für verschiedene Einzelpersonen, Gruppen, politische Bewegungen, Parteien und Parteiflügel vor allem in Westeuropa und Nordamerika, die seit Mitte / Ende der 1960er Jahre teilweise unterschiedliche Sozialismus-Vorstellungen oder auch anarchistische sowie andere politisch links ausgerichtete Konzepte mit revolutionärem Anspruch vertraten und vertreten.
[bearbeiten] Ziele & Wirkung
Realistische Ziele der neuen Linken sind nicht erkennbar. In der Diskussion des Wikipedia-Artikels fragt ein Diskussionsteilnehmer überrascht:
"Leider wird mir aus dem abschnitt Inhaltliche und Aktionsschwerpunkte der Neuen Linken nicht klar, wofuer oder wogegen die neuen linken sind. Koennte das bitte jemand klarer formulieren."
Wo realistische Ziele fehlen, ist die Wirkung um so deutlicher. Kritik am herrschenden gesellschaftlichen System der USA und der Staaten ihres Einflussbereiches wird durch die neue Linke systematisch ad absurdum geführt.
[bearbeiten] Ford Foundation & CIA
In einem Artikel vom R-Archiv vom 19.10.2007 zum Prozess Said Dudin ./. Jürgen Cain Külbel äußerte ein Leserbriefschreiber folgendes zu einer möglichen Verbindung der neuen Linken mit der Ford Foundation, die im Verdacht steht, eine Tarnorganisation der CIA zu sein:
„....... die von Ihnen beschriebene Förderung des Herrn Dudin durch die Ford Foundation beschränkt sich keineswegs auf einen Mann über den Stefan Aust schreibt, dass er die erste Generation der RAF- Terrorristen nach Jordanien verbracht habe. (Herr Dudin hat dieser Behauptung von Aust nie widersprochen.) …….. ......Die Ford Foundation förderte in der Bundesrepublik Netzwerke der so genannten „Neuen Linken“……..“
[bearbeiten] Abgrenzung
Die Neue Linke grenzt sich bei allen Unterschieden zwischen ihren Anhängern von sogenannten altlinken Parteien ab – sowohl von der etablierten Sozialdemokratie als auch vom "orthodoxen Marxismus" der bis 1990 bestehenden "realsozialistischen Länder" Osteuropas.
[bearbeiten] Vorsintflutliche Ideale
Dabei berufen sich große Teile der Neuen Linken auch auf ältere, teilweise vorstalinistische kommunistische Theorien und Konzepte, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Rolle spielten, aber in Folge der stalinistischen Politik der KPdSU, vor allem zwischen 1924 und 1954, unterdrückt oder historisch nur kurze Zeit zum Zuge gekommen waren. Dazu gehören das von Rosa Luxemburg vertretene Konzept einer sozialistischen Rätedemokratie oder die auf Leo Trotzki fußende kommunistische Ideologie des Trotzkismus. Inhaltliche Vorstellungen der Neuen Linken reichen bis hin zu anarchistischen Gesellschaftsentwürfen (vgl. Anarchismus).
[bearbeiten] Antirevisionismus
Andere Gruppen der so genannten "dogmatischen Neuen Linken", darunter ein Großteil der deutschen K-Gruppen, standen (und stehen vereinzelt bis heute) der Entwicklung der Sowjetunion nach 1956 kritisch gegenüber. Die unter Chruschtschow begonnene Politik der Entstalinisierung lehnen sie als "revisionistisch" ab. Sie beziehen sich meist auf den Maoismus, aber auch den Stalinismus oder verwandte Konzepte (mit Ausnahme der trotzkistischen Gruppe Internationaler Marxisten (GIM) und einiger anderer Gruppen).
[bearbeiten] Weblinks
R-Archiv am 19.10.2007: »CIA« Quer durch den Kot – Teil II