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Mathias Petersen

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Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Person

Mathias Petersen, geboren am 23.08.1955 in Reinbek, ist ein deutscher Politiker der Partei SPD. Er ist Abgeordneter der Hamburgischen Bürgerschaft und Landesvorsitzender der SPD in Hamburg. Er ist mit der Internistin Dr. Constanze Petersen verheiratet und hat drei Söhne. Seine Hobbys sind Golf [1], Hockey und Kochen.

[bearbeiten] Berufliches

Mathias Petersen studierte von 1980 - 1986 Medizin in Hamburg. Seit 1990 betreibt er eine Arztpraxis für Allgemeinmedizin in Hamburg-Altona. 19931997 war er Mitglied im Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg.

[bearbeiten] Politischer Werdegang

Petersen trat 1982 in die SPD ein. 1997 wurde er in die Hamburgischen Bürgerschaft gewählt. Von 1997 - 2004 war er gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. 2001 wurde er Vorsitzender des SPD-Distrikts Flottbek-Othmarschen. Vor der Bürgerschaftswahl 2004 unterlag Petersen in einer Mitgliederabstimmung für die Nominierung zum Bürgermeisterkandidaten Thomas Mirow. Er ist Mitglied des Sport- und Umweltausschusses. Auf dem Parteitag im Juni 2004 wurde er mit rund 84 Prozent der Stimmen als Nachfolger von Olaf Scholz zum neuen Landesvorsitzenden gewählt.

2006 erklärte Altbürgermeister Henning Voscherau seinen Verzicht auf alle zwischenzeitlich geäußerten Ambitionen, erneut als Bürgermeisterkandidat anzutreten. Am 06. Mai 2006 wurde Dr. Mathias Petersen mit rund 88 % als Landesvorsitzender der Hamburger SPD bestätigt.

Am 22. Januar 2007 erklärte die ehemalige Hamburger Bürgerschaftspräsidentin Dr.Dorothee Stapelfeldt, dass sie in einer Mitgliederabstimmung um den Bürgermeisterposten gegen Petersen kandidieren wolle. Vorangegangen war innerparteilich massive Kritik an Petersen, nachdem dieser u.a. die Veröffentlichung der Wohnadressen von Sexualstraftätern gefordert hatte.

[bearbeiten] Wahlmanipulation

Diese Abstimmung wurde zwar am 25. Februar 2007 nach einem wochenlangen Wahlkampf durchgeführt. Nachdem bekannt wurde, dass 1.000 Briefwahlstimmen in der Parteizentrale verschwunden waren, wurde die Abstimmung abgebrochen. Bei einer weiteren Abstimmung am 2. März 2007 möchte Petersen erneut gegen den Dorothee Stapelfeldt antreten.

[bearbeiten] Vorfahren

Petersen stammt aus einer Familie, die bereits mehrfach [2] Hamburger Bürgermeister und Senatoren gestellt hat. Sein Großvater Rudolf Petersen war der erste Nachkriegsbürgermeister Hamburgs, dessen Bruder Carl Petersen war 1. Bürgermeister 1924-1929, 1932-1933 und 2. Bürgermeister 1930-1931. Der Großvater von diesen Brüdern Carl Friedrich Petersen war 1. Bürgermeister 1876, 1877, 1880, 1883, 1886, 1889, 1892 und 2. Bürgermeister 1879, 1882, 1885, 1888, 1891 [3].

Außerdem ist Petersen mit der Familie Sieveking verwandt, da seine Großmutter Olga Petersen (1881-1965) eine geborene Sieveking war. Ihr Vater Ernst Friedrich Sieveking (1836 -1909) war 1877-1879 Senator, anschließend und anschließend Präsident des Hanseatischen Oberlandesgericht, dessen Vater Friedrich Sieveking (1798- 1872) war erster Bürgermeister in den Jahren 1861, 1862, 1865, 1868 und stellvertretender Bürgermeister 1864 und 1867

[bearbeiten] Weblinks

Entsetzen in SPD: Wahl manipuliert

Wikipedia: Mathias Petersen

Von „http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Mathias_Petersen

Diese Seite wurde bisher 799-mal abgerufen. Diese Seite wurde zuletzt am 26. Februar 2007 um 17:36 Uhr geändert.


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