Israel
im Parteibuch Lexikon, dem parteiischen Wiki mit wertenden Informationen in deutlicher Sprache
[bearbeiten] Merkmale
Israel ist ein Staat in Westasien auf einer Fläche von gut 21.000 qkm mit etwa 7 Millionen Einwohnern.
[bearbeiten] Geschichte der Staatsgründung
Gegründet wurde der Staat Israel 1948, nachdem die damals in Palästina aktive jüdische Terrorgruppe[1] Irgun es unter dem Eindruck des Holocaust geschafft hatte, den Vereinten Nationen und der britischen Besatzermacht das Recht abzuschwatzen, einen Staat im westlichen Jordanien gründen zu dürfen. Da die arabischen Nachbarländer des an Israel angrenzenden Gebietes aufgrund der ungerechten Verteilung der Sicherheitsratssitze nicht über ein Veto-Recht im UN-Sicherheitsrat verfügten, konnten sie den UNO-Beschluß der Zulassung der Staatsgründung Israel nicht verhindern.
[bearbeiten] Politik
Seit Januar 2006 ist der ehemalige Likud-Politiker Ehud Olmert, der jetzt zu Kadima gehört, israelischer Regierungschef.
[bearbeiten] IDF
Die israelische Armee IDF lässt Kriegsverbrechen, wie das Beispiel des 13-järigen Mädchens Iman al-Hams zeigt, üblicherweise unbestraft.
[bearbeiten] Operation Susannah
Der zur IDF gehörende israelische Militärgeheimdienst Amam ist seit der von Verteigungsminister Pinchas Lawon befohlenen Operation Susannah, bei der israelische Agenten sich 1954 bei Bombenanschlägen auf amerikanische Einrichtungen in Ägypten erwischen ließen, für False-Flag-Terror berühmt und sorgte die folgenden zehn Jahre lang mit der daraus entstenanden Lavon-Affäre solange für viel Spaß in der israelischen Innenpolitik bis auch Regierungschef Ben Gurion abtrat.
[bearbeiten] Angriff auf die USS Liberty
Weil die Operation Operation Susannah 1954 dank der fleißigen ägyptischen Polizei gründlich daneben gegangen ist, hat die IDF den Angriff auf das US-Amerikanische Spionageschiff USS Liberty am 08.06.1967 in den internationalen Gewässern des Mittelmeers durchgeführt. Trotz Torpedos, Napalm-Bomben und Versuchen der IDF, schiffbrüchige amerikanische Seeleute durch gezielten Beschuss zu ermorden, ist das Schiff nicht gesunken. Zudem hat ein großer Teil der Besatzung überlebt und konnte so der Öffentlichkeit vom israelischen Angriff, für den die IDF Flugzeuge ohne Hoheitsabzeichen verwendete, berichten.
[bearbeiten] Mossad
Wichtiges staatstragendes Element ist der israelische Auslandsgeheimdienst Mossad, der in der ganzen Welt für seine "professionelle Arbeitsweise" berüchtigt ist.
[bearbeiten] Nach der Gründung
Nach der Gründung des Staates Israel hat der israelische Geheimdienst, wie der am 07.04.2007 in der Haaretz veröffentlichte Fall von Walter Rauff zeigt, auch ehemalige Offiziere der SS als Agenten in arabischen Ländern eingesetzt und ihnen dafür eine Flucht vor der Strafverfolgung für die in Deutschland während der Nazi-Zeit begangenen Verbrechen ermöglicht.
[bearbeiten] 50er Jahre
Im Politblog war am 23.04.2007 zu lesen, dass, nachdem in Frühjahr 1950 ganz zufällig fünf Bombenanschläge Bagdad erschütterten, fast alle Juden aus dem Irak nach Israel einwanderten und den Gründungsvätern des Staates Israel dabei halfen, ihr Land gegen die bösen arabischen Aggressoren zu verteidigen. In Dimona beginnt Israel, an Atombomben zu basteln.
[bearbeiten] 80er Jahre
Einen tieferen Einblick in die Arbeit des Mossad der 80er Jahre bieten möglicherweise die Bücher des ehemaligen Mossad-Agenten Victor Ostrovsky, deren Erscheinen Israel vergeblich auf juristischem Weg zu verhindern versucht hat.
[bearbeiten] Telekommunikationsüberwachung
In Israel gibt es eine umfassende Telekommunikationsüberwachung. Wie Florian Rötzer am 29.09.2007 in einem Artikel auf Telepolis erklärt hat, enthalten nach Informationen der Bürgerrechtsorganisation Movement for Freedom of Information in Israel (FOIM) die Lizenzen, die der israelische Staat Mobilfunkbetreibern gibt, eine geheime Verpflichtung, dem israelischen Inlandsgeheimdienst Schin Bet und anderen Sicherheitsbehörden die Kommunikationsdaten ihrer Kunden sogar ohne richterliche Anordnung zu übermitteln.
[bearbeiten] Kritik
Wer die Politik der israelischen Regierung kritisieren will, muss dabei umfangreiche Regeln befolgen, die von Isolde Charim aufgestellt wurden[2]. Bei englischsprachigen Texten über Israel ist ein englisch-zionistisches Wörterbuch[3] hilfreich.
[bearbeiten] Literatur
Ian Black, Benny Morris, 1994 bei Grove Press: Israel's Secret Wars: A History of Israel's Intelligence Services (ISBN 0802132863)
Aviezer Golan, 1978 bei Harper & Row: Operation Susannah (ISBN 0060115556)
[bearbeiten] Video
Mohamed Bakri 2002: Jenin, Jenin (engl. Subtitles) (Statement des Autors)
[bearbeiten] Quellen
- ↑ Wikipedia: King David Hotel bombing
- ↑ Isolde Charim am 02.08.2006 in der taz: So ist Israelkritik politisch korrekt
- ↑ War in Iraq am 15.03.2008: English/Zionist Dictionary
[bearbeiten] Links
Peter Bürger am 23.06.2008 bei Telepolis: Hebräischer Humanismus
Gilad Atzmon am 19.03.2008: Israeli Self-Determination 1946-2000
Nemetico am 23.03.2008: Merkel in der Knesset: Wenn Propaganda und Lügen zur festen Angewohnheit geworden sind
Ulrike Putz schreibt am 17.02.2008 bei Spiegel Online über Dana Behar: Israels Armee - Die Tabubrecherin von Haifa
Dalia Karpel am 21./27.09.2007 in der Haaretz: Wenn israelische Soldaten das Schweigen brechen (übersetzetzt von Ellen Rohlfs im Palästina-Portal)
Florain Rötzer am 29.09.2007 bei Telepolis: Unkontrolliertes Abhören auch in Israel?
Che's Warlog am 09.07.2007: 40 Jahre Sechstagekrieg - Vergangenheit, die nicht vergeht
Politblog am 23.04.2007: Wie der Zionismus Terror braucht und produziert
Shraga Elam und Dennis Whitehead am 07.04.2007 in der Haaretz: In the service of the Jewish state
Thorsten Schmitz in der SZ vom 14.11.2006: Schwere Vorwürfe - Alle Mann stur geradeaus
Mein Parteibuch am 19.08.2006: Der Libanon braucht eine funktionierende Luftabwehr
Mein Parteibuch am 14.07.2006: Israel führt Krieg gegen Gaza und den Libanon
csmonitor am 26.11.2004: Israeli army under fire after killing girl