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Günther Oettinger

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Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Persönliches

Günther Oettinger, geboren 1953, ist ein Politiker der Partei CDU aus Baden-Württemberg. Er studierte Jura und Volkswirtschaft und war nach seinem Studium zunächst zwei Jahre als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater tätig. Günther Oettinger ist seit 1994 mit der Modedesignerin Inken Stange verheiratet und hat mit ihr einen 1999 geborenen Sohn Alexander. Ende 2007 erklärte Günther Oettinger in der Bild-Zeitung, er und seine Frau würden zukünftig getrennte Wege gehen.

[bearbeiten] Politische Karriere

Seit 1984 ist Günther Oettinger stets als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Vaihingen in den Stuttgarter Landtag eingezogen. Seit dem 21. April 2005 ist er Ministerpräsident von Baden-Württemberg und acht Tage später wurde er auch Landesvorsitzender der CDU Baden-Württemberg. Bei den Landtagswahlen von Baden-Württemberg im März 2006 wurde Günther Oettinger im Amt des Ministerpräsidenten bestätigt.

[bearbeiten] Mitgliedschaft in Seilschaften

Günther Oettinger ist alter Herr der schlagenden Studentenverbindung Landsmannschaft Ulmia, für die er noch im Jahr 2005 öffentlich Werbung gemacht hat, und Mitglied in der Seilschaft Andenpakt.

[bearbeiten] Verbindung zur Mafia

Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuß kam 1994 zu dem Ergebnis, Günther Oettinger habe sich in der sogenannten Pizzeria-Affäre nicht des Verrats von Dienstgeheimnissen an die Mafia schuldig gemacht. Über das herzliche Verhältnis von Günther Oettinger zu Mario L. als Besitzer des Edelitalieners „Da Mario“ in Weilimdorf bei Stuttgart sowie zu Maurizio O., damals Betreiber des Edelitalieners „Come Prima“ in Stuttgart, berichtete das R-Archiv am 17.12.2007 mit interessanten Details.

[bearbeiten] Marihuana-Konsum

Im Wahlkampf 2006 gab Günther Oettinger zu, schon einmal eine Marihuana-Zigarette geraucht zu haben.

[bearbeiten] Atheistenbeleidigung

Auf einem Neujahrstreff der CDU am 15. Januar in Weinheim (so die Rhein-Neckar-Zeitung vom 16.01.2006) sagte Günther Oettinger zum Thema Einbürgerung, Muslime seien ihm lieber als Scientologen oder Atheisten.

[bearbeiten] Gleichberechtigung von Frauen

Die Frauen-Union bezeichnete Günther Oettinger öffentlich wohl mal als Krampfaderngeschwader.

[bearbeiten] NS-Lüge

Am Grab von Hans Filbinger sagte Günther Oettinger im April 2007 laut Spiegel Online: "Hans Filbinger war kein Nationalsozialist" und weiter "Es gibt kein Urteil von Hans Filbinger, durch das ein Mensch sein Leben verloren hätte." Das Politblog schrieb dazu, dass dies eine doppelte Lüge sei, denn Filbinger war Nationalsozialist gewesen und Walter Gröger starb durch sein Urteil. Nachdem Günther Oettinger es ablehnte, sich für die Geschichtsklitterung zu entschuldigen, forderte Jürgen Hanefeld vom NDR in einem Kommentar der Tagesschau den Rücktritt von Günther Oettinger.

[bearbeiten] Studienzentrum Weikersheim

Seine qua Ministerpräsidentenamt erworbene Mitgliedschaft im Studienzentrum Weikersheim hat Günther Oettinger nach seinem Problem mit der Grabrede bei Hans Filbinger ab dem 20.04.2007 ruhen lassen.

[bearbeiten] Links

R-Archiv am 17.12.2007: »Günther Oettinger« al dente

Franz Walter im Dezember 2007 im Spiegel: Oettingers gescheiterte Ehe - Die neue Kantinen-Mentalität

SWR am 20.04.2007: Weikersheim - Oettinger geht auf Distanz zu Studienzentrum

Jürgen Hanefeld am 13.04.2007 bei tagesschau.de: Kommentar: Der Fall Oettinger

SoWhy am 13.04.2007: Oettingers Geschichtsverständnis

Politblog am 12.04.2007: Juden empört

Spiegel-Online am 11.04.2007: Filbinger-Trauerfeier - Oettinger empört Zentralrat der Juden

Indymedia am 02.04.2007: CDU-Filbinger: Nazi im Demokratenpelz

HVD 27.01.2006: Oettinger beleidigt Atheisten in ganz Deutschland

Netzeitung 24.03.2006: Wie Oettinger einst Marihuana rauchte

ZDF 21.04.2005: Günther Oettinger ist am Ziel

Von „http://www.mein-parteibuch.com/wiki/G%C3%BCnther_Oettinger

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