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Friedrich-Naumann-Stiftung

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Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Wesen

Die Friedrich-Naumann-Stiftung, kurz FNSt, Selbstbezeichnung Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit, ist eine parteinahe Stiftung der Partei FDP auf Bundesebene. Sie hat ihren Sitz in Potsdam.

[bearbeiten] Größe

Laut Think Tank Directory Deutschland beschäftigt die Friedrich-Naumann-Stiftung derzeit insgesamt 345 Mitarbeiter.

[bearbeiten] Finanzierung

Die Finanzierung der Friedrich-Naumann-Stiftung erfolgt aus öffentlichen Mitteln. Bund und Länder gaben Think Tank Directory Deutschland zufolge für die FNSt im Jahr 2005 etwa 20 Mio. Euro aus.

[bearbeiten] Geschichte

Die Gründung der Friedrich-Naumann-Stiftung erfolgte am 19. Mai 1958 im Haus des ersten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland, Theodor Heuss. Im April 1959 nahm die Stiftung ihre Arbeit in Bonn auf und verlegte ihren Sitz 1962 nach Bad Godesberg. Im April 2001 zog die Friedrich-Naumann-Stiftung ins Truman-Haus nach Potsdam um. Seit April 2007 bezeichnet die Friedrich-Naumann-Stiftung sich selbst als „Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit“.

FDP-nahe Stiftungen
Friedrich-Naumann-Stiftung (Bundesebene)
Reinhold-Maier-Stiftung (Baden-Württemberg)
Thomas-Dehler-Stiftung (Bayern)
Karl-Hamann-Stiftung (Brandenburg)
Dr.-Emilie-Kiep-Altenloh-Stiftung (Hamburg)
Karl-Hermann-Flach-Stiftung (Hessen)
Arno-Esch-Stiftung (Mecklenburg-Vorpommern)
Rudolf-von-Bennigsen-Stiftung (Niedersachsen)
Wolfgang-Döring-Stiftung (Nordrhein-Westfalen)
Wilhelm-Külz-Stiftung (Sachsen)
Erhard-Hübener-Stiftung (Sachsen-Anhalt)


[bearbeiten] Management

Vorstandsvorsitzender der FNSt ist seit Mai 2006 Wolfgang Gerhardt, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Rolf Berndt, Vorsitzender des Kuratoriums Jürgen Morlok. Chef des liberalen Instituts ist Detmar Doering.

[bearbeiten] Vorstandsvorsitzende

[bearbeiten] Einsatzgebiete

Die FNSt arbeitet auf nationaler Ebene mit den Landesstiftungen für liberale Politik zusammen und unterhält Regionalbüros in den und für die Regionen Mittel-, Ost- und Südeuropa, Mittelmeerländer, Lateinamerika, Afrika, Südasien sowie Südost- und Ostasien. Insgesamt ist die Stiftung in mehr als 60 Ländern aktiv. Ihre Arbeitsbereiche sind Grundsatzfragen und Forschung, Internationaler Politikdialog, Politische Bildung und Begabtenförderung sowie Internationale Zusammenarbeit und Politikberatung.

[bearbeiten] Stiftungszweck und Tätigkeiten

Die Friedrich-Naumann-Stiftung ist ausweislich ihrer selbst verfassten Grundsätze "die Stiftung für liberale Politik in der Bundesrepublik Deutschland. Sie will dazu beitragen, dem Prinzip Freiheit in Menschenwürde in allen Bereichen der Gesellschaft Geltung zu verschaffen; im vereinigten Deutschland wie auch zusammen mit den Partnern im Ausland." Staatsbürgerliche Bildung und Erziehung sind der Kern des Bildungsprogramms der Stiftung. Die Stiftung für die Freiheit bietet jährlich an die 1000 Veranstaltungen an.

Die Stiftung betreibt neben den Büros im Ausland in der Bundesrepublik Deutschland folgende Einrichtungen:

Die Theodor-Heuss-Akademie in Gummersbach ist eine 1967 eröffnete Bildungsstätte der Stiftung. Ihren Namen verdankt sie dem ersten Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland, Theodor Heuss. Sie veranstaltet Seminare für die politische Erwachsenenbildung aus liberaler Sicht. Außerdem beherbergt sie ein Archiv des Liberalismus. Im Jahr 2005 haben über 37.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Angebote der Theodor-Heuss-Akademie, des Regionalprogramms und der Virtuellen Akademie wahrgenommen.

Die Virtuelle Akademie bietet jedes Jahr über 60 internetbasierte Seminare, oft in Verbindung mit klassischen Präsenzveranstaltungen. Sie wurde im Jahr 2004 mit dem E-Learning-Award Eurelea ausgezeichnet.

Die Regionalbüros der Stiftung konzipieren und organisieren zahlreiche Abend-, Tages- und Wochenendangebote.

Das bei der Stiftung ansässige 1995 gegründete Liberale Institut widmet sich als der Think-tank der Stiftung für die Freiheit der Grundsatzfrage, welchen Beitrag liberale Ideen und Prinzipien zur Gestaltung der Zukunft leisten können.

Zur Begabtenförderung wurde im November 1973 das erste Programm mit 17 Teilnehmern aufgelegt. Im Jahr 2005 förderte die Friedrich-Naumann-Stiftung insgesamt 569 Stipendiaten, davon in der Studienförderung 395 (einschließlich 54 FH-Studenten und vier EU-Studierende) und 174 in der Graduiertenförderung. Die Stipendiatenschaft der Friedrich-Naumann-Stiftung hat zusätzlich das Alumni-Netzwerk Verband der Stipendiaten und Altstipendiaten (VSA (FNST)) gegründet.

[bearbeiten] Weblinks

Think Tank Directory Deutschland: Profil der Friedrich-Naumann-Stiftung

Wikipedia: Friedrich-Naumann-Stiftung

Von „http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Friedrich-Naumann-Stiftung

Diese Seite wurde bisher 352-mal abgerufen. Diese Seite wurde zuletzt am 11. Februar 2008 um 02:50 Uhr geändert.


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