Jörn Thießen
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[bearbeiten] Person
Jörn Thießen, geboren am 15.12.1961 in Kellinghusen, ist ein Politiker der Partei SPD und seit 2005 für die SPD-Landesliste Schleswig-Holstein Mitglied des deutschen Bundestages. Jörn Thießen ist verheiratet und hat drei Kinder.
[bearbeiten] Karriere
[bearbeiten] Juso
Jörn Thießen wurde schon als Schüler 1979 Mitglied der SPD. Von 1980 bis 1985 sowie von 1986 bis 1988 gehörte er dem Landesvorstand der Jusos in Schleswig-Holstein, davon über mehrere Jahre als stellvertretender Landesvorsitzender, an.
[bearbeiten] Studium der evangelischen Theologie
Nach dem Abitur 1981 an der Kaiser-Karl-Schule in Itzehoe absolvierte Jörn Thießen ein Studium der Evangelischen Theologie, der Germanistik und der Geschichte der Medizin in Kiel und Berlin, welches er 1992 mit dem ersten theologischen Examen beendete.
[bearbeiten] Björn Engholm
Neben dem Studium war Jörn Thießen von 1985 bis 1987 Mitarbeiter der SPD-Fraktion im Landtag von Schleswig-Holstein und im Abgeordnetenbüro des damaligen Oppositionsführers Björn Engholm. Nach der Wahl von Björn Engholm zum Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein war Jörn Thießen von 1988 bis 1992 dessen persönlicher Referent und stellvertretender Büroleiter.
[bearbeiten] Pastorausbildung in Kiel
Von 1992 bis 1994 war Jörn Thießen Assistent am Institut für Systematische Theologie an der Christian-Albrechts-Universität Kiel und leistete gleichzeitig sein Vikariat in Hamburg-Bahrenfeld ab. 1994 erfolgte dann nach seinem Examen die Ordination zum Pastor.
[bearbeiten] Rudolf Scharping
1997 wurde Jörn Thießen Mitarbeiter im Abgeordnetenbüro des damaligen Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Rudolf Scharping. Nachdem Rudolf Scharping nach der Bundestagswahl 1998 zum Bundesminister der Verteidigung ernannt worden war, wurde Jörn Thießen zunächst sein persönlicher Referent und übernahm später auch die Leitung des Ministerbüros. Nach der Entlassung von Rudolf Scharping im Juli 2002 schied auch Jörn Thießen aus dem Verteidigungsministerium aus.
[bearbeiten] Sowi Prof bei Bundeswehr
Von 2002 bis 2005 war er Direktor und Professor des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Bundeswehr.
[bearbeiten] MdB
Seit 2005 ist Jörn Thießen Mitglied des Deutschen Bundestages. Er ist über die Landesliste Schleswig-Holstein in den Bundestag eingezogen.
[bearbeiten] Zitate
Am 18.06.2007 wird Jörn Thießen von der RP wie folgt zitiert: „Wenn die ,Linke’ sich zwischen zehn und 15 Prozent etablieren kann, ist das eine große Gefährdung der traditionellen Sozialdemokratie.“
[bearbeiten] Weblinks
Gregor Mayntz am 18.06.2007 in der RP: Umfrage schockt SPD: 24 Prozent für Linke