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Gerhard Schröder

im Parteibuch Lexikon, dem parteiischen Wiki mit wertenden Informationen in deutlicher Sprache

Gerd der Große
Gerhard Schröder ist ein Politiker der SPD aus dem Raum Hannover in Niedersachsen. Von 27.10.1998 bis zum 18.11.2005 war Gerhard Schröder Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Jobs

Beim Schweizer Verlag Ringier, der unter anderem das liberal-konservative politische Journal Cicero herausgibt, hat er einen Job als Berater um den Markteintritt in Rußland vorzubereiten. Am 9.12.2005 wurde er zum Aufsichsratsvorsitzenden der North European Gas Pipeline (NEGP), einer Tochter von Gasprom, E.ON und der BASF-Tochter Wintershall nominiert.

[bearbeiten] Politischer Stil

Sein politischer Stil wird häufig auch mit Basta-Politik umschrieben, in der der Bundeskanzler seine Parteifreunde auch in grundlegenden Richtungsfragen nicht um Erlaubnis bittet. Gegenüber Presse, Rundfunk und Fernsehen trat Schröder als Medienprofi in Erscheinung, der es sehr geschickt versteht, sich öffentlich in Szene zu setzen. Die nebenstehende Abbildung zeigt Gerhard Schröder beim Interview auf einem Podest stehend, welches ihn - durch die Fernsehkameras betrachtet - gegenüber dem Moderator größer wirken lässt. Schröder hatte nie einen fest verwurzelten Rückhalt in seiner Partei, der SPD. Dennoch konnte er sieben Jahre als Kanzler durchstehen und fast eben so lange als Parteivorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, da er bei vielen Wählern und insbesondere bei SPD-Anhängern aufgrund seines unnachahmlich populistischen Stils gut ankam, obwohl seine politischen Ansätze den sozialdemokratischen Grundideen deutlich entgegen standen und seine politische Arbeit über viele Jahre lediglich gute Ansätze zeigte, jedoch den einfachen Leuten niemals wirklich Nutzen brachte.

Er war der berechenbarste bisherige deutsche Bundeskanzler, weil er stets mit absoluter Sicherheit genau das Gegenteil von dem praktizierte, was er verspochen hatte. Das Podest symbolisiert seine Neigung immer etwas größer erscheinen zu wollen, als er eigentlich ist, so steht "Gerhard der Große" George dem Kleinen gegenüber.

[bearbeiten] Schröder: "Putin ist lupenreiner Demokrat"

2004 nahm Schröder Wladimir Putin vor Kritik an dessem autoritären Führungsstil in Schutz und befand ihn als "lupenreinen Demokraten". Putin hat alle wichtigen Positionen mit treuen ehemaligen KGB-Agenten besetzt und die Neubildung politischer Parteien erschwert. Unabhängige Abgeordnete wurden aus dem Parlament ausgeschlossen. Regelmäßig lässt Putin den Oppositionspolitiker Garri Kasparow verhaften.

[bearbeiten] Yukos

Hans-Martin Tillack schrieb im Stern 15/2007:

"Die Informationen, die Backes beschaffte, betrafen zum Beispiel das Firmenimperium des russischen Oligarchen Michail Chodorkowskij. Bereits vor Gründung des IWR überreichte der Luxemburger den BND-Leuten ein etwa 500 Seiten umfassendes Dossier mit Geldwäschevorwürfen gegen die Menatep-Bank, die dem Ölmilliardär gehörte. Eine von Backes zusammengestellte Akte, so meldete der Pariser Infodienst "Intelligence Online" im Oktober 2004, soll Kanzler Gerhard Schröder dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bei dessen Berlin-Besuch im Februar 2003 überreicht haben. Eine anderweitige Bestätigung für diese Behauptung gibt es freilich nicht. Schröder ließ sie jetzt gegenüber dem stern dementieren."

[bearbeiten] Irritationen am (Ab)Wahlabend 2005

Am (Ab)Wahlabend 2005 irritierte er Deutschland bei der Berliner Runde mit seinem offenen Machostil. Er warf Angela Merkel vor, unfähig zu sein und das nur er selbst in der Lage ist, deutscher Bundeskanzler zu sein. Selbst der Hinweis von Guido Westerwelle, nicht mit ihm koalieren zu wollen, hinderte Schröder nicht daran, nur sich selbst als rechtmäßiger Bundeskanzler anzusehen.

[bearbeiten] Unwahrheiten

Gerhard Schröder hat im Jahr 2005 anscheinend beim Landgericht Hamburg unter Vorsitz von Richter Andreas Buske eine einstweilige Verfügung gegen den Eichborn Verlag als Verleger vom Schwarzbuch VW erwirkt, wonach das Buch insofern geändert werden mußte, dass nicht der Eindruck entstünde, Gerhard Schröder “habe am 10.04.1992 auf einem Flug mit einem Learjet der Charterfirma FJC von Braunschweig nach Verona “Sex-Dienstleistungen” in Anspruch genommen.“

Das Landgericht Hamburg verbot im Jahr 2002 unter Vorsitz von Richter Andreas Buske der Presseagentur ddp auf Antrag von Gerhard Schröder, die Äußerung zu verbreiten: „Es käme seiner (Gerhard Schröders) Überzeugungskraft zu Gute, wenn er sich die grauen Schläfen nicht wegtönen würde“, weil darin die unbewiesene und damit als falsch einzustufende Behauptung aufgestellt werde, Gerhard Schröder töne sich seine Haare. Das Bundesverfassungsgericht hat eine Beschwerde der ddp dagegen mangels Aussichten auf Erfolg [1] nicht zur Entscheidung angenommen, weil in der Äußerung auch Aussagen zu seiner (Gerhard Schröders) Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft getroffen wurden.

[bearbeiten] Abmahnerei

Im November 2007 fiel Gerhard Schröder mit einer gut 1200 Euro teuren Abmahnung für Lobbycontrol auf. Auf die Begleichung von Abmahnkosten wurde jedoch danach verzichtet.

[bearbeiten] Tätigkeiten nach seiner Amtszeit als Bundeskanzler

Ein Studie von Lobbycontrol 2007 zufolge übt Gerhard Schröder nach dem Ende seiner Amtszeit als Bundeskanzler folgende Tätigkeiten aus:[1]

seit Dezember 2005: Aufsichtsratsvorsitzender Nord Stream AG, einem joint venture Unternehmen, das zu 51% Gazprom und zu je 24,5% BASF und E.on gehört;

seit Januar 2006: Berater der Verlagsgruppe Ringier AG;

Mitglied im Europäischen Beirat der Rothschild-Investmentbank - Beratung in internationalen Fragen;

weitere Beratertätigkeiten, u.a. für RAG;

Mitglied der Rechtsanwalts-Bürogemeinschaft „Fromberg und Collegen“

[bearbeiten] Auszeichnungen

Gerhard Schröder hat im Juni 2007 laut tagesschau online "für seine positive Haltung gegenüber der arabischen Welt und für seinen Einsatz für den Dialog zwischen den Zivilisationen" die Ehrendoktorwürde der Universität von Damaskus in Syrien erhalten.

[bearbeiten] Quellen

  1. Lobbycontrol Drehtür Studie 2007

[bearbeiten] Links

Mein Parteibuch am 30.11.2007: Gerhard Schröder lässt Lobbycontrol abmahnen

Lobbycontrol am 15.11.2007: LobbyControl Studie zu heutigen Lobby-Jobs des letzten rot-grünen Kabinetts

tagesschau online am 20.06.2007: Altkanzler Schröder erhält Ehrendoktor in Damaskus

Hans-Martin Tillack im stern 15/2007: BND - Spione am Scanner

Mein Parteibuch am 23.10.2006: Gerhard Schröder: Mein Leben in der Politik - ein Kommentar von Hans-Joachim Selenz

Hans-Joachim Selenz 2005: Westentaschen-Napoleon Gerhard Schröder

markt intern am 01.03.2005: Gerhard Schröder spricht Strukturvertrieb AWD "staatsersetzende Funktion" zu

Von „http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Gerhard_Schr%C3%B6der

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