Ford Foundation
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[bearbeiten] Wesen
Die Ford Foundation ist eine US-amerikanische Stiftung, die auch als Tarnorganisation des US-Geheimdienstes CIA betrachtet wird und deren offizielle Ziele die Verbreitung der Demokratie, die Reduzierung der Armut und die Förderung der internationalen Verständigung sind.
[bearbeiten] Geschichte
[bearbeiten] Ford
Die Ford Foundation wurde 1936 mit Zuwendungen von Henry Ford und seinem Sohn Edsel Ford von der Ford Motor Company gegründet.
[bearbeiten] Shepard Stone
Die NRhZ berichtete am 16.07.2008 am Beispiel Shephard Stone[1], dass personelle Verknüpfungen zwischen Ford Foundation und CIA bekannt geworden seien:
"Shepard Stone war ab 1950 Leiter des Amtes für öffentliche Angelegenheiten und Informationswesen beim amerikanischen Hochkommissar in Deutschland, ab 1953 Mitglied im Stab der Ford Foundation und wurde dann 1968-73 Präsident der CIA-Organisation Kongress für die kulturelle Freiheit in Paris, bevor er 1974 Gründungsdirektor des u.a. vom US-Außenministerium finanzierten Berliner Aspen-Instituts, zum Ehrenbürger Berlins ernannt und mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde."
[bearbeiten] John McCloy
Von 1958 bis 1965 wurde die Ford Foundation von Adenauers Schwager, dem U.S. High Commissioner for Germany, John J. McCloy geleitet.
[bearbeiten] McGeorge Bundy
Von 1966 bis 1979 stand der FOrd Foundation McGeorge Bundy vor, der zuvor von 1961 bis 1966 United States National Security Advisor der US-Präsidenten John F. Kennedy und Lyndon B. Johnson war.
[bearbeiten] CIA
Der emeritierte Soziologie-Professor James Petras von der Binghamton University und andere Kritiker sehen in der Stiftung eine Frontorganisation der CIA. Petras begründet das unter anderem mit dem Austausch von hohen Angestellten zwischen den beiden Organisationen, großen Spenden der Stiftung für andere CIA-Frontorganisationen wie den Congress for Cultural Freedom, den Beziehungen des früheren Stiftungspräsidenten Richard Bissell zum damaligen Direktor der CIA, Allen Dulles, und die Beteiligung am Marshall Plan während der 1950er. Ein zentrales Ziel im Kulturkampf sei es gewesen, sozialdemokratisch eingestellte Intellektuelle zu fördern und sie gegen den Kommunismus in Stellung zu bringen. Die Ford Foundation finanziere „antilinke Menschenrechtsgruppen, die sich auf Menschenrechtsverletzungen von Feinden der USA konzentrieren“.[2]
[bearbeiten] Verbindungen zum deutschsprachigen linken Spektrum
Einträge eines Aktivisten im linken deutschsprachigen Spektrum mit Namen Said Dudin im Tagesschau-Forum legten, wie Jürgen Cain Külbel 2007 zeigte, eine Verbindung von Said Dudin und seiner One World Media zur Ford Foundation nahe. Jürgen Cain Külbel kommentierte das so:
"Said Dudin bietet also im Jahr 2004 das Programm der Ford Foundation feil, die zum Gelingen des Büchleins beigetragen hatte. Eine Institution, die 1991, man merke auf, also im Jahr der Gründung der Nachrichtenagentur One World Media, Said Dudins politische Aktivitäten „kreuzte“."
[bearbeiten] Abtreibungsdebatte
Die Ford Foundation wurde von Konservativen für ihre Unterstützung von Planned Parenthood und anderen Gruppen kritisiert, die sich für das Recht auf Abtreibung einsetzen.
[bearbeiten] Medienbeobachtung
Die Ford Foundation ist einer der wichtigsten Geber der Organisation Fairness and Accuracy in Reporting, einer Gruppe zur Beobachtung der Medien.
[bearbeiten] Literatur
- Frances Stonor Saunders: The Cultural Cold War: The CIA and the World of Arts and Letters, New Press, 2001 ISBN 1565846648.
- David Ransom: The Trojan Horse: A Radical Look at Foreign Aid, pub. 1975, pp. 93-116.
[bearbeiten] Quellen
- ↑ Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann am 16.07.2008 in der NRhZ: Informationskanäle für Zielgruppen
- ↑ James Petras am 15.12.2001: The Ford Foundation and the CIA: A documented case of philanthropic collaboration with the Secret Police (Kopie), Englisches Originalzitat: „As in the 1950s and 60s the Ford Foundation today selectively funds anti-leftist human rights groups which focus on attacking human rights violations of U.S. adversaries, and distancing themselves from anti-imperialist human rights organizations and leaders.“
[bearbeiten] Weblinks
Mein Parteibuch am 22.06.2008: Über die Unterwanderung alternativer Medien
Mein Parteibuch am 24.10.2007: Berichte zur Verhandlung Dudin ./. Külbel
Mein Parteibuch am 21.10.2007: Neue Linke - sponsored by CIA’s Ford Foundation?
R-Archiv am 19.10.2007: »CIA« Quer durch den Kot – Teil II
Mein Parteibuch am 05.10.2007: Said Dudin gegen Jürgen Cain Külbel am 23.10.2007 im LG Berlin
Jürgen Cain Külbel 2007: Dudin II: Wie ich erfuhr, dass Dudin ein Spion sei - Verlagseigner in spe. Die Doktorarbeit von Mohammed Abbas. Die Protokolle der Staatssicherheit. Der Kollaborateur Mustafa Dudin ...
Jürgen Cain Külbel 2007: Dudin I: Wie ich erfuhr, dass Dudin ein Spion sei - Das Maulkorb-Experiment. Falscher Doktor, falscher Professor. Sirene im Nebel. Die Legende vom Bücherschreiber. One World Media und die Ford Foundation.
Bob Feldman: Alternative Media Censorship: Sponsored by CIA's Ford Foundation?
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