Michael Bürsch
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[bearbeiten] Persönliches
Michael Bürsch, geboren am 03.06.1942 in Stettin, ist ein deutscher Politiker der Partei SPD aus Schleswig-Holstein. Michael Bürsch ist verheiratet und hat einen Sohn.
[bearbeiten] Ausbildung
Nach dem Abitur 1961 in Kiel absolvierte Bürsch ein Studium der Rechtswissenschaft an der Christian-Albrechts-Universität Kiel, welches er 1967 mit dem ersten juristischen Staatsexamen beendete. Anschließend nahm er an einem Postgraduierten-Programm in den USA teil und leistete danach von 1970 bis 1973 das Referendariat ab, das er mit dem zweiten Staatsexamn abschloss. Schon 1971 erfolgte seine Promotion zum Dr. jur. an der Universität Kiel mit der Arbeit „Kleinstaatliche Verfassung zwischen Vormärz und Reaktion - Studien zur Entstehung der waldeckisch-pyrmontischen Verfassungsurkunden von 1849 und 1852“. Nach Ende des Referendariats war er zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Kiel und wechselte 1975 in die Ministerialverwaltung des Bundes.
[bearbeiten] Karriere
Von 1984 bis 1989 arbeitete Michael Bürsch für den ehemaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt. Von 1988 bis 1993 war er Staatssekretär im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Schleswig-Holstein und Leiter der schleswig-holsteinischen Landesvertretung beim Bund. Von 1993 bis 1997 war Michael Bürsch als freiberuflicher Unternehmens- und Verwaltungsberater für Beratungsprojekte im Öffentlichen Dienst tätig. Am 17. Juni 1997 rückte Bürsch für den ausgeschiedenen Abgeordneten Norbert Gansel in den Bundestag nach. Seitdem ist er Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war er von 1998 bis 2002 Vorsitzender der Enquête-Kommission Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagementsund seit 2002 des Unterausschusses Bürgerschaftliches Engagament. Seit März 2003 ist er Sprecher der Arbeitsgruppe Öffentlich Private Partnerschaften der SPD-Bundestagsfraktion. Daneben ist er seit März 2006 stellvertretender Sprecher der Fraktionsarbeitsgruppe Migration und Integration.
[bearbeiten] Leistungen
[bearbeiten] Subbotniks
In einem am 24.04.2006 unter dem Titel „Weg von der Zuschauerdemokratie“ erschienenen Interview mit Blickpunkt Bundestag sagte Michael Bürsch: "Dass die Bürgerinnen und Bürger dem Staat die Lösung aller Probleme aufbürden – mit dem Hinweis, dass sie doch ihre Steuern zahlen und die Gesetze befolgen – wird auf Dauer nicht mehr funktionieren." Mein Parteibuch wies ein Jahr später darauf hin, dass dies ehemalige DDR-Bürger an Aufrufe zu Subbotniks erinnern könnte.
[bearbeiten] Weblinks
Mein Parteibuch am 24.04.2007: Tagesschau: Wolfgang Thierse besorgt über “Zuschauerdemokratie”
Blickpunkt Bundestag am 24.04.2006: „Weg von der Zuschauerdemokratie“