Georg von Holtzbrinck
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[bearbeiten] Person
Georg von Holtzbrinck, geboren am 11.05.1909 in Haus Schöplenberg, Hagen, gestorben am 27.04.1983 in Stuttgart, war ein deutscher Verleger und Buchhändler.
[bearbeiten] Familie
Georg von Holtzbrinck bekam drei Kinder mit Addy von Holtzbrinck (* 1913 bis † 2005): Georg-Dieter, Karin und Monika; aus einer anderen Verbindung stammt der Sohn Stefan.
[bearbeiten] Drückerkönig und "NS-Mitläufer"
Georg von Holtzbrinck studierte ab 1929 in Köln und Bonn Rechtswissenschaften, war ab 1931 Mitglied im wegen Hetze gegen jüdische Kommilitonen und missliebige Professoren an der Universität Köln verbotenen NS-Studentenbund und ab 1933 oder 1935 Mitglied der NSDAP. Sein Vermögen machte Georg von Holtzbrinck dabei zuerst als Abo-Werber, später als Werberboss und schließlich als Verleger von Pamphleten der Massenorganisationen des Nazi-Regimes[1]. Mit der Verlagsgruppe Holtzbrinck, anfangs mit dem abotypischen Namen Deutscher Bücherbund, gründete er nach dem Krieg eine der größten europäischen Verlagsgruppen.
[bearbeiten] Preise
Nach Georg von Holtzbrinck sind zwei jährlich vergebene Auszeichnungen der Verlagsgruppe Holtzbrinck benannt. Seit 1995 wird der Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus und seit 2000 der Georg von Holtzbrinck Preis für Wirtschaftspublizistik ausgelobt.
[bearbeiten] Teddy Kollek
Georg von Holtzbrinck war mit dem zionistischen Bürgermeister und Gründer der Jerusalem Foundation Teddy Kollek befreundet. Die Verlegerfamilie Holtzbrinck ist seitdem Jerusalem verbunden.
[bearbeiten] Zitate
"Wenn es gutgeht mit dem Ausgang des Krieges, habe ich einen Onkel, welcher SS-Führer ist, wenn es anders kommt, einen nahen Verwandten in Amerika.[1]"
[bearbeiten] Weblinks
Märkischer Kreis: Suche nach Holtzbrinck
[bearbeiten] Quellen
- ↑ 1,0 1,1 Thomas Schuler am 30.01.2009 in der SZ: Die dunkle Seite
Artikel basiert auf Wikipedia Georg von Holtzbrinck unter GNU-FDL