Kategorie:Journalisten
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[bearbeiten] Art des Berufs
Journalist ist eine Berufsbezeichnung für Menschen, deren Job ist es, die Wahrheit so in Szene zu setzen, wie ihr Arbeit- oder Auftraggeber das von ihnen erwartet. Journalisten sind strikt ihren Chefredakteuren verpflichtet, die darauf achten, dass durch Artikel keine Beziehungen zu einflußreichen Personen, Werbekunden oder Anteilseignern geschädigt werden.
[bearbeiten] Ausbildung
Damit sie der Aufgabe uneingeschränkt nachkommen können, die Wahrheit gut, preiswert und flexibel strikt im Sinne der Chefredakteure der Medien zu verbiegen, durchlaufen sie eine Ausbildung, zum Beispiel bei einem Internetexperten wie Marcel Machill, in der sie lernen, ihre persönlichen Überzeugungen und Meinungen aus allem was sie schreiben, möglichst weitgehend zu eleminieren und Schleichwerbung so unterzubringen, dass es nicht jeder gleich sofort merkt. Außerdem werden Journalisten in der Ausbildung mit den Grundzügen des deutschen Rabattwesens vertraut gemacht.
[bearbeiten] Richtige Journalisten
Als Journalist darf sich jeder bezeichnen. Richtige Journalisten zeichnen sich jedoch dadurch aus, dass sie von ihren Chefredakteuren ausreichend Geld für den Lebensunterhalt bekommen oder vom BND geführt werden. Allerdings kann auch jeder andere gegen eine jährliche Gebühr von ca 100 Euro jährlich Mitglied in einem der vier Rabattclubs DJV, DJU, VDZ und BDZV werden, die die von der Innenministerkonferenz anerkannte Rabattclubkarte ausstellen.
[bearbeiten] Rabattclubkarte
Bei Vorlage der Rabattclubkarte, die auch als Presseausweis bezeichnet wird, gewähren viele Unternehmen großzügige Rabatte, was sich zum Beispiel beim Kauf eines Autos besonders lohnt. Die Polizei ist angehalten, Inhabern der von der Innenministerkonferenz anerkannten Rabattclubkarte auf Demonstrationen nicht die Kamera zu zerstören, da davon ausgegangen wird, dass durch richtige Journalisten kein Film- oder Fotomaterial veröffentlicht wird, auf dem Straftaten von Polizisten zu sehen sind.
[bearbeiten] Parteibuch-Journalismus
Während bei vielen anderen Jobs die politische Gesinnung keine Rolle spielen darf, (und Bewerber deshalb bei der Frage nach dem Parteibuch lügen dürfen,) darf der Chefredakteur Journalisten im Einstellungsgespräch nach der Parteizugehörigkeit fragen, da Zeitungen eine vom Verleger vorgegebene Tendenz einzuhalten haben, meint RA G. Kaßing. Das Antidot gegen Parteilichkeit heißt Abo-Sharing.
[bearbeiten] Geheimdienstverbindungen
Journalisten schreiben Texte, Berichte in denen die Öffentlichkeit informiert wird. Dazu sammeln sie Informationen. Was liegt da näher, als Berichte auch an Geheimdienste zu verkaufen. Geheimdienste sind an gutem Kompromat immer interessiert, und dank üppiger Ausstattung mit Steuergeldern können sie auch besser zahlen als ein banales Redakteursgehalt - besonders dann, wenn pikante Informationen nicht veröffentlicht werden, ist politische Erpreßbarkeit ein viel lohnenderes Geschäft.
[bearbeiten] Dunkelheit
Journalisten verreißen zwar Politiker gern in der Presse, und gehören ob dieser Macht selbst zu den mächtigsten Menschen, sehen es meist aber gar nicht gern, wenn über sie selbst geschrieben wird. Die meisten Journalisten bleiben selbst lieber unerkannt und unbeobachtet im Dunkeln.
[bearbeiten] Fisch
Manchmal riecht die Arbeit von richtigen Journalisten auch nach Fisch. Wenn beispielsweise der freie Journalist Fiete Stegers für einen Beitrag zu Kritik an Transparency für tagesschau.de ausgerechnet den ARD-Korrespondenten a.D. Jochen Bäumel befragt, der auch gleichzeitig Vorstandsmitglied von Transparency ist, und der dann die kritische Stimme der Lüge bezichtigt, dann kommt schnell mal Fischgeruch auf.
[bearbeiten] Finanzjournalismus
Manche Finanzjournalisten werden, wie das Monitor im Juni 2006 am Beispiel des Herausgebers von Der Immobilienbrief und Mitautors von Der Platow Brief Werner Rohmert zeigt, von Fonds mit schlechter Bonität dafür bezahlt, dass sie sie wieder besseres Wissen über den grünen Klee loben.
[bearbeiten] Hambacher Appell
Der Hambacher Kongress richtet einen Appell zur Stärkung der Pressefreiheit an die Politik (Juni 2007).
Hambacher Appell: Eine Presse, die der Politik nach dem Mund redet, taugt nicht für die Demokratie . . .
Wie einst der Nationalsozialismus eine Folge des Versagens der Zivilgesellschaft war, ist heute die Wahlverdrossenheit durch die banale Nützlichkeitsethik der Medien entstanden.
Wenn solche Sätze von Michael Konken und Helmut Heinen kommen, klingt das so überzeugend, wie wenn der Papst über Sexualaufklärung spricht. Im Punkt 7 des Hambacher Appells zeigt sich denn auch, worum es den Herren wohl wirklich geht:
"Allen Medienschaffenden sollte daran gelegen sein, das Ansehen und die Glaubwürdigkeit der Presse zu erhalten und zu stärken."
Aus diesem Punkt spricht die Angst, dass sie mit der Glaubwürdigkeit auch ihre Macht verlieren. Würden sie ihre Forderungen ernst meinen, würden sie als erstes mal Verantwortung für ihr eigenes Handeln in der Vergangenheit übernehmen und ihre Ämter niederlegen.
[bearbeiten] Links
Monitor am 12.06.2006: Betrug mit Immobilienfonds - Welche Rolle spielen Fachblätter?
NDR am 01.12.2004: Gekaufte Inhalte - Industrie finanziert journalistische Beiträge
Otto Köhler am 30.07.2004 in Freitag: Wo stecken die Spitzel?
Anja Berle in Journal Digital 08.07.2004: Zusammenhalt bringt Macht
Gegeninformationsbüro: Geheimdienste
3m news - Die Nachrichten 27.02.2006: Arbeitet Journalist für den Bundesnachrichten-Dienst?
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