Gerhart Baum
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Gerhart Rudolf Baum wurde am 28. Oktober 1932 in Dresden geboren. Von 1972 bis 1978 war er Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesinnenminister. Von 1978 bis 1982 war er Bundesinnenminister. Von 1972 bis 1994 war er Mitglied des Deutschen Bundestages.
- Abitur 1954
- Erstes juristisches Staatsexamen 1957
- Zweites juristisches Staatsexamen 1961
Gerhart Baum ist seit 1954 Mitglied in der FDP. Innerhalb der FDP gehört er dem linksliberalen Freiburger Kreis an.
[bearbeiten] Leistungen
- In seiner Amtszeit als Bundesinnenminister setzte er eine Liberalisierung des Radikalenerlasses durch. Ein »Verzicht auf die Regelanfrage« wurde durchgesetzt.
- Er war als UNO-Beauftragter für die Menschenrechte im Sudan tätig.
- Das Bundesverfassungsgericht entschied am 3. März 2004 nach einer Verfassungsbeschwerde, die unter anderen von Gerhart Baum eingelegt worden war, dass große Teile des »Gesetzes zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität« gegen die Menschenwürde verstoßen und deswegen verfassungswidrig sind.[1]
- Das Luftsicherheitsgesetz wurde am 15. Februar 2006 durch den Ersten Senat Senat des Bundesverfassungsgerichts für verfassungswidrig und nichtig erklärt.[2]
- "Wir sind weit über Orwell hinaus"