Kuba
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[bearbeiten] Merkmale
Kuba ist ein Inselstaat in der Karibik auf einer Fläche von gut 110.860 qkm mit etwa 11 Millionen Einwohnern.
[bearbeiten] Sozialistische Revolution
In Kuba hat es 1959 unter der Führung von Fidel und Raúl Castro, Camilo Cienfuegos und dem Argentinier Ernesto Che Guevara eine Revolution gegeben, die den langjährigen von den USA gestützten Diktator Fulgencio Batistas entmachtete und ab 1961 ein sozialistisches System aufbauten.
[bearbeiten] Geschichtliche Aggressionen der USA
Als Strafe dafür, dass Kuba sich mit einer Revolution von den herrschenden Banditen des US-treuen Bacardi-Clans befreit hat, haben die USA und ihr Geheimdienst CIA unter Präsident John F. Kennedy versucht, Kuba mit der Invasion in der Schweinebucht militärisch zu erobern, unter dem Namen Operation Northwoods die Inszenierung gefälschter Angriffe mit fingierten Opfern geplant und mehrfach versucht, Fidel Castro zu ermorden.
[bearbeiten] Terrorismus
Zur Herbeiführung eines gewaltsamen Machtwechsels hat die CIA auch gezielt Terrorismus wie ein Bombenattentat in einem Kaufhaus und die Sprengung eines Passagierflugzeuges in der Luft eingesetzt und deckt dafür verantwortliche Terroristen wie Luis Posada Carriles bis heute.
[bearbeiten] Andauernde Bedrohung und Sanktionen der USA
Auch heute akzeptieren die USA die staatliche Organisationsform von Kuba nicht, sondern boykottieren die USA Kuba wegen der Vertreibung der Banditen in jeder Beziehung und unterstützen Gruppen, die einen friedlichen oder gewaltsamen Regierungswechsel in Kuba erreichen wollen.
[bearbeiten] Deutschland
Deutschland ist in seiner Position zu Kuba zwiegespalten. Während linke Gruppierungen bis tief in die SPD hinein, Kuba unter Verweis auf die Erfolge der Revolution bei der Verbesserung der Lebensumstände der Bevölkerung unterstützen, unterstützt die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Sftiftung beispielsweise die Bestrebungen eines gewaltsamen Regierungsumsturzes durch die USA.
[bearbeiten] Pressefreiheit
Zur von den USA praktizierten Strategie der Spannung gehört auch das Anprangern einer angeblich fehlenden Pressefreiheit auf Kuba. Zum Anprangern der Situation der Pressefreiheit auf Kuba bedienten sich die USA in der Vergangeheit der angeblich unabhängigen Organisation Reporter ohne Grenzen.
[bearbeiten] Internet
Aufgrund des auch für das Internet geltende US-Embargo ist Kuba nur über einen Satelliten und das auch nur sehr langsam an das Internet angebunden. Duch ein 180 Gbit Kabel nach Venezuela soll das bis 2009 geändert werden.
[bearbeiten] Weblinks
Andreas Henrichs am 17.10.2007 bei Telepolis: Kuba: Das Ende der Sonderstellung im Internet
Hernando Calvo Ospina am 23.04.2007 in der Jungen Welt: Gekaufte Verschwörer - Die Konrad-Adenauer-Stiftung veranstaltet eine weitere Konferenz zur »Zukunft« Kubas
Cuba Sí zitiert 2003 Jean Guy: Reporter ohne Grenzen - Ein Betrachtungsweise von Jean Guy aus Cubadebate bei Rebelión - vom 29. September 2003
Ralf Streck 08.05.2005 bei Telepolis: Reporter ohne Grenzen im Dienste des US-Außenministeriums?