GEMA
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[bearbeiten] Wesen
Die GEMA wurde am 24. August 1947 von den Alliierten als Rechtsnachfolgerin der STAGMA (Staatlich genehmigte Gesellschaft zur Verwertung musikalischer Urheberrechte) gegründet. Die STAGMA war im September 1933 von der Reichsmusikkammer unter Joseph Goebbels durch Liquidation und Gleichschaltung mehrerer unabhängiger Verwertungsgesellschaften gebildet worden. Als Verwertungsgesellschaft mit gesetzlich festgelegter Zuständigkeitsvermutung ist die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, kurz GEMA, eine Quasi-Behörde.
[bearbeiten] Rechtsgrundlage
Rechtsgrundlage der GEMA ist das Urheberrechtswahrnehmungsgesetz.
[bearbeiten] Abzocken für eigene Lieder
Barbara Clear berichtete 2009 anlässlich einer Klage gegen die GEMA, dass sie auch für das Singen eigener Lieder Geld an die GEMA bezahlen muss und davon nur einen willkürlich von der GEMA festgelegten Bruchteil zurückbekommt[1].
[bearbeiten] Budget
Wie Stefan Krempl am 27.03.2006 auf Heise.de berichtete, blieben der GEMA 2005 bei 852 Mio Euro Einnahmen und 732 Millionen Euro Ausschüttungen nur 120 Mio Euro für den Eigenverbrauch. Trotz der zwischen 2004 und 2005 erzielten Umsatzsteigerung von 5,2% nörgelt die GEMA ständig weiter rum.
[bearbeiten] Links
Stefan Krempl auf heise.de am 27.03.2006: GEMA fürchtet Enteignung der Autoren
Mein Parteibuch 22.03.2006: Fanpost von Jazz up zum Urheberrechtswahrnehmungsgesetz
Mein Parteibuch 22.03.2006: Brigitte Zypries will Bagatellklausel für Privatkopien streichen
Mein Parteibuch 02.07.2005: GEMA will Zensur von Esel- und Edonkey-Seiten im Internet