Klaus-Peter Willsch
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[bearbeiten] Person
Klaus-Peter Willsch, geboren am 28.02.1961 in Bad Schwalbach, ist ein deutscher Politiker der Partei CDU und ist seit 1998 für den hessischen Wahlkreis Rheingau-Taunus-Limburg Mitglied des Bundestages.
[bearbeiten] Karriere
[bearbeiten] Beruf
Nach seinem Abitur im Jahre 1979 absolvierte Klaus-Peter Willsch bis 1986 das Studium der Volkswirtschaft und Politikwissenschaften in Mainz. Nach dem Wehrdienst war er von 1989 bis 1993 bei der Flughafen Frankfurt/Main AG (heute Fraport AG) tätig.
[bearbeiten] Politik
Während seines Studiums war Klaus-Peter Willsch Kreisvorsitzender der Jungen Union im Rheingau-Taunus-Kreis. 1993 wurde er zum Bürgermeister von Schlangenbad gewählt.
Klaus-Peter Willsch wurde bei der Bundestagswahl 1998 per Direktmandat für den Wahlkreis 179 (Rheingau-Taunus-Limburg) in den Bundestag gewählt. Bei den Bundestagswahlen 2002 und 2005 wurde er ebenfalls direkt wiedergewählt.
Seit 2002 ist Klaus-Peter Willsch Mitglied des Haushaltsausschusses des Bundestages. 2005 wurde er Vorsitzender des Unterausschusses für Angelegenheiten der Europäischen Union im Haushaltsausschuss sowie Vorsitzender der Deutsch-Kroatischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages. Darüber hinaus ist Willsch Mitarbeiter in den Arbeitsgruppen Tourismus, Kommunalpolitik, Flüchtlings- und Vertriebenenpolitik sowie im Parlamentskreis Mittelstand.
[bearbeiten] Herausgeber eines CDU-Käseblattes
In seiner Funktion als Herausgeber des lokalen Käseblattes Rheingau-Taunus Monatsanzeiger macht Klaus-Peter Willsch gute Geschäfte mit den Anzeigen von Rüstungsfirmen.
[bearbeiten] Farbige Anzeigen von Rüstungsfirmen
Die mitteldeutsche Zeitung schrieb am 21.07.07:
"Das Nachrichtenmagazin «Spiegel» schreibt, EADS, der Marschflugkörperhersteller MBDA und der Eurofighter-Triebwerkshersteller Eurojet hätten regelmäßig farbige Anzeigen in dem vom CDU-Haushaltsexperten Klaus-Peter Willsch als Kreisvorsitzendem herausgegebenen «Rheingau-Taunus Monatsanzeiger» geschaltet. Der Haushaltsausschuss des Bundestags, dem Willsch angehört, entscheidet unter anderem über Rüstungsaufträge."
und schrieb weiter:
"Zu dem CDU-Kreisverband in Hessen, der den «Rheingau-Taunus Monatsanzeiger» herausgibt, gehört auch Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung."
[bearbeiten] "Nebentätigkeiten"
Die Webseite des Bundestages listet eine ganze Reihe von Nebentätigkeiten von Klaus-Peter Willsch auf. Erstaunlich ist, wie Klaus-Peter Willsch bei seinen ganzen "Nebentätigkeiten" überhaupt noch Zeit haben will, sich um die Belange seiner Wähler zu kümmern.
[bearbeiten] Gönnerhafter Großverdiener
Für das große Herz von Klaus-Peter Willsch spricht, dass er die obligatorische Mandatsabgabe an den Kreisverband nicht abführt, sondern der Kreisverband stattdessen mit Anzeigen in seinem Käseblatt belohnt wird. Der Wiesbadener Kurier schrieb dazu am 06.07.2007:
Parteiintern kam es zum Streit wegen des Anzeigers. Denn Willsch führt nicht die obligatorische Mandatsabgabe an den Kreisverband ab. Begründung: Er verzichte teilweise auf Bezahlung, wenn die CDU inseriert.
[bearbeiten] Funktionen in Unternehmen
go4copy.net eG, Frankfurt am Main, Mitglied des Aufsichtsrates
Rheingau-Taunus Monatsanzeiger, Hohenstein, Herausgeber
RTK Holding, Bad Schwalbach, Mitglied des Aufsichtsrates
Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) gGmbH, Berlin, Mitglied des Kuratoriums
[bearbeiten] Funktionen in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts
Nassauische Sparkasse, Wiesbaden, Mitglied des Verwaltungsrates
Rheingau-Taunus-Kreis, Bad Schwalbach, Mitglied des Kreistages
[bearbeiten] Funktionen in Vereinen, Verbänden und Stiftungen
Bürgeraktion PRO Flughafen, Frankfurt/Main, Stellv. Vorsitzender des Vorstandes
Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., München, Mitglied des Senats
Rheingau-Taunus-Marketing e.V., Oestrich-Winkel, Stellv. Vorsitzender des Vorstandes
Stiftung für politische und christliche Jugendbildung e.V., Meckenheim, Mitglied des Vorstandes
[bearbeiten] Weblinks
hr am 23.07.2007: Werbung in CDU-Blatt - Raketen für den Rheingau
Mitteldeutsche Zeitung am 21.07.2007: Rüstungsfirmen werben in einer CDU-Zeitung
Jorg Hamm und Christoph Cuntz am 06.07.2007 im Wiesbadener Kurier: Abgeordneter mit elf bezahlten Jobs