Ingrid Biedenkopf
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[bearbeiten] Person
Ingrid Biedenkopf, geborene Ries, geschiedene Kuhbier, ist seit 1979 die Ehefrau des ehemaligen Ministerpräsidenten von Sachsen, Kurt Biedenkopf.
[bearbeiten] Familie
Ingrid Biedenkopf ist die Tochter des wegen seiner Nazi-Vergangenheit in Verruf geratenen Unternehmers Fritz Ries.
Ihre Tochter Petra Waldow geborene Kuhbier sowie ihr Mann Andreas Waldow gerieten im Jahr 2001 wegen eines Aufenthaltes im Gästehaus der Landesregierung in die Schlagzeilen. Wie Karl Nolle dazu offenlegte, betrafen die Vorwürfe auch ihren Sohn aus erster Ehe, Rechtsanwalt Christoph Kuhbier.
[bearbeiten] Ausbildung
Ingrid Biedenkopf studierte, erwarb ein Diplom als Handelskauffrau und arbeitete in der väterlichen Fabrik in Frankenthal.
[bearbeiten] Schnäppchenjägerin
Wie AP am 10.12.2001 berichtete, ist Ingrid Biedenkopf eine begabte Schnäppchenjägerin - als Ministerpräsidentengattin erreichte sie sogar bei IKEA 15% - und fährt gern mit schicken Dienstwagen durch die Gegend.
[bearbeiten] Beleidigungsvorwurf
Die RP schrieb am 09.01.2002, dass die Sprecherin der Dresdner Staatsanwaltschaft, Ines Günthel, den Eingang einer Strafanzeige wegen Beleidigung des ehemaligen Leiters des Staatlichen Liegenschaftsamtes, Norbert Steiner, bestätigte, nachdem sie ihn in der MDR-Sendung Riverboat "krank" genannt haben soll und berichtete weiter:
"Vorausgegangen war die Aussage Steiners im so genannten Paunsdorf-Untersuchungsausschuss. Er hatte dort Aussagen Dritter wiedergegeben, denen zufolge Ingrid Biedenkopf am Projekt eines Behördenzentrums in Leipzig-Paunsdorf beteiligt gewesen sein soll, das von einem engen Freund Biedenkopfs realisiert worden war. Sie hatte dies in einer eidesstattlichen Erklärungen zurückgewiesen."
[bearbeiten] Weblinks
MDR am 20.10.2005: Kurt und Ingrid Biedenkopf
Märkische Allgemeine am 25.01.2002 (via Karl Nolle): König ohne Krönung - Eine Biographie nähert sich dem Mythos Biedenkopf
RP-Online am 09.01.2002: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Ingrid Biedenkopf
AP am 10.12.2001 (via Karl Nolle): IKEA wertet Rabatt für Biedenkopf als bedauerlichen Einzelfall
Bild-Dresden 06.04.2001 (via Karl Nolle): Wohnen Biedenkopfs Kinder gratis?