Franz-Josef Jung
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[bearbeiten] Person
Franz Josef Jung, geboren am 05.03.1949 in Erbach (Rheingau), ist ein deutscher Jurist und Politiker der Partei CDU. Franz Josef Jung ist verheiratet und hat drei Kinder. Das Erbacher Weingut Jakob Jung wird heute von seinem Bruder geführt.
[bearbeiten] Position
Franz-Josef Jung war von 1999 bis 2000 Hessischer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Hessischen Staatskanzlei und ist seit 2005 Bundeskriegsminister.
[bearbeiten] Schwarzgeld
Die Rolle von Franz-Josef Jung im Schwarzgeldskandal der hessischen CDU beschreibt Dietmar Pieper im Spiegel 2005 wie folgt:
"... Ende der achtziger, Anfang der neunziger Jahre, als besonders viele Schwarzgeld-Millionen unter der Rubrik "Vermächtnis" wieder in den legalen Finanzkreislauf der hessischen CDU eingespeist wurden, war Jung Generalsekretär der Landespartei."
und weiter:
"Mit Geschick und starken Sprüchen ("brutalstmögliche Aufklärung") lavierten sich Jung und Koch monatelang durch die Affäre, doch irgendwann wurde es selbst der stets treuen und gutgläubigen Hessen-FDP zu viel. Der Koalitionspartner verlangte ein Opfer, nachdem aus den Ermittlungsunterlagen der Staatsanwaltschaft Briefe aufgetaucht waren, die Jung erneut belasteten. Im September 2000 trat er von seinem Ministeramt zurück."
[bearbeiten] Seilschaften
Franz-Josef Jung gehörte von Beginn an zum harten Kern der Truppe um Roland Koch und ist Mitglied des Andenpaktes und der Tankstellen-Connection. Franz-Josef Jung sitzt außerdem seit Mai 2003 im Aufsichtsrat des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt.
[bearbeiten] Medienmacht
Franz-Josef Jung ist als Vertreter des Bundeslandes Hessen Mitglied des ZDF-Fernsehrates.
[bearbeiten] Weblinks
Mein Parteibuch am 01.02.2008: Frank-Walter Steinmeier und die Diktatur in Usbekistan
Dietmar Pieper im Spiegel am 14.10.2005: Kochs Standleitung ins Kabinett