Martin Willich
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[bearbeiten] Person
Der von 1950 bis 1955 in Kassel aufgewachsene Martin Willich, geboren 1945, ist ein promovierter Jurist, Medienmanager, Richter am Hamburgischen Verfassungsgericht und ehemaliger Politiker der Partei CDU, der bis 1995 der Hamburgischen Bürgerschaft angehörte, da auch mal Vize-Fraktionschef der CDU war und von 1982 bis 1983 sowie von 1986 bis 1987 Präsident der Hamburgischen Bürgerschaft war. Martin Willich ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter.
[bearbeiten] Ausbildung
Martin Willich hat eine kaufmännische Lehre gemacht und ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg absolviert.
[bearbeiten] Wirtschaft
[bearbeiten] Arthur Andersen
Seine berufliche Laufbahn begann Martin Willich 1976 beim Wirtschaftsprüfungsunternehmen Arthur Andersen & Co.
[bearbeiten] Reemtsma
1978 wurde er Justitiar und Syndikusanwalt zu dem Zigarettenhersteller Reemtsma.
[bearbeiten] Studio Hamburg
Seit 1980 ist Martin Willich Mitglied der Geschäftsführung und seit 1984 Vorsitzender der Geschäftsführung des Medienunternehmens Studio Hamburg GmbH, die audio-visuellen Medien Produktionsstätten anbietet und über die NDR MEDIA GmbH, wo Martin Willich auch einer von zwei Geschäftsführern ist, eine 100%-ige Tochter des NDR ist. Im Jahr 2000 ist, wie die DJU Hamburg meldete, Studio Hamburg unter Führung von Martin Willich aus dem Arbeitgeberverband ausgetreten, woraufhin die DJU Hamburg ankündigte, dass IG Medien und DAG einen Firmentarifvertrag fordern und auch durchsetzen würden.
[bearbeiten] Handelskammer Hamburg
Präsidiumsmitglied der Handelskammer Hamburg war Martin Willich auch mal.
[bearbeiten] Hamburger Sparkasse
Martin Willich ist Mitglied des Aufsichtsrates der Hamburger Sparkasse.
[bearbeiten] Kassel-Beirat
Martin Willich ist Mitglied des Kassel-Beirats.
[bearbeiten] Thalia Theater Hamburg
Martin Willich ist Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung zur Förderung des Thalia Theater Hamburg.
[bearbeiten] Kirche
Der Katholik Martin Willich war bis 1995 Mitglied des Kirchenvorstandes von St. Jacobi, wo sein Freund, der derzeitige Pressesprecher des Hamburger Senats, Lutz Mohaupt lange Jahre Hauptpastor war.
[bearbeiten] Skat
Der Welt berichtete Martin Willich am 21.12.2003 nachdem er nach einer einer schweren inneren Organvergiftung Ende Mai 2002 am Geburtstag seiner Frau, aufgrund derer er zwei Monate im Koma lag, dass Freundschaften intensiver zu pflegen auch bedeute, ... "einmal mehr statt weniger mit Günter Elste, Susanne Mayer-Peters und Jürgen Heuer Skat zu spielen".
[bearbeiten] Verfassungsrichter in Hamburg
[bearbeiten] Wahl
Martin Willich wurde am 13.04.2005 auf Vorschlag der CDU mit 106 Ja-Stimmen von 116 Stimmen von der Hamburgischen Bürgerschaft zum Verfassungsrichter von Hamburg gewählt. Nach Informationen des Hamburger Abendblatts vom 14.04.2005 gratulierten fast alle Abgeordneten persönlich, viele, darunter Karen Koop (CDU) und Dorothee Stapelfeldt (SPD), sollen Martin Willich demzufolge danach umarmt haben.
[bearbeiten] Ablehnung von Wahlrecht-Verfassungsklagen 2007
Die Verfassungsklagen gegen die von der CDU beschlossenen Änderungen des per Volksentscheid mit Zweidrittelmehrheit beschlossenen Wahlrechts wurden im Frühjahr 2007 auch mit Hilfe der Stimme von Martin Willich abgewiesen.
[bearbeiten] Weblinks
Matthias Schmoock am 14.14.2005 im Hamburger Abendblatt: Martin Willich jetzt Richter
Ira von Mellenthin am 21.12.2003 in der Welt: Sein zweites Leben
DJU-Hamburg 2000: Studio Hamburg - Austritt aus dem Arbeitgeberverband
Studio Hamburg GmbH: Biografie von Martin Willich
Kassel: Dr. Martin Willich