Monika Harms
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[bearbeiten] Person
Monika Harms, geboren 1946 in Berlin, ist eine deutsche Juristin, die als CDU-Mitglied auch auf dem Ticket der SPD Karriere im Staatsdienst macht. Sie wuchs in Frankfurt am Main auf, ist verheiratet und hat ihren Lebensmittelpunkt trotz wechselnder Arbeitsorte wie Leipzig und Karlsruhe bereits seit Studienzeiten in Hamburg.
[bearbeiten] Karriere
Nach dem Abschluss ihres Zweiten Staatsexamens arbeitete sie zunächst in Hamburg sechs Jahre lang als Staatsanwältin für Wirtschaftsstrafsachen, anschließend als Richterin in einer Jugendstrafkammer und am Hamburger Finanzgericht. 1987 wurde Monika Harms Richterin am Bundesgerichtshof BGH. Sie lehrt seit 1990 an der Bundesfinanzakademie in Brühl und zählt zu den Mitherausgebern der Zeitschrift für Wirtschafts- und Steuerstrafrecht und von Praxis Steuerstrafrecht.
Am 01.06.2006 trat Monika Harms die Nachfolge von Kay Nehm an und ist seitdem Generalbundesanwältin beim Bundesgerichtshof.
[bearbeiten] Leistungen
Mit ihrer Rechtsprechung erbrachte Monika Harms stets außergewöhnlich gute Leistungen bei der Umsetzung der Parteilinie der Union.
[bearbeiten] Krenz und La Belle-Attentäter
Am BGH übernahm sie 1999 den Vorsitz des 5. Strafsenats und war in dieser Funktion u.a. an den Revisionsverfahren gegen Egon Krenz wegen der Todesschüsse an der innerdeutschen Grenze (1999) und die La Belle-Attentäter (2003) beteiligt. In beiden Fällen wurden die Urteile der Vorinstanz, die mehrjährige Haftstrafen verhängt hatte, bestätigt.
[bearbeiten] Max Strauß
Der von Monika Harms geleitete 5. Senat des BGH (Harms, Häger, Basdorf, Gerhardt, Raum) hat ganze Arbeit geleistet, um Max Strauß aus seiner Verurteilung zu drei Jahren und drei Monaten wegen Steuerhinterziehung in seinem millionenschweren Schmiergeldverfahren wegen des Maxwell-Kontos rauszuhauen.
[bearbeiten] Sachsen-Sumpf
Monika Harms hat im Sachsen-Sumpf Ermittlungen abgelehnt, weil ihre Behörde für den Staatsschutz zuständig sei, “nicht aber für Straftaten der allgemeinen Kriminalität”.
[bearbeiten] Links
R-Archiv am 11.06.2007: »GBA« Monika Harms und der Sumpf
Mein Parteibuch 10.06.2007: “nicht, um etwa Wirtschaftsstraftaten aufzuklären”
Mein Parteibuch 04.04.2006: Kurz nachgetragen: Monika Harms wird Bundesanwältin
Reinhard Müller am 01.06.2006 in der FAZ: Monika Harms - Staatsanwältin aus Leidenschaft
Tagesschau.de am 01.04.2006: Bundesrichterin soll Generalbundesanwältin werden
Tagesspiegel vom 17.10.2005 (basierend auf dpa): BGH hebt Urteil gegen Max Strauß auf
Monika Harms beim DStV am 17.01.2005: Steuerliche Beratung im Dunstkreis des Steuerstrafrechts