Megaron
im Parteibuch Lexikon, dem parteiischen Wiki mit wertenden Informationen in deutlicher Sprache
Inhaltsverzeichnis |
[bearbeiten] Wesen
Die MEGARON Bauprojekt GmbH ist ein Unternehmen aus Leipzig.
[bearbeiten] Geschäftsführung
Im Juli 2007 wies die Webseite megaron.de als Geschäftsführer Oliver Bechstedt und Marcel Bechstedt aus.
[bearbeiten] Fall Peter Kaminski
Die Berliner Zeitung berichtete am 15.06.2007 von Verbindungen vom Ex-Stadtkämmerer Peter Kaminski zu einem Firmenkonglomerat Megaron:
"Der Kaminski-Fall führt zu aktuellen Nachrichten, beispielsweise zu Oliver B., der jetzt einen Spiegel-Reporter bedrohte - um sich gleich darauf zu entschuldigen. Oliver B. ist Mitinhaber des Firmenkonglomerats Megaron, zu dem Kaminski gute Kontakte pflegte. Dass Oliver B. auch mal eins der größten Leipziger Bordelle erwarb, störte niemanden. Die Firmengruppe geriet erst 2005 in Misskredit, als sie bei Bau und Betreibung eines Edel-Restaurants im Alten Rathaus auftrat. Es gab Untreuevorwürfe gegen Kaminski. Alle Klagen wurden abgewiesen, auch die gegen Megaron. Die Firma hat, heißt es, ihre Geschäfte nach Polen und Tschechien verlagert."
[bearbeiten] Sächsischer Sumpf
Der Name Megaron taucht nach Informationen der Süddeutschen Zeitung vom 01.06.2007 auch in den Akten des LfV zum Skandal auf, der als sächsischer Sumpf bekannt wurde:
"Die Paunsdorf-Akten sind nicht die einzigen alten Unterlagen, die dieser Tage geöffnet werden. Insbesondere in Leipzig gibt es eine Reihe Aktenkonvolute, die neues Interesse finden. Da sind die Untersuchungen zum Umbau des alten Rathauses, den ein Unternehmen namens Megaron ausgeführt hat. Megaron richtete in dem denkmalgeschützten Bau auch ein Esslokal ein - unter nach gerade verboten profitablen Umständen für die Firma. Nicht nur, dass sich die Baukosten enorm erhöhten, auch die Miete fiel erheblich niedriger aus als geplant.
Der Name Megaron taucht ebenfalls in den Unterlagen des sächsischen Verfassungsschutzes auf, die beiden Geschäftsführer werden namentlich genannt. Einer, der Bauunternehmer Oliver Bechstedt, soll häufiger bei einem „Stammtisch" im Leipziger Waldstraßenviertel gesichtet worden sein - in der „Trattoria Uno“ einem mit Säulen und Stukko Wänden verzierten Edel-Italiener. Dort verkehrten auch städtische Bedienstete wie der inzwischen aus dem Amt entfernte Leipziger Stadtkämmerer Peter Kaminski. Bei den Gesprächen soll es immer mal wieder um „rechtswidrige Absprachen" über Grundstücksgeschäfte gegangen sein, heißt es in den Verfassungsschutz papieren. Auch der Name des heutigen Leipziger Oberbürgermeisters Burkhard Jung wird unter den angeblichen Teilnehmern genannt." (Hervorhebungen und Verlinkungen im Original nicht vorhanden)
[bearbeiten] Weblinks
Grit Hartmann am 15.06.2007 in der Berliner Zeitung: Auf Fallhöhe
Christiane Kohl am 01.06.2007 in der Süddeutschen Zeitung (via Karl Nolle): Allerlei aus Leipziger Akten