Meinungsbildung
im Parteibuch Lexikon, dem parteiischen Wiki mit wertenden Informationen in deutlicher Sprache
Meinungsbildung bedeutet, dass man eine bestimmte Ansicht zu einem Lebenssachverhalt einnimmt. Der Prozess der Meinungsbildung hängt von mehreren Faktoren ab. Von den eigenen bisherigen Erfahrungen. Von den Meinungen anderer. Der Prozess der Meinungsbildung ist dadurch gekennzeichnet, dass verschiedene Argumente gegeneinander abgewogen werden. Nur wenn Bürger sich eine Meinung bilden, können Sie auch Ihre Meinung in Diskussionen vertreten und dadurch die Demokratie stärken. Wer keine eigene Meinung zu einem bestimmten Thema entwickelt, sondern immer nur pro und contra gegeneinander abwägt, versucht es allen recht zu machen und mag es kurzfristig etwas leichter haben, langfristig wird aber die Demokratie nicht gestärkt.
Von der Meinung ist der Glaube abzugrenzen. Ein Gegenbegriff zur Meinungsäußerung ist die Tatsachenbehauptung. In diesem Zusammenhang wird dann auch von Wissen gesprochen.
[bearbeiten] Beispiel
Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft nimmt Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung und bewirkt - auch wenn die das vermutlich nicht zugeben wollen -, dass der rheinische Kapitalismus erheblich geschwächt wird.