Parteibuch LexikonMein Parteibuch Ticker | Hauptseite | Hilfe | Spezialseiten | Anmelden
Parteiisch, wertend, deutlich
Kategorie: Publizisten Impressum
Druckversion | Piratenlizenz

Erich Schmidt-Eenboom

im Parteibuch Lexikon, dem parteiischen Wiki mit wertenden Informationen in deutlicher Sprache

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Person

Erich Schmidt-Eenbaum, geboren 1953 in Leer, ist ein deutscher Publizist und Leiter des Forschungsinstitutes für Friedenspolitik[1] in Weilheim. Sein Spezialgebiet ist die kritische Beleuchtung der Aktivitäten von Geheimdiensten wie dem Bundesnachrichtendienst (BND).

[bearbeiten] Skandale

Der Bundesnachrichtendienst hat Erich Schmidt-Eenboom seit 1993 wegen der Veröffentlichung seines Buches „Der BND“ nachrichtendienstlich observiert, obwohl dem BND nach dem BND-Gesetz die Überwachung von Journalisten im Inland strikt untersagt ist.

[bearbeiten] Leyendecker-Streit

Tagesschau.de berichtete im Mai 2006 von einem Streit mit Hans Leyendecker. Erich Schmidt-Eenboom hatte dem Bericht von tagesschau.de zufolge erklärt, er sehe kein Problem darin, dem BND 80 Ordner aus dem Nachlass eines ehemaligen Stasi-Offiziers übergeben zu haben[1]:

"Auch den Nachlass des ehemaligen Stasi-Mitarbeiters habe er an den BND übergeben. Es habe sich dabei um Material gehandelt, dass ihm sein Freund Gerhard Baumann, Sohn eines ehemaligen Stasi-Offiziers, gegeben habe, nachdem dessen Vater gestorben war. Bei dem Nachlass habe es sich um 80 Leitz-Ordner gehandelt. Baumann habe ihm diese mit der Bemerkung: "Guck, was Du brauchen kannst, mach damit, was Du willst! Den Rest kannst Du schreddern!" überlassen. Weil der BND-Mann Bessel Interesse an den Ordnern bekundet habe, habe er sie ihm ausgehändigt, so Schmidt-Eeenboom. Darin sehe er auch heute kein Problem."

Wegen in einem SZ-Artikel mit Titel "Maus spielt Katze"[2] von Annette Ramelsberger enthaltenen Vorwürfe kündigte Erich Schmidt-Eenboom dem Bericht von tagesschau.de[1] zufolge an, die SZ zu verklagen.

[bearbeiten] Bücher

ECON Verlag 1993: Der BND - die unheimliche Macht im Staate. Schnüffler ohne Nase.

ECON Verlag 1994: Die schmutzigen Geschäfte der Wirtschaftsspione

ECON Verlag 1995: Der Schattenkrieger, Klaus Kinkel und der BND

Droemer Knaur 2001: Undercover - wie der BND die deutschen Medien steuert

Rowohlt Verlag 2002: Gegen Freund und Feind - Die Geschichte des BND

Kai Homilius Verlag 2004: Geheimdienst, Politik und Medien. Meinungsmache Undercover.

[bearbeiten] Quellen

  1. 1,0 1,1 Jan-Mirko Lange am 22.05.2006 bei tagesschau.de: Journalisten streiten über BND-Affäre
  2. Annette Ramelsberger am 18.05.2006 in der SZ: Maus spielt Katze

[bearbeiten] Links

Mein Parteibuch 10.11.2005: Wir wollen unsere Akten sehen - muß nach der Stasi nun auch der BND seine Akten rausrücken?

R-Archiv 10.11.2005: Pressefreiheit - BND räumt Observationen ein - Ohne jegliche, rechtliche Grundlage

R-Archiv 16.11.2005: Journalistenbeschattung wird zur Groteske

Telepolis 1998 - Interview von Christiane Schulzki-Haddouti mit Erich Schmidt-Eenboom: Am Nasenring des BND?

Wikipedia: Erich Schmidt-Eenboom

Von „http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Erich_Schmidt-Eenboom

Diese Seite wurde bisher 2.010-mal abgerufen. Diese Seite wurde zuletzt am 1. November 2008 um 21:06 Uhr geändert.


Finden

Blättern
Hauptseite
Letzte Änderungen
Zufällige Seite
Hilfe
Ändern
Seite bearbeiten
Seitenoptionen
Diskussion
Kommentar hinzufügen
Druckversion
Seitendaten
Versionen
Links auf diese Seite
Änderungen an verlinkten Seiten
Meine Seiten
Anmelden
Spezialseiten
Neue Seiten
Dateiliste
Statistik
Mehr …