Freedom House
im Parteibuch Lexikon, dem parteiischen Wiki mit wertenden Informationen in deutlicher Sprache
Inhaltsverzeichnis |
[bearbeiten] Wesen
Freedom House ist eine Propaganda-Organisation der US-amerikanischen Regierung mit Hauptsitz in Washington, D.C.. Sie will nach eigenen Angaben das Konzept der liberalen Demokratie weltweit fördern.
[bearbeiten] Aufgabe
[bearbeiten] Voltairenet
Im Voltairenet ist über die Aufgabe von Freedom House zu lesen (frei übersetzt):
"Freedom House, eine Propagande-Maschine geschaffen von Roosevelt um die öffentliche Meinung in den USA für Krieg zu schaffen, kam zurück, um die sowjetische Einflussphäre während des kalten Kriegs zu stigmatisieren. Zu dieser Zeit benutzte Freedom House westliche Intellektuelle, einschließlich Französischer. Heutzutage organisiert Freedom House internationale Medienkampagnen für religiöse Freiheit in China und für Frieden in Tschetschenien."
[bearbeiten] CIA-Instrument der US-Politik
Offizielle russische Stellen bewerten Freedom House einem Pressespiegel der RIA vom 02.02.2007 zufolge als CIA-geführten Bürgerrechts-Knüppel der US-Politik:
Offizielle russische Bürgerrechtler haben den jüngsten Bericht der internationalen Menschenrechtsorganisation Freedom House, laut dem Russland nicht mehr politische und bürgerliche Rechte bietet als Kuba, Libyen oder Nordkorea, äußerst kritisch aufgenommen. Sie stempelten die Organisation als ein Instrument der US-Politik ab und ihre Einschätzungen als „absurd“ und „aus dem Finger gesogen“. Der Bericht selbst sei eine „Provokation“.
Die Moskauer Presse, u. a. „Nowyje Iswestija“ und „Kommersant“, gehen am Freitag auf dieses Thema ein und zitieren Ella Pamfilowa, Chefin des Rates für die Förderung der zivilen Gesellschaftsinstitute und der Menschenrechte beim russischen Präsidenten, die den Bericht als „lächerlich und absurd“ bewertete. „Viele angesehene internationale Organisationen wissen gut Bescheid, was Freedom House darstellt“, so Pamfilowa. „Sie wird von einem ehemaligen CIA-Chef geleitet, dort arbeiten viele Menschen, die eigentlich Russland hassen. Diese Organisation ist längst ein Instrument der US-Politik, eine Art Bürgerrechts-Knüppel.“
[bearbeiten] Management
Der Aufsichtsrat wird derzeit geführt von Peter Ackerman. Ackerman hat den Vorsitz im September 2005 vom früheren Direktor der CIA, James Woolsey, übernommen.
Andere bemerkenswerte Aufsichtsratsmitglieder waren oder sind Steve Forbes, Samuel Huntington, Azar Nafisi, Farooq Kathwari, P. J. O'Rourke, Mara Liasson, Mark Palmer, Kenneth Adelman, Donald Rumsfeld, Paul Wolfowitz, Otto Reich, Jeane Kirkpatrick und Zbigniew Brzezinski.
[bearbeiten] Finanzierung
Freedom House wird zu etwa zwei Dritteln aus Geldern der US-Regierung finanziert. Dazu kommen Mittel verschiedener Stiftungen, etwa der Soros Foundation. Aufgrund dieser Finanzierungsstruktur wird die Organisation häufig mit dem Vorwurf politischer Parteilichkeit konforntiert.
[bearbeiten] Geschichte
Die Organisation wurde 1941 von Wendell Willkie, Eleanor Roosevelt, George Field, Dorothy Thompson, Herbert Bayard Swope und anderen gegründet. Sie beschreibt sich als deutliche Stimme für Demokratie und Freiheit auf der ganzen Welt. Während der 1940er Jahre unterstützte Freedom House den Marshall-Plan und die Gründung der NATO. Während der 1950er und 1960er Jahre unterstützte es die Bürgerrechtsbewegung der USA. Während der 1980er Jahre die Solidarność-Bewegung in Polen und die demokratische Opposition in den Philippinen. In letzter Zeit unterstützte Freedom House Bürger, die an den Umstürzen in Serbien, der Ukraine und Kirgisistan beteiligt waren.
[bearbeiten] Berichte
Freedom House ist vor allem bekannt für seinen jährlichen Bericht über den Grad Demokratischer Freiheiten, mit dem es den gegenwärtigen Stand der bürgerlichen und politischen Rechte in jedem Land der Welt messen will. Diese Berichte werden oft in den Medien zitiert und von Politikwissenschaftlern verwendet. Die Politischen Rechte und die bürgerlichen Freiheiten werden dabei auf einer Skala von 1 (am freiesten) bis 7 (am wenigsten frei) angegeben.
Bis 2003 galten Staaten, bei denen der Durchschnittswert für Politische und Bürgerliche Freiheiten zwischen 1,0 und 2,5 lag, als "frei". Staaten mit Werten zwischen 3,0 und 5,5 galten als "teilweise frei" und jene mit Werten zwischen 5,5 und 7,0 als "unfrei". Seit 2003 erstreckt sich der Bereich "teilweise frei" von 3,0 bis 5,0, "unfrei" von 5,5 bis 7,0.
Freedom House erstellt auch einen jährlichen Bericht über die Pressefreiheit (Press Freedom Survey), Governance in den Staaten der früheren Sowjetunion (Nations in Transit) und Staaten im Grenzbereich der Demokratie (Countries at the Crossroads).
[bearbeiten] Links
Frank Aischmann am 08.05.2008 bei Tagesschau.de: Folter, Todesstrafe, Wahlpannen - Wie frei sind die USA wirklich?
russland.ru am 02.02.2007 - Russischer Pressespiegel von RIA: Pressespiegel aus Russland 2.02.2007
Voltairenet: Freedom House: when “freedom” is only a pretext
Wikipedia: Freedom House (engl)