Joachim Steinhöfel
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Person
Joachim Nikolaus Steinhöfel, geboren am 26. Juli 1962 in Hamburg) ist ein deutscher Rechtsanwalt, der durch seine peinliche Medienpräsenz als Moderator, Werbefigur und Sänger deutschlandweit bekannt ist.
Karriere
Steinhöfel legte 1981 seine Abiturprüfung in Bremen ab. Während seines Studiums der Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg war er als Autor für Musikzeitschriften und als Radiomoderator (zum Beispiel "Shampoo" bei R.SH) tätig. Seit 1989 betreibt Steinhöfel eine eigene Kanzlei in Hamburg, die wenig später die Metro-Töchter Media Markt und Saturn als Kunden gewinnen konnte. Seit 1993 moderierte er im Fernsehen Sendungen wie "Die Redaktion" (RTL2), "Kreuzfeuer" (RTL) oder "18:30" (RTL).
Media Markt
Steinhöfel war für den Elektro-Vertrieb Media Markt tätig. In den Werbespots des Media Marktes ist Steinhöfel seit 1998 zu sehen. Nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Sontagszeitung vom 10.06.2007 hat die Media Markt-Saturn-Holding Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel inzwischen das Mandat entzogen.
Abmahntätigkeit
Michael Best
Mchael Best gewann, wie Wolf-Dieter Roth im Jahr 2004 bei Telepolis schrieb, als Inhaber der Domain Emergency.de gegen Joachim Steinhöfel, der die Domain für Topware wollte. Joachim Steinhöfel schaffte es jedoch, mit einem Prozess wegen Verlinkung einer "Steinhöfel-Love-Page" Michael Best nochmal erfolgreich vor den Kadi zu zerren.
Freedom for Links
Der Satz zum Verein Freedom for Links e.V., der hier stand, wurde nach einer Abmahnung im Namen von Joachim Steinhöfel entfernt.
Rainersacht
Im Jahr 2006 machte Joachim Steinhöfel von sich reden, in dem er dem Blogger Rainer von Rainersacht wegen seiner polemischen Kritik an den dümmlichen Werbespots von Media Markt, einer Tochter der Media-Saturn-Holding GmbH, im Beitrag "Können Märkte brennen?" eine Abmahnung schickte. Eine zweite Abmahnung, die Persönlichkeitsrechtverletzungen an der Person Joachim Steinhöfel zum Gegenstand hatte, ließ Joachim Steinhöfel in wohl rechtsmißbräuchlier Weise als weitergeleitete E-Mail durch seinen Kanzleikollegen Höbelt verschicken, um so seine Kanzlei in die Lage zu versetzen, auch dafür Abmahngebühren zu kassieren. Im September 2006 reichte Joachim Steinhöfel beim Amtsgericht Hamburg zwei Klagen gegen Rainersacht ein, mit denen er versucht, insgesamt 2.763,22 Euro Abmahngebühren von Rainersacht abzuzocken.
Weblinks
DPMS INFO am 11.06.2007: Media Markt trennt sich von Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel
Mein Parteibuch am 06.11.2006: Media Markt & Saturn: So blöd bin ich nicht
Georg Meck in der FAZ am 05.11.2006: Media-Markt „Die größte Sauerei des Jahres“
Rainersacht am 14.09.2006: Steinhöfel strikes again
Rainersacht am 04.01.2006: Können Märkte brennen?
Telepolis am 02.08.2004: Im Zweifelsfall gegen den Angeklagten