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E.ON

im Parteibuch Lexikon, dem parteiischen Wiki mit wertenden Informationen in deutlicher Sprache

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Unternehmensprofil

Das Unternehmen E.ON AG ist ein Energieversorger mit Hauptsitz in Düsseldorf, der im Juni 2000 aus der Verschmelzung von VEBA und des VIAG entstand.

[bearbeiten] Struktur

Die E.ON AG ist als Holding mit 100%-Beteiligungen an der E.ON Energie AG (München), der E.ON Ruhrgas (Essen), der englischen E.ON UK (Coventry) und der amerikanischen E.ON U.S. (Louisville, Kentucky) sowie einer Mehrheitsbeteiligung an der schwedischen E.ON Sverige AB, ehemals Sydkraft AB (Malmö) strukturiert.

[bearbeiten] Leistungszahlen

2004 erwirtschaftete E.ON nach eigenen Angaben mit 69.710 Beschäftigten mit einem Umsatz von 49,1 Milliarden Euro einen Jahresüberschuß von 4,34 Milliarden Euro.

[bearbeiten] Eigentümer

Größere Akionäre an der E.on AG sind mit 9,2% die Allianz, mit 5,6% der Freistaat Bayern, mit 3,2% die HI-Vermögensgesellschaft sowie mit 1,9% die bayrische Hypo- und Vereinsbank. Nach Angaben der E.ON sind 21,75% in der Hand nordamerikanischer Aktionäre, 13,99% in der Hand von Aktionären aus Großbritanien und Irland sowie weitere 16,23% in der Hand nicht-deutscher europäischer Aktionäre. Der Rest befindet sich als Streubesitz in den Händen unbekannter deutscher Akionäre.

[bearbeiten] Management

Vorstandsvorsitzender der E.ON AG ist Wulf Bernotat. Aufsichtsratsvorsitzender ist der ehemalige Vorstandsvorsitzende Ulrich Hartmann.

[bearbeiten] AKW-Projekt Belene

Wie das Oraclesyndicate-Weblog journalismus am 17.10.2006 berichtete, egagiert sich E.ON derzeit beim Bau eines Kernkraftwerks russischen Typs im bulgarischen Erdbebengebiet von Belene.

[bearbeiten] Korruption

In der noch jungen Geschichte der E.ON hat es das Management geschafft, den Firmennamen schon nachhaltig mit dem Begriff der politischen Korruption zu verbinden.

[bearbeiten] Fusion per Ministererlaubnis

Nach der Ankündigung 1999 fusionierten die traditionsreichen Energiekonzerne VEBA und VIAG im Jahr 2000 zur E.ON AG. Eine ihrer Töchter, die E.ON Energie AG, München, entstand dabei aus der Preussen Elektra und den Bayernwerken. Im November 2001 meldete die E.ON AG beim Bundeskartellamt die Übernahme einer Mehrheit der Ruhrgas AG, Essen, an. Nach der Ablehnung durch das Kartellamt erteilte Staatssekretär Alfred Tacke im Auftrag des damaligen Bundeswirtschaftsministers Werner Müller eine Ministererlaubnis. Kurz danach wechselte Alfred Tacke zur Steag, einer 37%-igen Tochter von E.ON und Werner Müller als Chef zur RAG, die mit E.ON eng verbunden ist.

[bearbeiten] Reisen an Lokalpolitiker für gute Gasgeschäfte

Am 18.1.2006 meldete die Presseagentur ddp, dass die Kölner Staatsanwaltschaft gegen die Tochter Eon Ruhrgas wegen des Verdachts der Vorteilsannahme ermittelt, weil sie im Verdacht steht, touristische Reisen veranstaltet zu haben, an den rund 100 Kommunalpolitiker teilnahmen, und sich dafür eine Bevorzugung bei der Auswahl des Gaslieferanten der Stadtwerke erhofft haben soll. Am 21.1.2006 meldete Tagesschau.de, dass auch die E.ON Tochter Thyssengas durchsucht worden sei, weil sie im Verdacht steht, Kommunalpolitiker mit Reisen geschmiert zu haben.

[bearbeiten] Ex-Politiker ziehen de Strippen

In der Zeit erschien 2002 ein Artikel, in dem die Tätigkeit einiger roter und grüner Ex-Politiker für E.ON offengelegt wurden.

[bearbeiten] Ex-Kanzler auf der Gehaltsliste

E.ON ist Minderheitsgesellschafter an der Schweizer Gesellschaft North European Gas Pipeline (NEGP), die eine direkte Gaspipeline zwischen Rußland und Deutschland durch die Ostsee bauen will und als Aufsichtsratsvorsitzenden Gerhard Schröder nominiert hat.

[bearbeiten] Links

Michael Schulze von Glaßer im Oraclesyndicate Weblog journalismus am 18.10.2006: Wackelige Atomkraftwerke an der Donau

Kölner Stadt-Anzeiger 18.01.2006: Eon soll Lustreisen spendiert haben

Tagesschau.de 21.01.2006: Spendierte auch Thyssengas Luxusreisen?

Politikerkorruption 18.01.2005: Zum Fall E.ON und Werner Müller

Deutscher Bundestag hib 09.09.2004: Clement: Tacke-Wechsel zur Steag hat mit Ministererlaubnis nichts zu tun

Fritz Vorholz in der Zeit 09/2002: Bestens verdrahtet - Geschickt rekrutiert E.on Personal aus der Politik

Wikipedia: E.ON

Von „http://www.mein-parteibuch.com/wiki/E.ON

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