Franz Müntefering
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[bearbeiten] Person
Franz Müntefering ist ein römisch-katholischer Politiker und Parteivorsitzender der Partei SPD.
[bearbeiten] Familie
Franz Münteferings Vater war Landwirt, seine Mutter Hausfrau. Franz Müntefering war von 1995 an in zweiter Ehe mit Ankepetra Müntefering geb. Rettich verheiratet, die im Juli 2008 verstorben ist. Aus der geschiedenen ersten Ehe stammen zwei Töchter, die jüngere ist die Schriftstellerin Mirjam Müntefering.
[bearbeiten] Wesen
Franz Müntefering, oft auch einfach Münte genannt, soll die Seele der SPD sein. Keiner verstehe das Befinden der Mitglieder der SPD wie der Franz, so die Legende. Münte wird als ehrliche Haut und treuer Diener der Partei wahrgenommen.
[bearbeiten] Heuschrecken
Hervorgetan hat Münte sich Anfang 2005 durch einen Vergleich von Private Equity Fonds mit Heuschrecken, die alles kahlfressen und dann weiterziehen. Ungeachtet dessen hat Franz Müntefering vorher als Verkehrsminister die Autobahnraststätten von Tank&Rast an eben eine solche Heuschrecke verkauft.
Im Zuge seiner Kapitalismuskritik griff Franz Müntefering außerdem den Chef der Deutschen Bank und Angeklagten im Prozeß um millionenschwere Korruption bei Abfindungszahlungen im Zuge der Mannesmann-Übernahme, Josef Ackermann, an, weil dieser trotz eines guten Unternehmensergebnisses angekündigt hat, Tausende von Arbeitsplätzen ins Ausland zu verlagern, um eine noch bessere Rendite zu erzielen.
Analog zu den Heuschrecken in der Wirtschaft hat sich bei den Institutionen der öffentlichen Hand der Begriff Madenwerk etabliert.
[bearbeiten] Bundestagswahl 2005
Nach der Bundestagswahl 2005 hat Münte am 10. Oktober 2005 zusammen mit Gerhard Schröder, Edmund Stoiber und Angela Merkel ausgehandelt, dass die SPD Angela Merkel in einer großen Koalition zur Bundeskanzlerin wählen würde.
[bearbeiten] Rücktritt als Parteivorsitzender
Am 31.10.2005 fand im Parteivorstand eine Kampfabstimmung um die Nominierung von Bundesgeschäftsführer Kajo Wasserhövel zum Generalsekretär der SPD statt, den der Franz vorgeschlagen hat. Nachdem Andrea Nahles die Abstimmung zur Nominierung zur Generalsekretärin mit 23 zu 14 Stimmen gewonnen hat, kündigte Münte an, am 15. November auf dem Parteitag der SPD nicht wieder als Parteivorsitzender zu Kandidieren. Sein Nachfolger als Parteivorsitzender wurde Matthias Platzeck.
[bearbeiten] Leistung als Arbeitsminister
Seit Novemer 2005 sorgt Franz Müntefering als Bundesarbeitsminister mit einem Grundgehalt von 13.500 Euro monatlich dafür, dass es Arbeitslosen mit 345 Euro monatlich nicht zu gut geht[1].
[bearbeiten] Rücktritt als Arbeitsminister und Vizekanzler
Am 13.11.2007 hat Franz Müntefering seinen Rücktritt als Bundesarbeitsminister und Vizekanzler bekannt gegeben. Er begründete dies mit der Krebserkrankung seiner Frau Ankepetra.
[bearbeiten] Rückkehr als Parteichef
Im September 2008 wurde Franz Müntefering nach dem Absägen von Kurt Beck wieder Parteichef der SPD.
[bearbeiten] Bundestagswahl 2009
Für die Bundestagswahl 2009 beabsichtigt der Landesvorstand der SPD in NRW, mit Franz Müntefering aus Platz 1 der Landesliste in den Wahlkampf zu ziehen[2].
[bearbeiten] Verhältnis zur Linkspartei
Die FAZ meldete am 14.09.2008, dass eine Regierung mit der Linkspartei nach der Bundestagswahl für Franz Müntefering "völlig undenkbar" sei[2].
[bearbeiten] Wahlversprechen
Davon, dass Politiker sich an Wahlversprechen halten, hält Franz Müntefering nichts. Der Tagesspiegel schrieb am 29.08.2006: Müntefering bezeichnete es als "unfair", dass die Koalitionsparteien an ihren Versprechen im Wahlkampf gemessen würden.
[bearbeiten] Quellen
- ↑ Mein Parteibuch am 20.12.2005: Dürfen Arbeitslose glücklich sein?
- ↑ 2,0 2,1 FAZ/dpa/AFP am 14.09.2008: Müntefering NRW-Spitzenkandidat zur Bundestagswahl
[bearbeiten] Weblinks
Mein Parteibuch am 13.11.2007: Franz Müntefering weggetreten