Kolumbien
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[bearbeiten] Wesen
Kolumbien ist ein Staat im nördlichen Teil von Südamerika auf einer Fläche von gut 1,1 Mio qkm mit etwa 42 Millionen Einwohnern.
[bearbeiten] Kokain
Die Geschicke Kolumbiens werden bestimmt dadurch, dass dort ein Großteil des für den US-amerikanischen Marktes bestimmten Kokains produziert wird. Die Kokain-Produktion in den Dschungeln von Kolumbien wird von geheimen US-amerikanischen Armee-Einheiten überwacht und dann von CIA-Agenten per Flugzeug nach Nordamerika verbracht. Gleichzeitig sorgt die DEA dafür, dass die Preise hochgehalten werden und missliebige Konkurrenz ausgeschaltet wird.
[bearbeiten] Politik
Kolumbien ist eine demokratisch verfasste Bananenrepublik mit einer politisch starken Stellung des Präsidenten nach US-amerikanischem Vorbild.
[bearbeiten] Paramilitärische Terrorbanden der Regierung
Harald Neuber berichtete 2008, dass zahlreiche Mitglieder der proamerikanischen Regierung wegen Unterstützung von paramilitärischen rechten Terrorbanden verhaftet wurden[1]:
"Paramilitärs haben in dem südamerikanischen Land Regierung und Parlament unterwandert. Nun rückt Präsident Uribe und seine Familie ins Visier der Justiz"
Um weitere Ermittlungen zu sabotieren, wurden Belastungszeugen für die Verstrickung von Politikern der Regierungsparteien in viele Tausend rechtsterroristische Morde an die USA ausgeliefert, wo sie als angebliche Kronzeugen in Drogenprozessen mit neuen Identitäten ausgestattet werden können[2].
[bearbeiten] Medien
Die Medien in Kolumbien sind geprägt von Positivismus gegenüber den USA und einem Boykott von kritischen Nachrichten bezüglich der eigenen Politoligarchie.
[bearbeiten] Außenpolitik
Die Außenpolitik von Kolumbien ist geprägt davon, alle politischen Vorstellungen der USA zu realisieren. Mit den USA hat Kolumbien einen bilateralen Freihandelsvertrag abgeschlossen, dessen Ratifizierung durch das nordamerikanische Parlament allerdings im Juni 2007 noch aussteht.
Kolumbien ist Mitglied in der Südamerikanischen Staatengemeinschaft, der Organisation Amerikanischer Staaten und der Andengemeinschaft (CAN). Im Rahmen der CAN bemüht sich Kolumbien um den Abschluss eines Assoziierungsabkommens mit der EU. Kolumbien ist außerdem Mitglied der Weltbank, der WTO, der IDB und des IWF, der G3 und den Vereinten Nationen. Beitrittsverhandlungen zum Mercosur werden geführt. Kolumbien hat in den vergangenen Monaten erste Anstrengungen unternommen, auch mit den zentralamerikanischen Staaten El Salvador, Guatemala und Honduras ein Freihandelsabkommen zu vereinbaren.
Mit der OECD unterhält Kolumbien Arbeitsbeziehungen.
[bearbeiten] Wirtschaft
Zum Dank dafür, dass Kolumbien alle Wünsche der USA erfüllt, landete Kolumbien als zweitbestes südamerikanisches Land auf Platz 66 in einem Ranking der unternehmerfreundlichsten Länder der Welt, welches von der Weltbank-Tochter International Finance Corporation [1] erstellt wurde.
[bearbeiten] Entführungsindustrie
Das ändert freilich nichts daran, dass es in Kolumbien eine blühende Entführungsindustrie gibt, die mit der Erpressung von Lösegeldern von gekidnappten Ausländern viel Geld verdient und die Bewegungsfreiheit der Investoren aufgrund der Entführungsgefahr stark einschränkt.
[bearbeiten] Schusssischere Kleidung
Beim Schneider Miguel Caballero gibt es in Bogota unauffällige schusssichere Kleidung.
[bearbeiten] Quellen
- ↑ Harald Neuber 04.05.2008 bei Telepolis: Kolumbiens unheimliche Allianz
- ↑ Tommy Ramm am 15.05.2008 bei Telepolis: Kolumbien schiebt unbequeme Paramilitärs in die USA ab
[bearbeiten] Weblinks
Nachrichten heute am 21.05.2008: Tonnenweise Kokain & Waffen bei kolumbianischen Paramilitärs
Karl Weiss am 13.05.2008 in der Berliner Umschau: Kriegsvorbereitungen gegen Venezuela
tagesschau.de am 08.08.2007 zur Verhaftung von Juan Carlos Ramírez Abadía: Kolumbianischer Drogenboss in Brasilien gefasst
Stefan Schaaf aus dem ARD-Studio Mexiko am 22.07.2007 bei Tagesschau.de: Der schussfeste Schneider von Bogota
[bearbeiten] Unabhängige Presse
Desde Abajo Prensa Independiente de Columbia (spanischsprachig)